Kann man ein Trauma selbst heilen oder überwinden?
Hallo liebe Gemeinde,
ich bin türkischstämmig und bin aber in Österreich auf die Welt gekommen und bin verheiratet und habe ein Kind (7 Jahre) verkaufe Kunstgemälden.
Meine Eltern sind eher konservativ und ziemlich religiös und haben viel (BS -Mindset) aus der Osttürkei mitgenommen, zumindest ist das meine Ansicht.
Wie auch immer, ich habe bis zu meinem 25. Lebensjahr noch mit meinen Eltern gewohnt und bin dann nachdem ich mein Kind bekommen habe weggezogen.. Ein bisschen weit weg 50km und habe auch mit meiner Frau meine Eltern paar mal im Jahr besucht, war eig ganz okay. Einmal hatten wir uns mit meiner Frau gestritten und meine Frau war dann weg und ich high etc.. das war das einzige mal als mich meine Eltern besucht hatten, und da fanden meine Eltern die Wohnung in der ich wohnte nicht ganz okay, weil es eine Erdgeschosswohnung war und ein wenig Schimmel etc. meiner Meinung nach auch arrogant und unterwürfig, was die Kultur aus der Osttürkei auch mitbringt.
Und nach Wien (Großstadt) umgezogen ca.70 km. Als meine Mutter das gehört hat, ist sie leider ausgeflippt und ich sie sagte wir sollen verschwinden, ich verließ die Wohnung mein Vater kam hinunter um uns beim Umzug zu helfen und auch zu diesem Zeitpunkt bekam mein Vater anrufe von der Mutter warum er hilft und dass es sich. ich auszahlt etc.. um es zu verkürzen haben meine Eltern eine Sanktion verhängt.
Ich weiß das geht eigentlich nur in der Politik, aber funktioniert hauptsächlich in der "Middle East" unter menschlichen Beziehungen.
Ich habe sie dann letztes Jahr einmal besucht, und wurde ignoriert und danach beschimpft, auch von meinen Tanten, Oma etc. habe mir seit diesem tag vorgenommen diese (toxische) Personen nie wieder anzurufen oder zu besuchen, selbst wenn sie sterben.
Die Sache ist, wie gehe ich damit um? Mein Sohn wird von mir abgeholt und ich sehe dass Kinder auch von Ihren Großeltern (sogar zweit: Opa & Oma) abgeholt werden und irgendwie erinnert mich mein Sohn manchmal daran oder ich werde von meinen Freunden dazu erinnert, ja du solltest jetzt nicht erheblich sein, deine Eltern solltest du schon besuchen, auch wenn sie dich nicht anrufen. Wobei ich habe kein Auto und verstehe das alles nicht.
Ich meditiere und versuche diese Menschen loszulassen und zu vergessen, was aber fehl schlägt- habe auch eine Zeit lang gekifft (ESCAPE) damit ich zumindest alles vergesse, zu dem Zeitpunkt des Highs :)
Was würdet ihr mir empfehlen, sie zu besuchen ist eine TORTURE schlechter Art. Mein Sohn hat so Glück dass er solche Eltern nicht hat.
Ich werde heute meine Oma anrufen, weil ich denke dass es das letzte Mal sein wird und ich ja gerade über diese Personen nachgedacht habe, aber irgendwie macht nicht das alles unglücklich dass mich jeder als überheblich, arrogant und "besucht seine Eltern nicht weil er reich ist" auf den Keks.
Wie würdet ihr damit umgehen?
4 Antworten
Ich sehe da kein Trauma. Meide den Kontakt und schließe ab. Es kann helfen zu wissen, dass es anderen Menschen auch so geht. So ging es mir vor vielen Jahren.
Hallo, es klingt danach, dass die Situation sehr verstrickt ist.
Was würde ich tun? Schwer zu sagen, ich kann nur sagen, was mir einfällt.
Kiffen ist gefährlich, wenn man es zur Flucht nutzt. Am besten hörst Du damit auf, gelingt es nicht, rate ich zu einer Drogenberatung zu gehen.
Wenn Du die Verstrickung mit der Familie für dich nicht lösen kannst, kann auch hier eine Beratung helfen.
