Wieso habe UFC Kämpfer alle dünne Beine?
Zum Beispiel Jone Jones (einer der besten Kämpfer überhaupt) hat Beine wie Streichhölzer und trotzdem kickt er mit diesen Beinen bei seinem Gegner die Schei*e aus dem Leib. Woran liegt das?
4 Antworten
Haben nicht alle, aber wer halt dicke Bodybuilderbeine hat muss diese auch bewegen können, ist deutlich schwerer
Hab ich selber gemerkt, hab relativ dicke Beine durch Gym und hatte im Kickboxen ziemlich Probleme damit die gescheit bewegt zu bekommen
Ist richtig. Aber um auf die Frage einzugehen, lässt es sich am einfachsten mit Erfahrung erklären. Professionelle Kämpfer und vor allem hochbegabte, die von klein auf tagtäglich Kampfsport betreiben, haben ihren Körper auch dementsprechend gestählt und abgehärtet. Und wenn die Technik und Geschwindigkeit vorhanden ist, dann ist man durchaus dazu imstande ernsten Schaden am Gegner anzurichten. Du brauchst nicht die dicksten Beine, sondern Beine die unzerstörbar sind (verständlich formuliert).
Es gibt auch welche mit stabilen Beinen aber man braucht eben keine. Im Kampfsport siehst du halt wirklich jeden Körperbau, und jeder kann funktionieren auch wenn Größe und Reichweite immer Vorteil ist
Danke dir, als Striker habe ich das nicht ganz auf dem Schirm
Voll normal, habe eine Zeit lang geboxt, da waren lange Kerle unangenehme Gegner. Gegen einen kleinen, massiven Kerl zu ringen, kannst du dir vom Gefühl her vorstellen als würdest du versuchen einen Feuerhydranten niederzuringen.
trainiere zwar immer mit dem mma jungs weil die sepperat zum k1 training gehen aber die paar male beim nogi war es jedesmal eine demütigung. Öffnet auf jedenfall die Augen als striker, man ist ziemlich hilflos
Technik. Fürs Kicken brauch man nicht zwangsläufig muskulöse Beine
Der hat keine Streichholz-beine, nur seine Wadengenetik ist nicht die „breiteste“
Seine Oberschenkel Quadtrizeps und Beinbeuger sind auch schwach.
und er hat halt auch nicht die breitesten Knie, was er ja nicht beeinflussen kann
Nicht unbedingt. In Striking Stilen stimme ich dir zu, aber in Grappling Disziplinen ist es eines der schlechtesten Dinge überhaupt wenn du lang und relativ dünn bist. Der optimale Judoka zum Beispiel ist relativ klein, breit und untersetzt weil er so durch die Natur der Sache immer unterhalb des Schwerpunktes der anderen Person arbeitet.
Das gleiche Prinzip lässt sich auch im MMA beobachten. Grappler wie Fedor Emilianenko (1,83) und Daniel Cormier (1,75) sind z.B deutlich kleiner als Kämpfer mit Striking Fokus wie Francis Ngannou oder Allistair Overreem (beide1,93) obwohl sie alle in der gleichen Gewichtsklasse kämpfen bzw gekämpft haben.