Passt es als Atheist mit einer Christin zusammen zu sein
Viele Christinnen wollen nur einen Christen
13 Stimmen
10 Antworten
Solange man den Glauben oder Nicht-Glauben der anderen Person respektieren kann. Die Religion darf nicht zum Streit-Thema werden. Hauptsache, die Chemie zwischen diesen Beiden stimmt.
Ich glaube aus Überzeugung, aber auch ich bin über eine bestimmte Zeit von meinem Glaube abgekommen.
Glaube ist nur ein Zustand, der sich immer ändern kann.
Außerdem führen alle Wege zu Gott.
Der Glaube ist kein Zustand, wenn man einmal wiedergeboren ist, ist der glaube kein Zustand. Alles andere ist eine leere Mund-Bekenntnis.
Du glaubst an Reinkarnation? Wie widerspricht leere Mund-Bekenntnis einem Glaube als Zustand?
Nein erkundige dich bitte und lese die Evangelien. Ich meine keineswegs die Lüge, dass man nach diesen Leben wiedergeboren wird!
Dazu ein Vers aus dem heiligen Johannesevangelium:
Dieser kam zu ihm bei Nacht und sprach zu ihm: Rabbi, wir wissen, dass du ein Lehrer bist, von Gott gekommen, denn niemand kann diese Zeichen tun, die du tust, es sei denn Gott mit ihm. Jesus antwortete und sprach zu ihm: Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Wenn jemand nicht von Neuem geboren wird, kann er das Reich Gottes nicht sehen. Nikodemus spricht zu ihm: Wie kann ein Mensch geboren werden, wenn er alt ist? Kann er etwa zum zweiten Mal in den Leib seiner Mutter hineingehen und geboren werden? Jesus antwortete: Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Wenn jemand nicht aus Wasser und Geist geboren wird, kann er nicht in das Reich Gottes hineingehen. Was aus dem Fleisch geboren ist, ist Fleisch, und was aus dem Geist geboren ist, ist Geist. Wundere dich nicht, dass ich dir sagte: Ihr müsst von Neuem geboren werden.
[Joh 3,2-7]
Wenn man wiedergeboren ist, ist die Seele "schon" gerettet, es ist kein Zustand mehr.
LGuGrS
Und wie widerspricht es dem, was ich sagte? Wir leben hier noch auf Erden. Wir sind *noch* nicht widergeboren, oder zumindest nicht, dass wir wüssten (das gilt zumindest für die meisten Menschen und für mich).
Man muss der Wahrheit ins Gesicht sehen. Wir sind frei und tragen Konsequenzen.
Ich glaube nur, weil Gott mich gerettet hat. Er hat sich in mir entfacht.
So lange wie ein Mensch Gott nicht wahrnehmen will, so lange nimmt er ihn auch nicht wahr.
So lange ist Glaube auch kein manifestierter Zustand.
Und was ist schon das Leben nach dem Tod? Treffen wir alle auf Gott? Werden wir eins? Wenn ja, dann gibt es keinen Glaube mehr. Dann gibt es nur noch das Sein
Das kommt darauf an wie rigoros man in seinen Ansichten ist.
Sprich ob die Christin permanent versucht den Atheisten zu bekehren bzw. im einen religiös geprägtes Alltag vermitteln will oder ob der Atheist im Glauben seiner Partnerin einfach irgend welchen irrationalen Quatsch sieht.
Aber einfach für ein Paar geht das schon mit der entsprechenden Toleranz.
Besonders kritisch wird es dann aber sicher wenn es in der Beziehung Kinder gibt und es darum geht, mit welchen Werten diese erzogen werden sollen. Da gibt es nur schwer einen Kompromiss, ob man die Kinder taufen lässt, ihnen den Glauben an einen Gott vermittelt oder ob man ihnen ein atheistisches Weltbild vermittelt, wonach es sowas wie Gott nicht gibt. Beides gleichzeitig geht nicht. Entweder es steckt dann einer in seinem Weltbild zurück oder es endet in permanentem Krach...
Passt nur nicht wenn sie strenggläubige Christin ist. Sonst juckts keinen glaub mir
Würde bei mir nicht gehen.
LGuGrS
Interessante Antwort. Was ist mit deinen christlichen Werten? Liebe deinen Nächsten?
Es gibt natürlich auch sehr liebe und tolle, also so gesehen.
Glaube ist kein Zustand!