Was sagt ihr zu dem Umstand dass die Chinesen ihre Auto-Werke nun in der EU bauen?
Während VW in China und in Deutschland abbaut. Bauen die Chinesen in der EU mächtig auf. Auch um mögliche Strafzölle zu umgehen. Was sagt ihr dazu?
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3 Antworten
Salue
Sie machen genau das, welches die Japaner auch gemacht haben. Die EU hatte Importbeschränkungen für japanische Fahrzeuge eingeführt. So blieb keine andere Wahl, als nun offiziell Europäische Autos zu bauen. Dabei muss ein bestimmter Anteil (80 bis 80 %) aus in Europa hergestellten Teilen bestehen.
Anderseits bauen ja auch Deutsche Hersteller schon lange Auto in anderen Ländern.
So kam damals schon der VW Taro mit Allradantrieb von Toyota in Japan. In Deutschland wurde nur das Herstellerschild und das Lenkrad ausgetauscht (darauf stand Toyota).
Tellensohn
Mercedes lässt die E-Autos ja in China entwickeln. Der Smart ist schon auf dem Markt und das Unternehmen mit 30,2% an Mercedes beteiligt worden. Dann dürfen die auch was bei uns bauen. Strafzölle sind sinnvoll und sichern hier Arbeitsplätze.
Die Verbrenner von Mercedes ist das große Geld bei Renault. Die Elektroautos beim Chinesen und einige Motoren kommen vom größten Aktionär, dem Chinesen, der die Volvo kaufte. Rechne damit, dass Mercedes in 10-15 Jahren an diesem Chinesen ging, da seine Zweitfirma mit 30,2% beteiligt ist an Mercedes, der Volvochef mit 9,88% und somit schon über 40% alleine dieser Chinese hat. Und der will eine Konkurrenz für Volvo los werden.
Und meinst die Chinesen werden nicht drauf reagieren? Meinst die sind so doof? Strafzölle in China wären der Tod für VW , Mercedes und co die jetzt schon massiv Marktanteile am verlieren sind.
Warum arbeiten die nicht daran, dass sie eben besser sind, als die Chinesen. Mercedes hat gemerkt, dass die Deutschen Schrott entwickeln und lassen beim Chinesen entwickeln. Qualität bedeutet auch, dass man an einem Qualitätsstandard fest hält. Das wurde seit Lopez bei Opel und später VW deutlich vernachlässigt.
Ich kann eh nicht nachvollziehen warum man Deutschland heute noch als Ingenieurland bezeichnet. Deutschland ist ein reines Verwaltungsland ohne Kreativität.
Wenn es so wäre, dass der chinesische Markt für westliche Unternehmen auch offen wäre, wäre es fair.
Aber dadurch, dass dem nicht so ist, und westliche Unternehmen sich nur als Joint Venture mit chinesischer Beteiligung in China ansiedeln können, sollte man sowas schwer überdenken oder zumindest die gleichen Regeln anwenden. Dazu bekommen die chinesischen Autobauer Milliarden vom Staat, damit sie so wachsen können, dass sie die anderen Märkte übernehmen können.
Daher kann man das wohl nicht akzeptieren, denn sowas hat nur ein Ziel die westliche Autoindustrie zu zerstören und den Markt für China global zu öffnen. Wer da von freier Marktwirtschaft träumt, der hat leider Probleme.
Joa. Das hätte man vor 20 Jahren verhindern können. Nun wird VW und Co in die Pleite gedrängt. Die sind am abbauen und die werden weiter abbauen.
Welches ist denn der größte Markt für Mercedes?