Warum findet man mehr zu MtF als zu FtM?

Also, wenn ich mich im Internet über "transsexuelle" Dinge erkundigen will, ist es so, dass ich persönlich zumindest das Gefühl habe, dass man im Internet mehr zu MtF's als zu FtM's findet. Beziehungsweise gerade bei präziseren Fragen ist es oft so, dass ich, obwohl ich FtM dazu schreibe, oft z.T. gar keine oder eben nur MtF bezügliche Antworten bekomme. Nun erkundige ich mich zur Zeit nach erfahrenen Therapeuten. In meiner Stadt gibt es schonmal gar keinen, aber wenn ich danach suche, finde ich für meine Umgebung nur MtF Foren, die über sowas berichten. Klar, letztendlich ist es (denke ich) zumindest halbwegs egal, allerdings ist es für mich etwas komisch, auf MtF Seiten nach einem Therapeuten für mich zu suchen. Das fühlt sich an, als würde jemand schwules auf einem Lesbenforum nach Hilfe suchen. Es ist möglich und kann gut klappen, fühlt sich aber komisch an. Nun, auch wenn ich bspw nach Outinggeschichten gesucht habe, habe ich oft hauptsächlich MtF Outings gefunden. Das gleiche eben auch mit vorher erwähnten Foren, vielleicht wirkt es anfangs wie ein FtM beziehungsweise generelles Trans-Forum, ist letztendlich aber irgendwie nur für MtF's. Mir würde es einfach nur reichen, einen Gleichgesinnten in meiner Umgebung zu haben, der mich versteht und mir hilft, beziehungsweise nicht zwingend in der Umgebung aber eben generell eine deutschsprachige Person, die eben da ist und mich versteht. Und da finde ich es recht schwierig, sowas zu finden und frage mich eben, warum ist das eigentlich so?

(Ich möchte damit übrigens keine MtF's angreifen, das war nicht meine Absicht)

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Ich habe angst meinen eltern zu beichten dass ich trans bin?

Hey. Ich bin 18 Jahre alt und als Mädchen geboren. Seid ich 15 bin fühle ich mich in meinem Körper einfach nicht mehr wohl. Ich habe mich nie wirklich wie ein Mädchen gefühlt eher wie ein junge. Seid ca 2 Jahren schnüre ich mir did brüste mit einem Binder ab weil ich sie einfach nicht ertragen kann und ich mich unwohl dabei fühle wenn menschen mich damit sehen weil ich immer das Gefühl habe dass Leute denken es sieht bescheuert aus wenn ich es nicht tu. Ich fühle mich in meinem Körper richtig unwohl. Ich hasse figurbetonte Kleidung und gehe auch nicht schwimmen oder sonst irgendwas weil ich mich einfach für meinen Körper schäme...ich selbst sehe mich aus als schwul an...
Meine Eltern wissen da nichts von. Ich habe angst dass sie mich nicht mehr akzeptieren wenn sie es wissen würden. Mein Vater ist so "du solltest längere blonde haare haben und Kleider tragen mit Rüschen blabla..." wenn ihr wisst was ich meine. Bei meiner mutter bin ich mir ziemlich unsicher. Ich weiss einfach nicht was ich machen soll. Um mit der geschlechtsumwandlung und dem Testosteron beginnen zu können MUSS ich mich outen ich weiss aber nicht wie. Die angst ist zu groß. Ich habe auch niemanden der die Sache mit mir durchsteht. Und ich weiss auch nicht bei was für einem Psychologen ich mich melden kann ich kenne mich damit überhaupt nicht aus :( ich möchte nicht den Rest meines Lebens als Mädchen leben das macht mich fertig ich habe einfach Angst vor meiner Zukunft

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Eure Erfahrungen als Transmann? (zweite Texthälfte als Bild)?

Hallo Leute,

Ich möchte einfach fragen, ob es Leute mit ähnlichen Erfahrungen gibt. Ich weiß, dass mir direkt keiner helfen kann über das Internet, ihr mich nicht kennt und ich den Weg selbst einschlagen muss... dennoch hilft es zu wissen, dass es eventuell jemanden ähnlich geht oder ging.

Nun zu mir. Ich bin 22 Jahre alt und biologisch eine Frau. Jedoch fühle ich mich schon seit ich ein Kind bin im falschen Körper. Ich denke wie ein Mann und verabscheue meinen weiblichen Körper. Mein Selbstbewusstsein ist total im Keller, weil ich mich irgendwie als „Nichts“ fühle. Mein Umfeld weiß, dass ich lieber auch optisch ein Mann wäre. Meine Freunde, meine Familie, meine Freundin (ca. 4 Jahre zusammen)... Glücklicherweise reagieren alle positiv darauf.

Nur habe ich absolute Unsicherheit in mir. Würde mir eine gute Fee einen Wunsch erfüllen können, dann würde ich mich sofort in einen Mann verwandeln lassen. Aber der einzige reale Weg erfolgt über Testosteron und mehrere Operationen. Mein Problem ist, dass ich so sehr Angst habe diesen Weg einzuschlagen. Ich war im Alter zwischen 15 und 17 bereits in Therapie...(Derzeit wieder auf einer Warteliste) Im Endeffekt hat es mir aber nicht geholfen. Die Gespräche drehten sich im Kreis und ich hatte mich eine Weile damit zufrieden gegeben, dass ich meinen Körper nicht verändern werde. Aber in den letzten Jahren, Monaten wird mir immer bewusster, dass ich so nicht weiterleben kann. Ich fühl mich minderwertig und falsch. Jeden Abend guck ich mir auf Instagramm tolle Leute an, die den Weg gegangen sind und nun sehr glücklich sind und tolle Ergebnisse erzielt haben. Und ich werde immer älter und wäge alles ab. Ich hab Angst vor den Operationen...dass etwas schief geht oder das Ergebnis einfach nicht zufriedenstellend ist. Angst davor, dass ich krank werde, da es ein massiver Eingriff in den Körper ist mit den Hormonen und allem... Ich hab Angst davor, dass ich letzten Endes immer noch unzufrieden bin. Ich hab Angst davor sozusagen „nichts Halbes und nichts Ganzes“ zu sein. Ich habe Angst, dass das Testo mich verändert oder mich zu einem aggressiven Penner machen könnte...(laut einigen Erfahrungsberichten ist das schon vorgekommen...?)

Ich würde mich damit zufrieden geben, wenn ich nur die Mastektomie und die Hysterektomie hinter mir hätte und Testo nehmen würde. Das „Ding“ da unten ist mir nicht so wichtig, weil ich es mit den meisten OP-Risiken verbinde und es so gesehen eh keiner sehen würde, außer meine Freundin. Jedoch wäre ich dann nur halbfertig und nicht jede Liebe hält ewig. Wenn sich meine Freundin nach Testo/OPs etc. von mir trennen würde (egal aus welchen Gründen), würde ich sicher nie wieder eine Freundin finden. Bzw. nicht so leicht...

RESTLICHER TEXT ALS BILD, DA FRAGE ZU LANG WAR.

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