Das Geheimnis deutscher Klima-Daten🤡

6 Antworten

Wenn so etwas passiert, dann werden die Klimareihen des alten Standorts hochoffiziell beendet und die des neuen Standorts hochoffiziell eröffnet.

Abgesehen von diesen paar Beispielen gibt es hinreichend viele Standorte in sämtlichen Terrains, die solche Sprünge nie gemacht haben und daher valide und kontinuierliche Klimareihen hervorbringen.

Gut erkannt. Ich darf ergänzen:

Die einen messen diese Temperatur, die anderen messen jene Temperatur. Beide messen am selben Ort zur selben Zeit und erhalten völlig unterschiedliche Ergebnisse. Beide behaupten, sie hätten Recht. EIKE weist aber sehr detailliert nach, wie die Daten in den Peer reviewten Journalen systematisch verfälscht werden. Siehe z.B.

https://eike-klima-energie.eu/2024/05/22/die-falschmesser-vom-deutschen-wetterdienst-oder-wie-der-dwd-die-deutschlandtemperatur-um-14c-zu-hoch-angibt-teil-1/

Unsere Beweisführung für die Manipulation des DWD bei den mittleren Jahres(vergleichs)temperaturen für Deutschland, beruht auf der Diplomarbeit beim DWD „ Vergleich und Auswertung von täglichen Extremtemperaturmessungen mit Quecksilber-/Alkohol- und Pt100-Thermometern beim Fliegerhorst Lechfeld“.

Erstprüfer: Leitender MA des DWD (jetzt in Rente), Herr RDir a. D. Klaus Hager

„An den 3144 Tagen ergab sich eine mittlere Differenz von + 0,93 Grad – Pt 100 höher als QuecksilberDie maximal erfasste Tagesdifferenz betrug gar 6,4 Grad! An 41% der Tage war die Differenz 0 bis 1 Grad, an 26% der Tage 1 bis 3 Grad und an 18% der Tage größer als 2 Grad, an 15% der Tage waren die Quecksilberwerte höher als die mit Pt 100 gewonnenen Höchstwerte.“
„Ursachen hierfür können der Grad der Wolkenbedeckung und die Sonnenscheindauer, aber auch Windgeschwindigkeit und Luftmassenwechsel sowie die Bodenbedeckung mit einer Schneedecke sein.  Somit kann man nicht mit generellen Korrekturwerten arbeiten, sondern muss lapidar feststellen, dass die früher gewonnenen Messwerte nicht mit den heutig erfassten für eine lange Temperaturreihe verwendet werden dürfen, ohne dass Brüche in den langen Reihen entstehen, die nicht real sind.“

https://eike-klima-energie.eu/2022/09/20/es-ist-schlimmer-als-gedacht-nein-nicht-der-sog-menschengemachte-klimawandel-sondern-der-grosse-klimaschwindel-von-dwd-zdf-und-co-teil-2/

in den 2010-Jahren wird die Anzahl neuer DWD-Messstationen mit 464 nochmals stark erhöht, auf fast das Doppelte. Um in der jetzigen Dekade sprunghaft auf bisher 138 anzusteigen. Hochgerechnet ergibt dies die Anzahl von 844 neuer Messstationen in der jetzigen Dekade. Allein die bisherigen 138 neuen Messstationen in rund 1 1/2 Jahren sind mehr, als in jedem Jahrzehnt des ausgehenden 20. Jahrhunderts. Und die neuen Messstationen sind genau die Stationen, die immer neue Temperaturhöchstwerte/Temperaturrekorde messen, wie die Station in Duisburg-Baerl (ab 01.06.2007 im DWD-Messnetz) oder in Lingen (ab dem 25.09.2008 im DWD-Messnetz).
Dafür hat der DWD solch naturnahe Messstationen, wie Bruchmühlbach-Miesau – eine Naturgegend, in der wilde Wölfe zu Hause sind – stillgelegt (am 9.01.2011 aus dem Messnetz entfernt).
Der DWD hat demnach vermehrt seine Messstationen in wärmere Gebiete verlegt und dabei rasant neue Messstationen in sein Messnetz (in wärmeren Gebieten/Umgebung) aufgenommen.

P.S. Es ist aber nicht nur in Deutschland so.

Deiner Frage fehlt die Frage. Was genau ist das Ziel deiner Aussage?

