Warum sind so viele Daytrader nicht erfolgreich?
Man sagt ja das der große Teil der Personen die Daytrading lernen und auch dann am Markt handeln versagen und aufgeben.
Woran liegt das?
Klar viele haben ein schlechtes Riskmanagment und verbrennen sich die Finger am Markt weil sie zu viel Kapital verbrannt haben.
Aber angeblich sind nur 3% der Trader kontinuierlich profitabel.
Laut einer Studie hat man ähnliche Wahrscheinlichkeiten im Roulette zu gewinnen wie profitabel zu sein. Was bedeutet es ähnelt einem Glücksspiel.
Also ich möchte gerne Daytrader werden oder Swingtrader (mal sehen).
Wenn man sich das wirklich vornimmt und gutes Riskmanagement macht und zu Anfang mit kleinen Einsätzen und geringem Risiko handelt sollte es doch irgendwann klappen, das man profitabel wird oder?
7 Antworten
Zum einen sind die Algorithmen der institutionellen Marktteilnehmer ja darauf ausgerichtet, solchen Kunden das Geld aus der Tasche zu ziehen. In Verbindung mit immer leichterem Zugang zum Markt und immer komplexeren Produkten, bei denen nicht selten Totalverlust einhergeht, sind die Verluste bei Privatleuten entsprechend hoch.
Ausserdem vergisst man bei "sinkenden" Gebuehren oft, dass die Bank am Ende immer gewinnt. Auch wenn das Produkt kostenlos ist, geht das dann ueber speads oder Kursanpassungen des Brokers. Die Kosten muessen dann natuerlich erstmal reingeholt werden, wodurch eine hoehere Risikobereitschaft entsteht, die aber haeufig auch ein Teufelskreis werden kann.
Aber angeblich sind nur 3% der Trader kontinuierlich profitabel.
1-5% je nach Studie. Geht hier aber nur um Retails.
Laut einer Studie hat man ähnliche Wahrscheinlichkeiten im Roulette zu gewinnen wie profitabel zu sein. Was bedeutet es ähnelt einem Glücksspiel.
Quatsch. Die Leute die solche Studien machen haben auch keine Ahnung von Trading sie schauen sich nur die Fehlerquote an.
Wenn man sich das wirklich vornimmt und gutes Riskmanagement macht und zu Anfang mit kleinen Einsätzen und geringem Risiko handelt sollte es doch irgendwann klappen, das man profitabel wird oder?
Theoretisch ja. Durchhaltevermögen ist alles. Nach 5 Jahren haben 94% aufgegeben. Es gibt maximal 5% profitable trader, eher 1%. Das heißt nach 5 Jahren ist die wahrscheinlichkeit mindestens bei etwa 18% dass du profitabel bist.
weil daytrading gambling ist, guten morgen
das ist so wie wenn ein typ E Zigarette raucht und meint er sei nicht Zigartettenabhängig, weil er kein Malboro oder so raucht
exakt das gleiche.
du kannst lieber ins Casino, da hast du wenigstens mehr spaß und Adrenalin
aber wer meint, dass man 100er Hebel auf Aktien drückt, nicht mit dem 10er Hebel/Leiter im Automaten gleichzusetzen ist, der ist glaub etwas geistig gestört
Vielleicht sind das nur 0,1% und die sind vom Fach. Die haben vielleicht mal als ehemaliger Investmentbanker für Hedgefonds gearbeitet und machen sowas jetzt privat keine Ahnung. das sind aber richtige Physiker und Mathematiker, die Ihre eigenen Indikatoren entwickeln und berechnen
Klar viele haben ein schlechtes Riskmanagment und verbrennen sich die Finger am Markt weil sie zu viel Kapital verbrannt haben.
das ist die hauptantwort darauf
Also ich möchte gerne Daytrader werden oder Swingtrader (mal sehen).
ich empfehle nichts aber wenn ich du wäre würde ich mich für swing und positionstrading entscheiden
hab 2022 in bottom regionen 3x btc positionen aufgebaut, die immer noch laufen (positionstrading)
natürlich auch spot gekauft hier und da in altcoins
woher wusste ich das? weil smart money gekauft hat wie verrückt und dumb money das gegenteil
außerdem war es zyklisch gesehen zeit fürs ende
das ist so ziemlich der grund warum ich sehr profitabel bin
da es mir sehr viel spaß macht zu analysieren und muster zu finden (eher mit psychologie als reiner mathe) mach ich hier und da auch swings auf
und selten bei sowas wie ada letztens mach ich auch gerne 50x gambling und genieße den anblick, wenns die 1000% erreicht
man kann auch komplexe systeme lernen die profitabel sind, aber eben nur wenn das mindset und die disziplin für risikomanagement stimmen, daran scheitert es
und diese systeme müssten so exotisch oder gut sein, dass sie nicht von institutionellem smart money gef. werden, die 100x schlauer sind und 1000x mehr wissen
das meiste trading ist automatisches algorithmus trading
mit aktien kenn ich mich nicht so aus, aber ich kenn leute die ihre systeme über jahre intensiv selbst gestaltet und verbessert haben und die überall funktionieren
ich fokussier mich gerne auf den gier aspekt
wenn smart money besonders "gierig" wird wird dumb money "ängstlich" und umgekehrt
natürlich nicht wörtlich ängstlich aber dann verkaufen die eben
banken bspw sind gierige evil mf
guck die an wie der eur 600 banks oder insurance etf gestiegen ist
die die macht und geld haben werden versuchen dort zu bleiben
persönliches aktien limit sind 10 einzel und 10 etfs mit langfristiger aussicht
sorry dass ich zu faul für großschreibung bin grad🫠😁
fazit.. man kann es probieren und jahre seines lebens investieren (und dann vielleicht profitabel sein) oder man macht etwas reales und arbeitet selbstständig für unternehmen als dienstleister und skaliert und investiert mit langfristigerem denken risikobewusst und macht mit sehr viel höherer wahrscheinlichkeit profit
Doch 3 %? Ich vermute, die haben gelogen oder machen es noch nicht so lange.
Ich frage mich, wie man auf die Idee kommt, dass Daytrader ihr Geld vermehren sollten.
Ich denke, der wesentliche Grund, aus dem Daytrader und Trader (als Einzige an den Börsen) langfristig weit überwiegend nicht erfolgreich sind ist, dass bei allen anderen Teilnehmern ja auch nur das Kosten (egal ob Provisionen oder Spreads) verursachende Kaufen und Verkaufen und eine unkluge Titelauswahl auf die Rendite schlägt. Langfristinvestoren sind z. B. mit Affenauswahl logischerweise alle sehr erfolgreich. Viel erfolgreicher als eine Auswahl nach Marktkapitalisierung, die sich bei passiven ETFs ergibt.
Du würdest gerne Daytrader werden. Ist das ein Beruf oder doch mehr ein Hobby, das Geld kostet? Bevor du erst nach zehn Jahren merkst, dass die Grundidee nicht so gut war, solltest du dir jetzt überlegen, wo genau die Gewinne herkommen sollen. Für mich ist es nicht logisch.
Doch 3 %? Ich vermute, die haben gelogen oder machen es noch nicht so lange.
Je nach Studie schwankt es zwischen 5-1%
warum gibt es dann daytrader die das beruflich machen? klar ist es zum teil glück aber das glück ist minimierbar mit der richtigen expertise. es gibt ja auch pokerprofis, deren erfolg ist sicherlich nicht nur durch glück gekrönt. es gehört auch können dazu.