Welchen Weg soll ich gehen?
Ich halte mich kurz: Ich bin Schülerin am Gymnasium. Die 10. Klasse musste ich wiederholen, und die 11. wird wahrscheinlich nichts - dafür habe ich schon vier Ausfälle und viele Fehlzeiten gesammelt. Dass das irgendwann so stressig wird, hätte ich nicht gedacht.
Eine Ausbildung, nochmal wiederholen oder an einer OSZ weitermachen? Ich bin ratlos. Langsam fühle ich mich wie ein Versager im Leben. Ich werde ganz bald 18.
Ich möchte einfach irgendwann im Leben sagen können: „Ich bin erfolgreich."
Am besten könnt ihr das auch mit euren eigenen Erfahrungen beantworten.
Danke im Voraus!
5 Antworten
Wenn du die 10. Kl. geschafft hast, hast du ja Mittlere Reife und kannst dich für eine Ausbildung bewerben. Allerdings sind insb. unentschuldige Fehlzeiten auf dem Zeugnis auch da ein Problem. Und das Zeugnis einfach weglassen geht auch nicht, weil die Firma sonst denkt, du bist da nur rumgegammelt, was noch schlechter ist.
Denke auch eine anderweitige Schule (eben außer der Berufsschle zur Ausbildung) wird bei dir nix mehr.
Ist zwar schon spät für Bewerbungen, aber versuche es. Zur Not mit der Schule weitermachen, auch wenn's eine Wiederholung ist oder z. B. FxJ bzw. wenn du nicht mehr berufsschulpflichtig bist auch div. berufsorientierende Praktika (was du schon jetzt ind en Ferien anfangen solltest).
notting
Nochmal sitzen bleiben wird nach dem Schulgesetz vermutlich nicht gehen. Du bist ja dann zwei Jahre älter als die anderen. Mit Kindern würde sich Erzieherin anbieten, aber auch Ausbildungen kriegt man nicht geschenkt.
Bei mir wars die Ausbildung, vorerst. Aber auch dann weiterbildungen,...
Wenn du jetzt schon solche Schwierigkeiten hast, macht das aus meiner Erfahrung wenig Sinn, ein Studium anzustreben. Das ist dann ja noch mal eine Ecke schwerer, wie willst du das hinkriegen?
Das ist aber kein Problem, weil es heutzutage viele Möglichkeiten gibt, sich nach einer Berufsausbildung weiterzubilden.
Die Frage wäre halt, in welche Richtung du gerne gehen würdest.
Wie wäre es dann mit einer Erzieherausbildung?
Danach kann man dann eventuell sowas wie Pädagogik oder Soziale Arbeit machen. Da gibt es auch unendlich viele Weiterbildungen wie den Systemischen Berater usw.
Klingt eigentlich ganz nett. Schade dass es im Leben auch mal so laufen kann. Während meine Freunde ihren Abschluss kriegen und aufsteigen schaue ich zu..
Das würde ich nicht so sehen.
Du gehst deinen eigenen Weg.
Und wenn der über eine Ausbildung führt, dann ist das eben so. Ich kenne viele, die erst eine Ausbildung gemacht und dann später studiert oder Fortbildungen absolviert haben.
Das ist alles nicht so Deep, aber würde an deiner Stelle eine Ausbildung machen, jedoch sind deine Fehlzeiten das Problem dabei. Kollegen von mir haben das irgendwie mit dem Lehrer abgemacht, dass die eh nach dem Jahr eine Ausbildung starten wollten und der Lehrer für die ein Zeugnis gegeben hat mit sauberen Fehlzeiten.
Ich mag es anderen Menschen zu helfen..Kinder mag ich auch