✝️Hilferuf an Christen: Glaube, Kirche, Lehre, Tradition und Orientierung
Hey liebe Geschwister! Ich hoffe ihr schenkt mir mal eure Zeit ♥️
ich wollte mal nachfrage wie ihr das genau mit der Gemeinde/Kirche macht und ob man mir bei diesem ,,Problem" weiterhelfen kann.
Ich bin orthodox getauft und bin damals oft in die Kirche gegangen usw. Dann entfernte ich mich etwas vom Glaube (Jugendzeit) und kam dann nach paar Jahre zurück, aber erstmal PRIVAT. Ohne Kirche oder sonst was. Da Bagan ich mit dem Bibellesen und manifestierte die Grundwert des Wortes.
Solche Sachen wie: ,,mach dir kein Bildnis" oder weitere Sachen, schreckt mich vor Kirchen ab und ich wurde leicht protestantisch und glaubte voll an SOLA SCRIPTURA.
Ich war so sehr davon überzeugt, dass ich wirklich gegen Kirchgänger debattiert habe und auch einige Kirchenväter schlecht gemacht, als mir jemand damit kam (und habe die Argumente nicht akzeptiert)
💡Doch als ich mich mehr mit dem Glaube beschäftigte: haben mich Kirchenväter plötzlich interessiert und ich fand ihre Werke echt toll. Zwar sind die für mich nicht wie die Bibel, doch das zeigt mir etwas, wie die ersten Christen so gehandelt und gedacht haben. Ich fand ist ein guter Maßstab, denn viele von denen wurden noch von den Aposteln unterrichtet usw.
💡Zusätzlich sah ich den Werteabfall der protestantischen Kirchen und die ,,Interpretation" des Wortes. Plötzlich war Homosexualität voll okay und gut. Abtreibung ging auch klar und dann kam mir in den Kopf:
🗯️,,Wenn man nicht die Tradition hat, dann passiert genau das"
Auch mit der enormen Maria Verehrung komme ich nicht wirklich klar... oder die Sakramente usw.
Auch das mit dem Papsttum, dass er unfehlbar ist. Das passt nicht zu meinen Werten.....
Was kann ich tun?
🔵PS: Mir ist bewusst, dass ich durch den Glaube gerettet bin, aber ich möchte mehr dazulernen und auch den Glaube ,,richtig" ausleben und das auch so weitergeben.
12 Antworten
Ich finde deine Worte größtenteils ganz gut gewählt 😊
Wichtig ist als erstes zu wissen, dass es keine perfekte Gemeinde in diesem Sinne gibt. Wo unperfekte Menschen am Werk sind passieren nunmal auch Fehler.
Bei meiner Suche nach einer passenden Gemeinde habe ich tatsächlich darauf geachtet ob diese biblisch lehrt. Ich habe dann nach einiger Zeit eine gefunden, die wirklich in jeder Messe auch ins Wort schaut und mit der Bibel arbeitet. Seither besuche ich diese Gemeinde 😊
Ich finde die "Sola scriptura" an und für sich garnicht so verkehrt, ausser, dass dies nicht wortwörtlich genommen werden sollte, denn nur die Bibel hilft nicht. Jesus bleibt trotzdem der dreh und angelpunkt, denn man nicht aussen vor lassen sollte.
Aber die Sola Scriptura gilt für mich dahin gehend, dass die Bibel hier die Spitze der Bücher darstellt. Es gibt sicherlich auch andere Bücher die gut sind, aber die Bibel ist und bleibt das Buch, dass am Ende das sagen hat.
Zurück zum Punkt:
Ich würde dir eine Gemeinde empfehlen, die im besten Gewissen Jesus in die Mitte stellt. Sie wird und muss nicht perfekt sein, aber sie sollte die Bibel als Leitfaden verwenden und auch bereit sein für Diskussionen 😊
Allerliebste Grüße 😊
Ich finde es schön, das du daran arbeiten möchtest. Ich kann da nur als Christ sagen: Maria und der Papst sind auch nur Menschen.
Aber wer dir im Glauben helfen und dich in der Seele erretten kann und dir Freude schenkt ist Jesus. Wenn du zu ihm rufst, spürst du ihn, wie er dich mit Liebe erfüllt. Wenn du über ihn und was er gelehrt und getan hat, ist das neue Testament in der Bibel ein guter Anfang zum lesen.
Ich wünsche dir Gottes Segen.
Mir ist bewusst, dass ich durch den Glaube gerettet bin
Echt? Nun ja, wenn Du das meinst, ist Jesus wohl für Dich ein Lügner, siehe Matthäus 18,23-35 und 25,31-46 auf Basis von 22,37-40.