Nicht immer muss man eine Therapie machen, manchmal helfen auch Familienberatungstellen und man führt ein paar Gespräche. Wie genau es in Wien organisiert ist, weiss ich nicht. Schau mal im Internet nach Familienberatung, Eheberatung und frage dort, welche Beratungsstelle in deinem Fall hilfreich sein kann. In Deutschland kann man z.B. bei der Caritas anfragen, welche Beratungsstellen es dort gibt.
Ich kann nur vermuten, dass deine Eltern in ihrer (östlichen) Kultur und du in deiner westlich geprägten) unterschiedlicher Auffassung seid. Für deine Eltern spielt es immer noch eine große Rolle, wie die Familienaufstellung gefestigt ist und du hast quasi vieles anders gemacht, als es in ihrem Denken üblich war und ist. Du bist nicht verheiratet, hast aber ein Kind. Du ki++fst, was ja wahrscheinlich, wenn sie es wissen würden, auch nicht in ihrem Sinne ist. Du has durch eigenes Denken, eigenes Handeln ein ganz andres Leben als deine Eltern und hast dich aus ihrer "Behütung" entzogen. Deine Großmutter hat wahrscheinlich ein noch tieferes "Denken", was Tradition und Familie, vielleicht auch Religion angeht. Da prallen natürlich Welten aufeinander. Wenn du selber denkst, dass du deine Oma nicht mehr all zu oft sehen wirst, kann ich dir nur den Rat (!) geben, den Kontakt noch mal aufzunehmen und zu versuchen, dass wenigstens ihr ins Reine kommt. Was deine Eltern angeht: sie werden immer deine Eltern sein, aber sie stecken vermutlich zwischen den beiden Traditionen und Lebensweisen der östlichen und westlichen Welt fest und können weder das eine noch das andere loslassen oder akzeptieren. Ohne Kompromisse wird dir das weiterhin aber sicher schwer fallen. Und schuldig musst du dich nicht fühlen. Du bist erwachsen, du bist für das, was du tust, selber verantwortlich und niemandem Rechenschaft schuldig, alles, was du tust, ist DEINE ENTSCHEIDUNG. Wenn Reden nichts mehr nutzt, muss man Abstand halten und seinen eigenen Weg gehen, auch wenn das sicher in deinem Fall extrem weh tut. Wenn deine Eltern das nicht akzeptieren, dich deswegen als Sohn außen vor lassen, dann, so schlimm, wie es ist, dreh dich um und leb dein Leben, ohne weiter ein Teil dieser für dich sicher nicht leichten Traditionen und Ansichten zu sein.
Danke für das Zusammenfassen, dieser Text hilft mir bei meiner Selbstfindung.
aus dem Familienstellen mal ein Lösungsansatz.
"liebe Mama danke das du mich genährt, gewärmt hast. danke das ich in dir wachsen durfte. das du mich auf die Welt gebracht hast und mich versorgt hast. dafür danke ich dir"
"lieber papa, danke das du mir das leben gegeben hast. ohne dich wär ich nicht hier. danke das du mir den platz in dieser Familie gegeben hast."
"liebe Grosseltern, Urgroßeltern, leibe Anverwandte. danke das ihr euer bestes gebt mich in meinem leben zu unterstützen. ob im Tod oder im leben. ihr gehört zu mir. ich habe meine platz im leben. so wie ihr euren. für mich gehört ihr alle dazu."
meditiere drüber. schau wie es sich anfühlt. wenn du zu diesem - kannst auch eigene Worte finden, von herzen "ja" sagen kannst. dann bist du nur!! das Kind. das Kind stellt sich nicht über die Eltern sonst ist es verloren und wird verwirrt. (schau draussen hin... da siehst du was ich meine)
nimm dein Kind- fahr zu deinen Eltern. sei du deren Kind und erlaube deinem Kind die Grosseltern zu sehen. deine Eltern sind do wie sie sind. wenn du an ihnen rumkriegest tust du dir selber was an.
nimm es hin und erfreu dich deines Lebens. (nimm den text oben nochmal )
du lebet es ja wie du willst und das besser und friedlicher wenn du im frieden bist.
viel gluck