Ist es normal, dass man im Studium immer mehr ermüded und völlig ausgebrannt ist?
Ich dachte, wenn man lernt und etwas pausiert (etwa schläft) so lernt man immer mehr dazu, immer schneller. So ist es doch üblicherweise...
Lernen macht einen nicht dümmer/ langsamer, andererseits immer schneller beim gegebenen Inhalt.
Und daher muss die Lerngeschwindigkeit bei neuen Inhalten besser werden. So lernen Studenten in 1 Woche mehr als Schüler in 4 Jahren, Post-Docs in 1 Woche mehr als Erstsemester in 1 Jahr...
Bei mir versagen immer mehr Konzentration, Gedächtnis (muss alles immer wieder nachschauen und nachlesen, selbst Grundlagen gehen verloren) und Erschöpfungsresistenz; es fühlt sich dann mental an wie Fieber.
Okay, ich habe zwar 15 CP mehr angewählt als im vorigen Semester, aber es lief außerordentlich für die ersten 5 Wochen...
7 Antworten
Das hört sich einfach nach Burnout an. Liegt wohl daran, dass du ein gutes Stück mehr machst als du solltest - dass es gut gelaufen ist impliziert, dass du dich sehr angestrengt, und dabei wohl verausgabt hast.
Nimm dir ne Woche frei, um dich zu erholen, überleg welche Kurse du lassen kannst, und fang an dir mehr Freizeit zu nehmen plus mindestens ein, idealerweise zwei freie Tage pro Woche. Die Erholung ist wichtig.
Ein Monat bis zur Abmeldung von Kursen läuft noch. Dann würde ich mich wohl verabschieden - da Erschöpfung wohl ein hartnäckiges, kurzfristig kaum lösbares Problem ist - ehe noch die Zulassungen nicht erreicht werden...
Ich würde dir mal raten die Grundlagen zu erlernen, wie man Texte richtig bearbeitet. Zuerst überfliegst du Texte und markierst nur die wichtigsten Informationen. So sparst du dir die Zeit später und fasst auch nur die wichtigsten Informationen zusammen, so würdest du sehr viel Zeit sparen.
Da sagt meine Deutschlehrerin etwas anderes. Du musst nur einmal verstehen was ein Wort bedeutet und kannst es dann im Kontext anwenden. Das Thema hatten wir in der Schule und Sie hat es so gemacht, wie ich es grade geschrieben habe
Dein nächster Schritt: Informiere Dich über Beratungen zu Lernen und Stress an Deiner Uni! Die bieten so etwas an! Dort wird Dein individueller Fall besprochen werden und Du kannst dort ein konkretes Vorgehen für Deine nächsten Studienschritte planen.
Viel ist gut, zu viel ist nicht mehr gut. Eine Beratung mag Dir helfen, dass einzuordnen.
Nimm alles mit Tonaufnahme auf, verfasse wichtige Informationen am PC zusammen nimm es auf und höre es dir auf dauerschleife an, richte dir Zeitrahmen ein Pro Thema z. B. ein Thema den ganzen Tag lang dir anhören und nächster Tag kommt das andere dran und immer so weiter und am Wochenende wiederholt du die Themen von der kompletten Woche nochmal und nächste Woche machst du das gleiche mit den neuen Themen und am Wochenende hörst du dir alles an was du bis dahin ingesammt an Tonaufnahmen hast und immer so weiter, wichtig ist wiederholen wiedrrholen eine Struktur aufbauen, organisierend mit der Zeit mitgehen und nach vorne schauen und den Überblick bewahren, schlaf und den Alltag wie Hobby gut einteilen, alles gut einteilen, Meditieren früh am Morgen und Sport hilft sicher auch. Es ist wär auch deine Umgebung entspannt ist, sprich Freunde, Familie, finanzielle Sicherheit, und so alles etwas entspannt ist dann kriegst du das hin.
Und hänge an deine wände zuhause im Zimmer zahlreiche Notizzettel auf wo auf jedem Blatt ein wichtiger Stichwort drauf steht, es gibt kein Weg dran vorbei nicht zu lernen! Sowohl bewusst als unbewusst! Fange an zu Meditieren und in dich hinein zu kehren, dich zu entspannen um dir dann zusagen das du dein Studium gut beenden wirst, das du es packen wirst. Hilfsgebete zu Gott können auch nicht schaden.
Darum sind Ruhephasen wichtig.
Wäre vielleicht gar nicht mal so verkehrt.
Bisweilen wurde uns antrainiert, Texte Wort für Wort zu verstehen, da kommt dann so einiges an Datenmüll zusammen...