Solche Sachen wie: ,,mach dir kein Bildnis" oder weitere Sachen, schreckt mich vor Kirchen ab
Genau genommen geht es darum, sich kein Kultbild zu machen, um dieses zu verehren, siehe Exodus 20,4-5, wobei das dahingehend mit Sicherheit den Hintergrund hat, wie zwischen das Volk Israel sich ein goldenes Kalb machte, um dieses zu verehren, während Mose zum ersten Mal die Gebote erhalten hat, wobei auch in der Wiederholung der 10 Gebote in Deuteronomium 5,8-9 ebenfalls zu diesem Hintergrund einen klaren Bezug hat.
Ich sehe darin daher nicht ein Problem mit Bildern oder vielleicht auch Figuren in Kirchen, so lange es dabei nicht darum geht, zu diesen zu beten oder diese anzubeten oder sonst irgendwie zu verehren.
Der Wille des Vaters ist es, dass du an den Sohn glaubst:
Nicht nur an den Sohn glauben, sondern auch ihm glauben, also dem, was der Sohn gelehrt hat. Denn wer glaubt wirklich an den Sohn? Derjenige, der nur glaubt, dass es ihn gab bzw. gibt, oder derjenige, der auch glaubt, was er gelehrt hat? Und wer meint, an den Sohn zu glauben, ohne aber zu glauben, was er lehrte, glaubt, dass er ein Lügner war - es gibt kein dazwischen. Wer aber glaubt, was er lehrte, lebt auch entsprechend den Werten, die er lehrte, was auch bedeutet, dass der Glaube allein, dass er lebt oder gelebt hat, eben nicht reicht.
Und die Werke sind wichtig, aber die kommen durch den Glaube. Der am Kreuz neben Jesus hat auch keine Werte gebraucht. Er wurde so gerettet: durch den Glaube.
Eben nicht. Sie kommen durch die Handlungen. Um so zu handeln, wie Jesus es lehrte, muss man nicht unbedingt an Jesus glauben. Man kann auch ohne diesen Glauben anderen aus Liebe heraus in Not helfen, vergeben und so weiter, und laut Offenbarung sind es die Taten, die zählen, vgl. Offenbarung 20,12-13 und 22,11-12. Aus dem Glauben allein kommen noch keine Taten, sondern erst, wenn man auch entsprechend dem, woran man angeblich beim Sohn Gottes glaubt, handelt, aber selbst dann zählt es noch nicht, sondern erst, wenn man aus der Freiwilligkeit der Liebe heraus handelt.
Der am Kreuz neben Jesus hat auch keine Werte gebraucht.
Trotz Todesqualen einzugestehen, dass Jesus der einzige ist, dass er der einzige ist, der zu Unrecht hingerichtet wird, ist also demnach nichts. Interessante Sichtweise von Dir.
Und noch dazu, das Beispiel mit dem reichen, wo er nicht seine Sachen verkaufen wollte, sagten die Jünger: ,,wer kann den sonst gerettet werden" und Jesus sagte: niemand, nur für GOTT ist es möglich"
Das mit dem Beispiel mit dem reichen jungen Mann sagt mehr als nur das aus, aber gut die Hälfte zu ignorieren, von dem was Jesus lehrte, macht ja genau die Grundlage des Irrglaubens aus, dass der Glaube allein genügen würde, statt auch entsprechend zu handeln.
Der Glaube rettet und wenn wir was hinzufügen müssen, dann war das Opfer von Jesus nicht vollständig und nicht wertvoll.
Wenn Du willst, bleibe bei Deinem Glauben, dass allein der Glaube zählt. Ich halte mich lieber an dem, wovor Jesus gewarnt hat, und das mehr als deutlich genug.
Wenn du ehrlich glaubst, dann nimmst du auch die Werte an.
Deswegen sagt man, dass durch den Glaube auch die Werke kommen. Wenn du Jesus kennst und an ihn glaubst, dann kannst du andere kaum hassen oder jemanden töten usw.
Danke fürs Teilen deines Textes! Das liest sich für mich stark danach, dass christliche Gemeinschaft in so manchen Freikirchen das passende für dich sein könnte. Die Bibel wird dort in aller Regel als Wort Gottes hochgeschätzt und dementsprechend werden Marienverehrung, Abtreibung oder die Auslebung von Homosexualität dort in aller Regel auf jeden Fall als ein nicht von gottgewolltes Verhalten betrachtet.
