Die CDU hat ihren "umstrittenen" Islam Satz im Grundsatzprogramm geändert, doch die Kritik hält an: Berechtigt oder übertrieben?
Worum es geht:
Im Entwurf zum Grundsatzprogramm der CDU hieß es zum Thema Islam zunächst: "Muslime, die unsere Werte teilen, gehören zu Deutschland." Daraufhin folgte heftige Kritik, u.a. vom Zentralrat der Muslime. Daraufhin änderte die CDU die Passage.
Nun heißt es: "Muslime sind Teil der religiösen Vielfalt Deutschlands und unserer Gesellschaft. Ein Islam, der unsere Werte nicht teilt und unsere freiheitliche Gesellschaft ablehnt, gehört nicht zu Deutschland."
Die Kritik des Zentralrats der Muslime hält an. Er wirft der CDU eine Stigmatisierung von Muslimen vor sowie eine "selektive Vorgehensweise", die "antimuslimische Ressentiments und Stereotype" bediene.
Die CDu verteidigt ihre Neufassung und beharrt darauf, "nicht jede Ausprägung des Islam zu akzeptieren."
Wie steht ihr zur Kritik: Berechtigt oder übertrieben?
27 Stimmen
7 Antworten
Ich bin sehr für kulturelle Vielvaöt und verachte antimuslimischen Rassismus zutiefst. Aber das ist wirklich übertrieben. Der Zentralrat der Muslime sollte eben auch anerkennen, dass Deutschland als souveräner Staat eigene Werte vertreten darf. Ich habe kein Problem damit, wenn Muslime unter uns leben und zwei Kulturen parallel existieren. Aber ich habe ein Problem damit, wenn die hiesige Kultur verdrängt wird. Nur halt im Gegensatz zur AfD nicht aus Rassismus und nur weil die andere Kultur muslimisch ist, sondern weil unsere dann weg ist.
und das sag ich als Grünenwähler in der Hoffnung, von meinen eigentlich schlauen Parteifreunden nicht missverstanden zu werden.
So so, es werden also Muslime stigmatisiert, wenn man einen Islam ablehnt, der :
der unsere Werte nicht teilt und unsere freiheitliche Gesellschaft ablehnt
Das auch moderne liberale Muslime so einen Islam ablehen wird geflissentlich ignoriert - klar - weil diese natürlich keine "echten" Muslime in den Augen dieses radikalen/klassischen und rückständigen Islam sind.
Die CDU hat vollkommen recht und ich finde die Reaktion des Zentralrats der Muslime unangebracht.
In Anbetracht der radikalen muslimischen Gruppierungen & Hassprediger/Recruiter die derzeit in Deutschland Narrenfreiheit haben, täten die mal gut daran gegen diese vorzugehen, da unsere derzeitige Regierung dazu nicht fähig/willens ist.
Wer den klassichen radikalen Islam samt Scharia und Kalifat, Kopftuch/Verschleierungszwang (wie im Iran und Afghanistan), Kinderehen, Blutrache/Ehrenmord, Hass gegen Queers und Juden ausleben will, soll doch bitte in ein Land ziehen, wo das der Fall ist. Wir wollen sowas Rückständiges hier nicht.
Wie schon ein anderer Poster hier schrieb - wir sollten die Religionsfreiheit durch Glaubensfreiheit ersetzen. Religionen, egal welche Ausrichtung, sollten verboten werden können, wenn sie unsere Werte und freiheitliche Gesellschaft angreifen/verletzen und (politisch) untergraben.
Edit: Komma & Tippfehler
Wenn sich der Islam über irgendetwas „empört“, wurde alles richtig gemacht, zumal sich die „Empörung“ stets in sehr engen Grenzen hält, wenn mal wieder „religiöse Gefühle“ verletzt wurden und daraufhin und die Messer tief fliegen…
Der Zentralrat der Muslime sollte viel mehr darum besorgt sein, dass die Gruppen der Muslime verurteilt werden, die die demokratisch-freiheitliche Ordnung Deutschlands ablehnen.
Mal abgesehen davon das dieser Zentralrat nur für ca. 5% der in Deutschland lebenden Muslime spricht kann die Kritik nicht berechtigt sein. Ich wusste nicht was an der Forderung nach Akzeptanz unserer freiheitliche demokratischen Grundwerte diskriminierend sein soll.