Bin ich evangelisch oder katholisch?
Ich habe mich ein bisschen über die Unterschiede zwischen katholisch und evangelisch informiert, aber habe überall die selbe Meinung wie im Evangelium nur bei einer Sache nicht die mir eigentlich auch sehr wichtig ist. Nämlich das ich finde das es wichtig ist zu beichten. (Jeder kann seine eigene Meinung haben also bitte kein hate) Jetzt bin ich mir halt unsicher ob ich katholisch oder evangelisch bin, weil mir das Beichten schon sehr wichtig ist…
Lg Max
Was steht in deiner Taufurkunfe?
Ich wurde noch nicht getauft
7 Antworten
Hier nochmal die schwerwiegendsten Unterschiede zusammengefasst:
-Heiraten, als geistlich berufener ist in der heiligen katholischen Kirche nicht erlaubt, hingegen in der evangelischen schon.
-Die Katholischen Pfarrer dürfen keinen haben bzw. Zölibat. Die Evangelischen Pfarrer dürfen dies frei ausleben.
-Als Katholik darf man kein GV vor der Ehe haben. Bei den Evangelen hingegen schon.
-Frauen dürfen in der katholischen Kirche kein geistliches Amt führen, hingegen in evangelische Kirche schon. Dazu muss man sagen, dass man in der katholischen Kirche auch als Frau Messdiener werden darf.
-Die Katholiken verehren Maria und bitten sie. Sie ist eine Fürsprecherin, die den Herrn Jesus die Gebete weiter reicht. Katholiken beten die selige Jungfrau und Gottesmutter Maria nicht an! Die Evangelen hingegen lehnen die Marienverehrung ab, wobei Luther aus seriösen Quellen ein Marienbild in seinem Haus hängen hatte!
-Die Katholiken ehren Heilige, die den christlichen Glauben geprägt haben und die frühe Kirche geführt haben. Dies lehnen die Evangelen ab. Hinzu kommt noch, dass sie jegliche Altare und Schmückungen ablehnen, die man in katholischen Kirchen findet.
-Bei den Katholiken gibt es sieben Sakramente, die bei den Evangelen abgelehnt werden.
-Die Katholiken glauben, dass der Leib Christi in der Hostie steckt und man ihn aufnimmt, bzw. Die Gaben geheiligt sind. Die Evangelen feiern das Abendmahl nur zur Erinnerung.
Hier noch einmal die Sakramente der beiden Konfessionen:
Sakramente der Katholiken:
1.Taufe:
Die Taufe ist das erste und grundlegende Sakrament. Durch die Taufe wird der Mensch in die Gemeinschaft der Kirche aufgenommen. Die Taufe begründet die besondere, unauflösbare Gemeinschaft des Getauften mit Christus.
2.Eucharistie:
Eucharistie bezeichnet die von der Kirche begangene Feier zum Gedächtnis an das letzte Abendmahl Jesu Christi, seines Todes und seiner Auferstehung. Die Eucharistiefeier ist zentraler Bestandteil des Gottesdienstes.
3.Firmung:
Mit der Firmspendung bekräftigen die Firmlinge ihren Glauben und ihre Zugehörigkeit zur Gemeinschaft der Kirche. Dabei empfangen sie „die Gabe Gottes, den Heiligen Geist“. Die Firmung erfolgt durch den Bischof oder einen von ihm beauftragten Priester.
4.Bußsakrament (Beichte):
Im Bußsakrament bekräftigt der Mensch seine Abkehr von der Sünde und die Zuwendung zu Gott. Die Buße ist ein ständiger Vorgang im Leben des Christen. Das Bußsakrament schenkt dem getauften Christen, der seine Schuld bereut, sie vor dem Priester bekennt und eine Bußauflage erfüllt, die Vergebung der Sünden.
5.Ehesakrament:
Die Ehe ist eine lebenslange Gemeinschaft von Frau und Mann. Das Sakrament der Ehe spenden sich die Eheleute selbst, wenn sie vor dem Priester oder Diakon und zwei Zeugen diesen lebenslangen Bund schließen.
