sollte man transfrauen/männer so betrachten wie sie gesehen werden wollen?
Ich denke nein. Zum beispiel fühlt sich ein man wie eine frau. Das ist so wie er es sich sieht. Nun operiert er sich und sieht aus wie eine frau ist aber ein mann. Es ist offentsichtlich dass er ein mann ist auch wenn er brüßte hat und sich kleidet wie ein mann. Er tut das weil er sich so fühlt, so über sich selbst denkt. Ich finde aber ich muss ihn nicht eine frau nennen oder akzeptieren dass er eine frau "ist." Wie steht ihr dazu?
Das soll kein Hass rede sein! Ich will hier nur andere Meinungen hören die mich vielleicht weiterbringen können!
46 Stimmen
10 Antworten
Wenn ein biologischer Mann sich als Frau fühlt, ist das für die Person ganz schön schwierig zu akzeptieren, ihrem Umfeld zu sagen und all die Schritte zur Geschlechtsumwandlung zu machen, was mitunter auch teuer ist. Wenn die Person dann sich als Frau sieht und auch so angesprochen und gesehen werden möchte, wäre es höchst intolerant und taktlos, die Person als Mann anzusprechen.
Wenn sich kein biologischer Mann als Frau fühlen würde, gäbe es keine transfrauen... Und Geschlechtsumwandlung ist der umgangssprachliche Begriff, dann nenn es eben geschlechtsangleichende OP. Die gibt es sehr wohl.
"... wäre es höchst intolerant und taktlos, die Person als Mann anzusprechen."
Und wie ist es, wenn man sagt, dass die Transfrau männlich oder ein biologischer Mann ist?
Du kannst vielleicht sagen, dass sie männlich aussieht, androgyn also, wie auch cisfrauen manchmal männliche Züge haben. Und dass die ein biologischer Mann ist, ist natürlich Fakt, aber so sollte man die Person nicht ansprechen, wenn sie es nicht möchte.
Schön zu sehen, dass es noch welche gibt, die Gender und Geschlecht unterscheiden können.
Wenn ich jetzt jemanden anspreche und der mir sagen würde ich solle ihn als Frau ansprechen, obwohl es offentslichtlich ein Mann ist bzw. war, würde ich es auch machen.
Es freut die Person doch eher wenn man sie so anspricht wenn sie sich selbst so sieht und man selbst möchte ja auch nicht anders angesprochen werden als man sich selbst sieht.
Es ist natürlich etwas schräg, aber in meinen Augen nichts was man nicht irgendwie akzeptieren kann.
ist aber halt eine Meinungssache und ich selbst finde es vollkommen in Ordnung wenn Jemand mit darum bitten ihn als das andere Geschlecht zu betrachten, tut ja nicht weh wenn jemanden entgegen kommt, nur weil es vielleicht merkwürdig wirkt.
Müssen tut man natürlich nichts und niemand ist gezwungen etwas zu akzeptieren, allerdings muss man auch damit rechnen das auf einer Ablehnung eben Ablehnung folgt und man macht sich dann nicht immer Freunde.
Es kann halt verletzend sein wenn eine Frau sich als Mann sieht, aber niemand es akzeptiert und sie weiterhin wie eine Frau behandelt/bezeichnet obwohl sie es nicht will.
Oder wie der Schriftsteller Pavel Kosorin: Freiheit keimt in deiner Akzeptanz. Deine Freiheit gedeiht in meiner Toleranz. Unser aller Freiheit erblüht mit dem Verständnis.
(Ich liebe Zitate. ^^)
Du verstehst nicht was ich meine. Jemand ist nicht das, was er fühlt. Stell dir mal vor der kassierer in edeka bist du und ich als 15 jähriger (nehmen wir an) kommw mit einer flasche vodka zur kasse. Dann müsstest du es mir doch verkaufen wenn jeder so akzeptiert werden soll wie er ist. Ich fühle mich 19 jahre alt also lass mich die flasche vodka kaufen. Du musst es mir verkaufen sonst bist transphobic
Transphobie hat aber nichts mit alter bzw. dem gefühltem Alter zu tun. Transphobie oder Transfeindlichkeit bezeichnet eine soziale Aversion oder Aggressivität gegen Personen, die transsexuell sind oder eine Transgender-Geschlechtsidentität zum Ausdruck bringen. Und Branntweine an Jugendliche zu verkaufen hat auch nicht etwas mit dem Akzeptieren zu tun sondern mit dem Jugendschutzgesetz. Ich könnte als Verkäufer natürlich ein Auge zudrücken und sagen ist okay, allerdings muss ich dann als Strafe mit einem Bußgeld von bis zu 3.000 Euro rechnen.
Das kann man nicht wirklich vergleichen.
Wenn ein Kind aber erwachsener Behandelt werden möchte ist das natürlich vollkommen in Ordnung, aber das befreit einen nicht von dem Jugendschutzgesetz.
Das kann man doch nicht vergleichen. Wenn du jemanden, der biologisch ein Mann ist und sich aber anders fühlt, als Frau bezeichnest, kommt niemand zu Schaden. Wenn du einem minderjährigen Alkohol verkaufst, nur weil er sich älter fühlt, dann kommt jemand zu Schaden und es verstößt gegen das Gesetz.
Ich kenne glücklicherweise keine Transpersonen, muss deshalb mit keinem reden oder sie anders anreden, als sie geboren sind. Deshalb ist es mir ziemlich egal, was sie denken, was sie sind. Ich bin bei dem Thema kritisch, da bei LGBT viele Mitläufer sind und manche Personen es scheinbar für einen Trend halten, den man mitmachen soll.
Mir tut es nicht weh, also kann ich mich diesbezüglich anpassen. Innerlich werde ich, auch wenn vielleicht ungewollt, trotzdem diese Person als Transfrau/Transmann sehen statt Mann/Frau, doch ich würde den neuen Namen akzeptieren und die Pronomen dementsprechend auch. Denke viele haben schon genug Probleme, da muss ich nicht unnötig Leute kränken.
Wenn sie schon genug probleme haben warum verschaffen sie etwas was ihnen auch probleme breiten könnte? Wenn sie sichb so fühlen muss man sie so behandeln. Aber wenn ich nicht fühle dass der kein mann ist oder die keine frau, dann bin ich der problemlöser?
Außerhalb von Arztpraxen, Schlafzimmern und eventuell Leistungssport zählt einzig und allein das soziale Geschlecht. Wenn es im Pass steht erst recht.
Oder willst du jetzt jedem Menschen, der dir "verdächtig" vorkommt, in die Hose greifen oder eine Probe ins Labor schicken?
Da ein biologischer Mann sich nicht als Frau fühlt und es keine Geschlechtsumwandlung gibt, ist die Antwort relativ sinnfrei.