Ja, es werden immer mehr Messpunkte in stätischen Bereichen errichtet oder von ländlichen Bereichen in stätische Bereiche verschoben bzw. durch die Erschließung von Baugrund in stätische Bereiche aufgenommen. Das ist erstmal grundlegend kein Geheimnis und durchaus absehbar.

Die offizielle Erzählung vom Klimawandel stützt sich auf Zahlen. Doch diese Zahlen selbst erzählen eine Geschichte , die nicht ganz der Wahrheit entspricht.

Jain. Die mediale Darstellung mag durch die Verschiebung der Datenerhebung einen anderen Kernpunkt haben als früher. Das belegt aber nicht, das es keinen Klimawandel und/oder auch keinen anthropogenen Klimawandel gibt.

Das es z.B. im Durchschnitt wärmer wird lässt sich mit fortschreitendem Alter beobachten. Ich kann mich noch daran erinnern wie es in meiner Heimat jedes Jahr im Dezember mehrere Tage lang geschneit hat. Und wenn ich jetzt überlege wie oft es dort in den letzten 20 Jahren im Dezember geschneit ... Das lässt sich vermutlich an einer Hand abzählen.

Leute, kriegt Ihr Eure Beißreflexe mal wieder unter Kontrolle?!?

Der FS hat eine legitime Frage gestellt und Ihr heult hier irgendwas von Hitler, Kommunisten, in den Wald gebrachte Gletscher etc.? Könnt Ihr nicht einfach auf die Frage eingehen?

Also ich persönlich finde diese "Verlegungen" von Messstationen ebenfalls sehr eigenartig und nein, eine Messstation muss man nicht aufgeben, nur weil sie 30 Jahre alt ist, man kann sie auf moderne Technik umrüsten, um die Konsistenz der Daten zu erhalten.

Würde aber ins Bild der medialen Übertreibungen passwn, ersst gestern hatte ich einen Artikel, in dem es um die erwarteten Auswirkungen des Klimawandels gehen sollte, Titelbild war ein Endzeitszenario mit überschwemmten Autos etc.. Wir sind uns sicher alle (naja, fast alle) einig, dass das Klima sich wandelt und dass auch der Mensch mit der Industrialisierung seinen Anteil daran hat. Dazu aber 2 Punkte, erstens, das Klima wandelt sich ständig und die Menschen haben es bis heute immer hinbekommen, sich anzupassen. Und statt zu versuchen, den Klimawandel aufzuhalten (Spoiler: schaffen wir nicht), sollten wir uns lieber an die Entwicklung anpassen. Und 2. helfen Übertreibungen in den Medien und das Schüren von Angst dabei so gar nicht.


ScienceBuster  03.04.2025, 18:12

Einiges, was du sagst, klingt erstmal vernünftig, ist aber trotzdem teils falsch oder zumindest verkürzt dargestellt. Ich sag dir, wo der Haken ist:

„Verlegungen von Messstationen sind eigenartig“

Nö, eigentlich nicht.

Messstationen werden aus verschiedenen Gründen verlegt: bauliche Veränderungen, Veränderungen im Umfeld (z. B. neue Bebauung), technische Modernisierungen, Kosten etc. Entscheidend ist aber: Wenn eine Station verlegt wird, dann wird das transparent dokumentiert, und die Datenreihen werden statistisch angepasst, um Brüche rauszurechnen. Das nennt sich Homogenisierung. Es geht also nicht verloren oder wird "manipuliert", sondern genau das Gegenteil: Es wird möglichst vergleichbar gehalten. Und das macht man nicht heimlich. Das ist öffentlich einsehbar beim Deutschen Wetterdienst.

„Man muss eine Station nicht aufgeben, nur weil sie alt ist.“

Stimmt, aber manchmal ist es eben nicht wirtschaftlich sinnvoll oder technisch praktikabel, eine Station genau an dem alten Platz ewig zu betreiben. Die Technik kann man zwar modernisieren, aber wenn z. B. in der Nähe gebaut wird oder sich die Umgebung verändert, ist die Messung dort nicht mehr repräsentativ. Dann lieber ein Umzug; plus Homogenisierung, um die Datenreihe konsistent zu halten. Auch das ist Standard in der Klimaforschung.

„Das Klima wandelt sich immer“

Ja, aber...

