An Cannabiskonsumierende: Welche Themen würdet ihr Euch für einen „Cannabis-Workshop“ wünschen?
Seit der Teil-Entkriminalisierung in Deutschland eröffnen sich neue Möglichkeiten für einen offeneren und sichereren Umgang mit Cannabis. In diesem Zusammenhang stellt sich die Frage, welche Angebote geschaffen werden könnten, um einen verantwortungsvollen Umgang mit Cannabis in der Gesellschaft zu fördern.
Eine Möglichkeit wären z.B. Workshops, die sowohl informative als auch praktische Teile enthalten. Ziel solcher Workshops könnte es sein, grundlegendes Wissen über Cannabis und Gesundheitsschutz zu vermitteln sowie Methoden aufzuzeigen, wie man verunreinigte Cannabisprodukte identifizieren kann.
Interessant wäre jedoch zu erfahren, welche Inhalte sich potenzielle Teilnehmende für solche Workshops wünschen. Was wäre euch besonders wichtig? Von welchen Themen würdet ihr am meisten profitieren? Und was habt ihr sonst für Ideen, Wünsche oder Bedenken zu diesem Thema auf Lager?
Ich bin gespannt und freue mich auf Eure Antworten!
2 Antworten
Wie unglaublich schnell es eine Sucht entwickeln kann.
Bevor man irgendwelche Workshops anbietet muss man erstmal zuendelegalisieren.
Wo willst du das machen? Da fängts ja schon an, es gibt nur vereinzelte Anbauclubs und in Bayern und Saarland noch garkeine.
Anschauungsmaterial ist auch illegal, da du es laut CanG anderen überlässt. Gemeinsam konsumieren geht auch nicht da man dir dann ne Weitergabe draus dreht.
Das CanG ist in seiner jetzigen Form zu restriktiv um irgendwie miteinander in Kontakt zu treten.
Naja, solche Angebote müssen ja nicht auf Anbauclubs beschränkt sein. Wir haben z.b. bei uns vor Ort (Nürnberg, Bayern) genug Räumlichkeiten, in denen das möglich wäre. Gleichzeitig müssten wir ja kein Cannabis entgegennehmen oder weitergeben, um zu zeigen, wie man es vor Ort z.B. mit Hilfe von Mikroskopen untersuchen kann. Und um gemeinsam zu konsumieren, ist so ein Workshop nicht gedacht.
Ich gebe Dir absolut Recht, dass das Gesetz in jetziger Form zu restriktiv ist. Außerdem müsste natürlich eine Finanzierung für solche Workshops geklärt werden. Aber ich sehe trotz der Grenzen mehr Möglichkeiten für akzeptierende Angebote als vorher...
Danke fürs Kommentieren!!
Das mit dem zu Ende-Legalisieren sehe ich auch so. Aber ich denke, man kann auch in der aktuellen Situation schon sinnvolle Projekte hochfahren, die vorher nur schwer umsetzbar waren (z.B. weil der reine Besitz bereits ein Straftatbestand war).