Es gibt aber auch unter den Freikirchen unterschiedliche Strömungen :
- von: dass Frauen Kopftücher tragen sollten und nicht predigen dürfen
- bis dahin, dass Frauen kein Kopftuch tragen brauchen und auch Predigten halten dürfen (auch wenn sie sich in aller Regel Männern trotzdem unterordnen sollen)
- von: Die Geistesgaben haben aufgehört
- bis: der Heilige Geist verteilt auch heute noch Geistesgaben
- von: eher altmodischen Räumlichkeiten und Ausstattung
- bis: sehr moderne Räumlichkeiten und Ausstattung
usw.
Falls das Thfma Freikirche bei dir Interesse geweckt haben sollte, so bedenke, dass es auch dort auf die einzelne örtliche Gemeinde ankommt und dass es in jeder örtlichen Gemeinde "menscheln" kann und nicht alles perfekt laufen muss.
LG und Gottes Segen!
Hier für dich noch gerne ein interessanter Beispielbeitrag (ist ein weltlicher Beitrag) über die ICF (als ein Beispiel für eine bestimmte Strömung innerhalb der Freikirchen):
"ich bin durch den Glauben gerettet", viele scheinen da eine Gewissheit zu verlangen und in dieser Formel sprechen sie es sich zu, für mich ist dies aber eher kein Umgang da sollten dann eigentlich auch Werke vorhanden sein die es unterstreichen wie es bei Paulus und der Urgemeinde der Fall war, und wo wir es als Zuspruch finden. Nicht als Teil der Verkündigung natürlich, dies ist dann ein sich rühmen finde ich.
Ich bin ohne Konfession (wegen dem Trinität Dogma ausgetreten) und mein Zugang dazu ist dass ich ausgerichtet bleiben soll/darf auf Geinschaft bis Gemeinschaft im Glauben möglich wird.
Und nicht unter einer Tradition solange zu verweilen hätte oder sollte weil Gemeinschaft natürlich wertvoll und wichtig ist!
Jesus bittet für uns um ein Eins sein untereinander gleich wie er mit seinem Gott und Vater sich eins weiss,
aber wie soll das im Blick sein wo Worte Jesu immer durch Interpretation ins Gegenteil verkehrt werden (den der Vater ist grösser als ich)?
Es wird auf solch Boden nicht möglich sein, aber dafür heisst es einzutreten auch wen dadurch Entbehrungen die Folge heute sind wird der Lohn gross sein!
Ohne gesunde Lehre keine Hoffnung im/durch Glaube!
Heute heisst es das Evangelium zu verkünden keine Philosophie wie sie Teil der sogenannten Kirchenväter sind
(werden verwendet um trinitarisches vor 300nChr. In der Lehre hinzu zudichtet, es bleibt Hellenismus )
und womit eine Abkehr von Jesus vollzogen wurde die jeder wache Geist auch erkennen sollte, man mordet plötzlich im Namen Gottes und Christi das waren die Früchte dass man dem Kaiser Herrschaft über die Lehre zusprach!
Klar muss uns sein dass es da immer Widerstand gab und auch andere Vorstellungen wie das Dogmatisch eingefordert immer wieder auftauchen teils noch absurder teils aber wirklich wahrhaftig, bereit die schlimmsten Folgen der Nachfolge zu tragen!
Wenn Jesus auf die Früchte verweist die Zeugnis geben würden ob jemand in seiner Autorität auftreten kann, dann spricht man sich doch ein Urteil zu wenn man "die Kirchen" nur verklärt und diesen Teil ihrer Dogmatischer Entstehungsgeschichte fern dieser Bibelfernen Erzählung sieht und nicht auf Jesus hört sondern auf Kaiser und weltliche Autoritäten!
Sei immer bereit zu lernen aber nicht die Mehrheit muss recht haben oder wird sie haben und niemals der der am lautesten schreit (mordet für seine Wahrheit) hat Recht ganz im Gegenteil sondern jener der Taten Jesu lebt!
Der Wille des Vaters ist es, dass du an den Sohn glaubst:
Auch das mit den Geboten ist das so eine Sache. Jesus sagt, wer die Gebote nicht lehrt und und ausschließt, der wird er letzte im Himmelreich sein.. doch er wird trotzdem da sein, wenn er glaubst:
Und die Werke sind wichtig, aber die kommen durch den Glaube. Der am Kreuz neben Jesus hat auch keine Werte gebraucht. Er wurde so gerettet: durch den Glaube.
Und noch dazu, das Beispiel mit dem reichen, wo er nicht seine Sachen verkaufen wollte, sagten die Jünger: ,,wer kann den sonst gerettet werden" und Jesus sagte: niemand, nur für GOTT ist es möglich"
Fazit: Der Glaube rettet und wenn wir was hinzufügen müssen, dann war das Opfer von Jesus nicht vollständig und nicht wertvoll.