6.Weihesakrament:
Das Sakrament der Weihe gliedert sich in drei Stufen: Bischof, Priester, Diakon. In allen drei Stufen wird das Sakrament durch die schweigende Handauflegung und durch das Weihegebet gespendet. Spender des Weihesakramentes ist jeweils der Bischof.
7.Krankensalbung:
Mit der Krankensalbung legt der Priester dem Kranken die Hände auf, salbt ihn mit Öl und spricht ihm zeichenhaft das von Christus verkündete Heil zu, vor allem die Befreiung von der Sünde. Die Krankensalbung soll Stärkung und Linderung sowie das Vertrauen auf den Beistand Christi schenken.
Nicht von mir selbst verfasst. Quelle: https://www.dbk.de/katholische-kirche/aufgaben/sakramente
Bei den Evangelen ist es wiederum anders!
Sie haben nur zwei Sakramente:
1.Die Taufe
2.Die Feier des Abendmahls
Viele wollen nicht den Sinn verstehen, warum Katholiken Heilige verehren. Jedoch ist dies keine menschengemachte Sache, sondern zeigt Glaubensgemeinschaft auf, die uns Christus aufgetragen hat. Katholiken beten keine Götzen an. Es ist eine Bitte, um die Fürsprache, an die, die uns im Glauben vorangegangen sind.
Mit der beichte ist es auch oft falsch verstanden. Durch den Ablasszettel-Skandal, haben manche Menschen, vermutlich immer noch ein schlechtes Bild von der Kirche. Mit der Beichte legt man in keiner Weise Gott beiseite, sondern man bringt es noch einmal, vor einen geistlich Berufenen, der aber Gott nicht ersetzt!
Der Schreiber ist selbst Katholik.
Gottes reichen Segen.
Dies ist keine Chatplattform, sondern eine Plattform wo man über verschiedene Themen debattiert.
Beichten hat verschiedene Bezeichnungen. In der katholischen Kirche gehört es zum Inventar und bei den ungebundenen Christen heißt es Seelsorge. So habe ich, der ich zu keiner Volkskirche gehöre auch schon vor einem Menschen meine Schuld bekannt. Sonst sage ich es nur Jesus, der uns in der Bibel zeigt, wie es gut und richtig ist:
„wenn wir aber im Licht wandeln, wie Gott im Licht ist, so haben wir Gemeinschaft miteinander, und das Blut Jesu Christi, seines Sohnes, reinigt uns von aller Sünde. Wenn wir sagen, dass wir keine Sünde haben, so verführen wir uns selbst, und die Wahrheit ist nicht in uns. Wenn wir aber unsere Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt und uns reinigt von aller Ungerechtigkeit.“
1. Johannes 1:7-9 SCH2000 https://bible.com/bible/157/1jn.1.7-9.SCH2000
Es ist deine Entscheidung, ob du evangelisch, katholisch, orthodox oder freikirchlich (freichristlich) sein möchtest.
Entscheidend ist der Glaube an Jesus als Herrn und Erlöser! Darauf kommt es an.
Beichten können wir Gott direkt im Gebet. Gott vergibt uns alle unsere Sünden gern, wenn wir Ihn im Gebet darum bitten:
- "Wenn wir aber unsere Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt und uns reinigt von aller Ungerechtigkeit" (1. Johannes 1,9).
Das Ziel ist, nicht zu sündigen. Wenn wir aber in Sünde fallen, gibt es Vergebung in Jesus Christus:
- "Meine Kinder, dies schreibe ich euch, damit ihr nicht sündigt! Und wenn jemand sündigt, so haben wir einen Fürsprecher bei dem Vater, Jesus Christus, den Gerechten; und er ist das Sühnopfer für unsere Sünden, aber nicht nur für die unseren, sondern auch für die der ganzen Welt" (1. Johannes 2,1-2).
Weil Gott uns liebt:
- "Denn so sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verlorengeht, sondern ewiges Leben hat" (Johannes 3,16).
Die Einstellung ist katholisch. Die tatsächliche Zugehörigkeit steht in der Taufurkunde. Diese ist entscheidend.
Hm...
Solange du DAS glaubst (Offb.12,9),
ist das egal (2.Kor.11,14).
Die "eine Glaubensgruppe" betreibt mehr "Kult" (Offb.17,1-4).
gings nicht etwas kürzer ?