Hitler war Flüchtling (straffällig)

4 Antworten

Als Demokrat kann ich sagen, dass ein wehrhafter Rechtsstaat hier viel Unrecht hätte verhindern können. Irgendwie paradox für unsere rechten Anhänger: Hätte man ihn als Ausländer nach einer Straftat konsequent abgeschoben - wie das immer gefordert wird -, dann wäre womöglich viel Unheil nicht passiert.


Ylviii 
Beitragsersteller
 27.03.2025, 14:06

Oder stattdessen einfach keine Straftäter zu Wahl aufstellen?
wäre am einfachsten

Hitler-Fans denken, dass Deutschland und Österreich ein Reich sein sollten, und ehren die „Blutzeugen des 9. November“.

Ich glaube, du weißt selbst, dass das absoluter Unsinn ist, was du hier schreibst.

Vielleicht hast du da ein Kapitel aus einem alternativen Geschichtsbuch erwischt, das sich eher in Fantasy als in Fakten bewegt.

Hitler war kein "illegaler Flüchtling". Er zog 1913 aus Österreich nach Deutschland, erhielt aber erst 1914 die deutsche Staatsbürgerschaft. Wenn du mit straffällig den Hitler-Putsch von 1923 meinst, wurde Hitler zwar dafür verhaftet und angeklagt aber nicht wegen illegaler Einreise und er wurde erst recht nicht als "Flüchtling" bezeichnet. Er saß nur eine kurze Haftstrafe ab und kam danach wieder auf die politische Bühne. Dass er fast abgeschoben wurde, ist auch Quatsch da er zu diesem Zeitpunkt bereits die deutsche Staatsbürgerschaft hatte.


DocPsychopath  27.03.2025, 17:22

"erhielt aber erst 1914 die deutsche Staatsbürgerschaft"

Was? Woher hast du den Käse? Es gab 1914 überhaupt keine "deutsche Staatsbürgerschaft".

Aus deinem eigenen Link geht nicht hervor, dass Hitler Flüchtling gewesen wäre.

Ausserdem werden Begriffe nicht in ihrer Bedeutung zur Zeit der Verwendung erklärt und somit agitatorisch entfremdet. Selbstverständlich verstand Hitler sich als Deutscher. Wie alle Deutschösterreicher seiner Zeit. Der erste Name des Landes nach dem Weltkrieg war nicht zufällig Republik Deutschösterreich. Ein Staat, der seine Bürger als Deutsche sah.