Dieser Satz ist ein Klassiker. Natürlich ändert sich das Klima, aber nicht in dieser Geschwindigkeit und nicht in diesem Ausmaß durch natürliche Faktoren allein. Der heutige Wandel ist menschengetrieben, und das sagen nicht nur „die Medien“, sondern alle ernstzunehmenden Klimaforscher weltweit, gestützt auf unzählige Datensätze, Modelle und Beobachtungen. Wer das pauschal relativiert, unterschlägt den Unterschied zwischen natürlichem Wandel über Jahrtausende und menschengemachtem Wandel in Jahrzehnten.

„Anpassung statt Verhinderung“

Beides ist nötig.

Nur auf Anpassung zu setzen, ist ungefähr so, wie bei einem Wasserrohrbruch nur Eimer aufzustellen, statt das Rohr zu reparieren. Klar, Anpassung ist wichtig, vor allem in betroffenen Regionen. Aber Vermeidung (bzw. Minderung der Emissionen) ist mindestens genauso notwendig, wenn wir nicht dauerhaft im Katastrophenmodus leben wollen.

„Mediale Übertreibungen“

Gibt’s manchmal, klar.

Aber nur weil ein Titelbild dramatisch ist, heißt das nicht, dass die Wissenschaft dahinter falsch ist. Medien arbeiten mit Aufmerksamkeit, das ist ihr Job. Unser Job als denkende Menschen ist es, die Inhalte kritisch zu prüfen und nicht gleich alles pauschal in die "Panikmache"-Ecke zu schieben.

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Es ist gut, Fragen zu stellen -> aber bitte auf Basis von Fakten, nicht gefühltem Misstrauen oder Medien-Enttäuschung. Die Klimaforschung arbeitet transparent und solide. Wenn man sich wirklich mit ihr beschäftigt, wird klar: Das Problem ist real, die Datenlage eindeutig. Und das Rausreden bringt uns keinen Schritt weiter und deine Nachfahren werden den Preis dafür zahlen.

rkwiss  04.04.2025, 11:01
@ScienceBuster

Deine Ausführungen bzgl. der Messstationen kann ich soweit nachvollziehen. Dein Vergleich mit dem Wasserrohrbruch hinkt ein wenig. Ich habe auch absolut nichts dagegen, Emmissionen zu reduzieren etc., jedoch nicht über einen Zertifikatehandel. Man muss nicht immer mit allem Geld verdienen (Gretas Papa hat das mit dem Zertifikatehandel ja damals ganz gut hinbekommen), globale Änderungen an Bauvorschriften etc. würden da schon viel bewirken. Und eines müssen wir uns vor Augen führen, Deutschland wird die Welt nicht im Alleingang retten.

Ich sage auch ganz klar, dass ich ein Problem mit Teilen der Klimawissenschaft habe, nämlich mit den Modellrechnungen. Die Vielzahl der Parameter, deren Veränderung massive Auswirkungen auf das Gesamtbild haben, laden förmlich zu einer Überdramatisierung (oder Unterdramatisierung, je nach Auftraggeber) ein. Hinzu kommt, dass "das Klima" nach wie vor nicht vollständig von der Wissenschaft verstanden wird, die vorgenannten Berechnungen uns Menschen aber als Fakt verkauft wird.

Mir geht es auch nicht um Herausreden, ich wäre nur für mehr Augenmaß und vor allem dafür, dass sich Deutschland nicht als einziges Land selbst geißelt, sondern nur (weitgehend) global umsetzbare Maßnahmen festgelegt werden, die dann auch zur Umsetzung kommen. Ich bin der Meinung das geringe, aber global umgesetzte Maßnahmen mehr bringen als massive Einschnitte nur in Deutschland.

Über dies was du hier von dir gibst, kann ich nur den Kopf schütteln und dir empfehlen, dich mal genauer zu informieren.

Ich kenne unzählige Stationen, nicht nur Offizielle, sondern auch private Stationen, welche durch etliche Jahrzehnte der Aufzeichnung den Klimawandel bewegen.

Aus meinen Aufzeichnungen über Jahrzehnte hinweg und auch noch vorigen Aufzeichnungen die bis ins Jahr 1890 zurück reichen, ist die Veränderung genauestens zu sehen und besonders in den letzten 30 Jahren sind diese sehr deutlich erkennbar.

Mein Rat, informiere dich selbst und befasse dich mit dem Thema und glaub nicht alles was Leute von sich geben, was sie nicht mal belegen können.

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