Führt der Staat im Hintergrund Daten darüber, ob eine Person in Deutschland vertraut und investiert?

2 Antworten

Hmm, klingt wie die Idee von jemand, der grade irgendwas schlechtes geraucht hat.

Wenn der Barometer zeigt, dass ich Deutschland vertraue und einen hohen Beitrag leiste, werde ich sofort durchgelassen, ohne irgendwelche Kontrollen

Dann wäre es ja ungewöhnlich, dass Menschen, die überhaupt nicht(s) investieren - mangels Masse oder Wille - häufig(er) kontrolliert würden. Das widerspricht allerdings -wenig überraschend- jeglicher Lebenserfahrung.

Kurz: Die von dir länglich beschriebene Vorstellung ist Quatsch.

Das halte ich für ziemlich weit hergeholt. All den Aufwand, das Bundesdatenschutzgesetz und das Bankgeheimnis zu umgehen, nur, um dich am Zoll länger aufzuhalten? Äußerst unwahrscheinlich. Die Zollbeamten haben da ganz andere Parameter, nach denen sie ihre Kandidaten aussuchen.

Es kann wohl sein, dass Menschen, die schmuggeln, es auch ansonsten mit Steuermoral oder Loyalität zum deutschen Staat nicht so genau nehmen - aber das hat mit dem Anlageverhalten nicht wirklich was zu tun. Andererseits ist allein der Besitz deutscher Aktien bestimmt keine Garantie für einen reibungslosen Grenzübertritt.