Wie teuer sollte ein Hochzeitsfotograf sein, der all' deine Wünsche umsetzt?
Ich möchte realistische Preisvorstellungen erfahren - also was eurer Meinung nach angemessene Preise sind (weder überteuert, noch so billig, dass es merkwürdig auf Kunden wirkt). Natürlich brauche ich keine Antworten bezüglich unrealistischer Wunschvorstellungen.
Am Besten wäre es, wenn ihr dazu noch erläutern würdet, was alles inbegriffen sein sollte.
8 Stimmen
6 Antworten
Ein Guter Hochzeitsfotograf liegt mit Ganzen Tag Fotos machen, und Nachbearbeitung ca. bei 2000€ - 3000€
Woher ich das Weiß? Arbeite regelmäßig mit Fotografen zusammen und kenne deren Preise ganz genau.
Ja kommt natürlich immer drauf an wie bekannt man ist und welchen Ruf man hat.
Ich muss auch dazu sagen, dass bei 3000€ oft schon ein kleines Hochzeitsvideo (bis 1 min) dabei ist und oft mit Red Kameras und höherwertigen Drohnen (DJI Mavic Pro 3) gefilmt wird.
Prinzipiell musst du immer Anfahrtszeit, Shooting Zeit und die Postproduction zu deinem Stundensatz einplanen.
Die mir bekannten Fotografen nehmen da 90€-140€ pro Stunde.
Ja, natürlich!
Ist ein lang bestehender Familienbetrieb (über 25 Jahre), den meine Mutter als Meisterin eröffnet hat. Also im Umkreis sind wir tatsächlich sehr bekannt.
Da es nur wenig offizielle Fotografen im Umkreis gibt, ist es schwer Preise in Erfahrung zu bringen. Daher wollte ich mal ein Bild bei potenziellen Kunden (mehr oder minder) abfragen :)
Falls du nochmal irgendwo Infos brauchst meld dich gern :)
Hab ziemlich viel Agenturerfahrung. Mein Hauptgeschäft sind zwar mittlerweile Websites, Onlineshops und auch der Aktienmarkt. Aber hab trotzdem immer wieder sehr viel mit Fotografen zu tun.
Hallo, ich bin gefühlte Ewigkeiten selbständig im Handel und Innenarchitektur incl. Planungsleistungen und Hobbyfotografin. Als kleines Unternehmen sollte man sich in einem mittleren Preisgefüge bewegen. Das Kalkulieren von Preisen ist auch psychologisch zu betrachten, das habe ich im Lauf der Jahre gelernt. Es gibt bestimmte Zahlen die den Kauf positiv oder negativ beeinflussen. Kostet ein Artikel nach meiner Kalkulation z.B. 9,90€ dann ist das negativ, der Artikel verkauft sich viel besser, wenn 12,75€ kostet und eben 12,75 und nicht 12,50€. Ergibt eine Kalkulation 8,50 muss man bluten und 7,75 kalkulieren, bei 990 geht man auf 1275€ Dieses Zahlenspiel setzt sich fort bis in die hohen Preislagen und funktioniert immer, hat mich jahrelang immer wieder zum Erstaunen gebracht. In deinem Fall würde ich es jetzt nicht aufgrund einer einzelnen Einschätzung eines Bewerbers nach oben pushen, aber das Zahlenspiel statt 1570€ 1775€ ansetzen . Wer 1570 ausgibt denkt über 200€ nicht nach und in der Zahl liegt dieser gewisse Wohlklang und ist leicht zu merken.
Was würdest du statt dem glatten Preis 2000€ empfehlen? :)
glatte Preise auf keinen Fall, 2000, sind gerade bissel kniffelig, 1995 oder 2225, ersteres klingt besser und prägt sich besser ein, ist das Beispiel wo man eventuell bluten muss
400 - 500 Euro.
Meinst du nur für ein einfaches Shooting in der Location oder für eine Rundum-Hochzeits-Begleitung? :)
Ich habe damals 250 Euro bezahlt und bekam hinterher auch die Bilder digital auf dem USB-Stick. Allerdings ist das schon 20 Jahre her und die Fotografin stand kurz vor der Rente. Ich denke heute sind so 500 bis 600 Euro angemessen.
Kommt auf die Leistung an. Anfahrtsweg, Equipment, Qualität, Zeit(aufwand), Nachbearbeitung usw...
Kann nicht schaden, wenn du vorher schonmal so eine ungefähre Vorstellung hast, was bei rauskommen soll.
Ich biete das für 1570€ an. Ein Bewerber meinte heute beim Vorstellungsgespräch, dass das viel zu wenig wäre.
Wir sind allerdings ein kleineres Unternehmen in zwei etwas kleineren Städten mit wenig offizieller Konkurrenz :)