Stimmt ihr dem zu, JD Vance sieht die Aufnahme kulturfremder Migranten als kulturellen Selbstmord einer Nation?

9 Antworten

Nein empfinde ich ehrlich gesagt nicht. Natürlich vermischt sich die Kultur keine frage. Aber das ist per se nichts schlechtes.

Was vance hier versucht ist imgrunde nichts viel anderes wie ich finde als das was der "islamisten duli von nebenan" versucht.

Er macht das geiche was er den Muslimen nachsagt. Er drängt uns seine Kultur auf.

In dem er nämlich die gesamten Westlichen Kulturzweige zu einem Zusammenfasst. Und dann meint hier seine Vorstellungen durchdrücken zu wollen.

Sorry: aber nein. Wir in D SIND gegenüber den USA kulturfremd. genauso wie die USA uns kultur fremd sind. Das sich unsere Kultur mit denen der USA vermischt ändert daran nichts.

Genauso sind wir und die franzosen von einer anderen kultur. Oder wir und die Spanier oder italiener etc. etc.

Das ist etwas was die Amis nie so richtig raffen. Europa ist nicht eine Kultur. Sondern eine Sammlung vieler kulturen.

Auch die USA selbst sind das durchaus. Nur ist deren nation genau daraus entstanden. Sie sind quasi ein Paradebeispiel für einen Multikulti Staat der Einwanderung hatte.

Er besteht letztlich ja nur aus einwanderrer verschiedenster Kulturen. (Ich meine damit nicht das verhältniss zu den Indianern, das war eine eroberung und keine einwanderung.)

Die Afroamerikaner, die Deutschen einwanderer in Texas, die Iren die einen gewissen einfluss ausgemacht haben. Und andere Völker aus Europa. Und Afrika.

Und da kann man imgrunde nur sagen: Wer im Glashaus sitzt sollte nicht mit steinen werfen.

Es gibt doch gar keine amerikanische Nation. Das sind doch alles Nachkommen von Einwanderern (auch als "Migranten" bezeichnet) aus Deutschland, Italien, Irland, China, Griechenland usw. und von zwangsverschleppten Afroamerikanern (auch als "Sklaven" bezeichnet) und spanischen Invasoren. Die dort ursprünglich wohnenden Einwohner (auch als "Indianer" bezeichnet) haben die ja ziemlich erfolgreich ausgerottet bzw. eingesperrt.

Find ich ja immer lustig, wenn Amerikaner sowas sagen, aber sich selbst damit nicht meinen.

Die USA sind doch das extremste Beispiel eines Landes, das durch die Migration "kulturell unpassender Einwohnern" entstanden ist. Der eigentlichen Bevölkerung hat das geschadet, ja, aber das Land der letzten paar hundert Jahre ist genau das Produkt davon, und galt wirklich lange als gesellschaftliches und kulturelles Vorbild.


Stellwerk  18.03.2025, 12:17

"Der eigentlichen Bevölkerung ja"

Im Grunde sind die Weißen in den USA tatsächlich das beste Argument GEGEN Einwanderung.

Was da stattgefunden hat, war nichts anderes als Völkermord.

Mugua  18.03.2025, 12:18
@Stellwerk

Korrekt.

Und wenn Vance gesagt hättet "Guckt uns an, wir sind ein Beispiel dafür, wie eine solche Migration zum Untergang des Landes führt", dann hätte ich auch gar nichts in die Richtung gesagt. Aber ich würde mein Leben darauf verwetten, dass er weiße Amerikaner für die Krone der Schöpfung hält, und daran keinen einzigen Gedanken verschwendet hat.

Du solltest langsam wissen, dass "wir" deiner rechten Propaganda nicht zustimmen.

Aber offenbar weißt du ja auch nicht, dass sowas gerade von einem Amerikaner der Witz schlechthin ist.

Und er weiß nicht, dass Europa schon lange nicht mehr "christlich" ist, sondern lediglich christlich geprägt. Und so, wie er es sich erträumt, wird es nie sein.

PS: Ich fänd's im Übrigen gut, wenn gf ein Unterforum für Rechte einrichten würde. Dann könntet ihr euch austoben, und wir blieben verschont.

Vance ist ein Voll-HonK deluxe! Der Schwurbler, der selbst mit einer indischstämmigen Frau verheiratet ist, hetzt gegen Migration?! - "Dümmer geht immer!" - die Devise von Vance!

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 - (Politik, Kultur, J.d. Vance)