Wäre Hitler geistig gesund, gottesfürchtig und nicht rassistisch gewesen, hätte er ein gutes Oberhaupt werden können?
Es ist ja nicht so, dass er keine guten Ansätze hatte (siehe die Autobahn), leider wurden diese vom Holocaust und allgemein seinem Hass komplett überschattet. Leider musste er unbedingt Opfer finden, anstatt Deutschland zu reparieren. Er war auch ein Mensch, und leider einer der schlimmsten, wenn nicht DER schlimmste (ansonsten passen höchstens noch Stalin und Kim Jong un in die engere Auswahl, obwohl es in den letzten Jahrtausenden natürlich noch mehr Arschlöcher gab).
12 Antworten
Es würde sich in diesem Fall halt nicht um Hitler handeln.
Es ist ja nicht so, dass er keine guten Ansätze hatte (siehe die Autobahn)
... und die war nicht seine Idee. Die Planungen stammten noch aus der Zeit der Weimarer Republik, und die erste deutsche Autobahn (zwischen Köln und Bonn) wurde schon 1932 von Konrad Adenauer (damals Oberbürgermeister von Köln) eröffnet.
Oweh... Die Autobahn war nicht Hitlers Idee. Die wurden schon in der Weimarer Republik geplant.
Dann hätte er das Ganze nicht angefangen.
Nein, selbst wenn wir mal seine Weltanschaulichen inhaltlichen Positionen außen vor lassen und so tun als wäre er irgednwas politisch eher neutrales wie Sozialdemokrat oder so gewesen, hatte er keinen guten Führungsstil, war nicht sonderlich Kritikfähig, neigt dazu sich auf Prestigeträchtige, aber von der Sinnhaftigkeit her fragwürdige Großprojekte einzuschießen (hätte er Starwars gesehen, hätte er von seinen Ingenieuren vermutlich den Bau eines Todesstern gefordert) usw.
Und die Autobahnen waren übrigens auch kein "guter Ansatz" nicht nur weil er die in Zwangsarbeit errichten ließ, sondern weil es auch damals schon hätte Schiene vor Straße heißen müssen (und mit der Schiene meine ich nicht seinen Breitspurbahn-Unsinn, auch dass ist so einer seiner BS-Ideen gewesen - der Mann hat tatsächlich Steuergelder verbrannt)...