Ist man ein versager wenn man mit 30 bei den Eltern wohnt?
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10 Antworten
Kommt drauf an.
Wenn es im alten Kinderzimmer ist, Mama kocht und Wäsche macht und man sich den Hintern hinterher tragen lässt, ist es irgendwie nicht der Hit.
Wenn man aber "nur" bei den Eltern wohnt, als wären es normale Vermieter und man sein Leben sonst selbst regelt, dann nicht.
Btw bin mit 16½ ausgezogen und mit 28 wieder bei meiner Mutter eingezogen, weil ich sie im Krebs-Endstadium gepflegt habe, da sie nicht in ein Hospiz zum sterben wollte und ich ihr diesen Wunsch erfüllen wollte.
Streng genommen hab ich dann auch wieder bei einem Elternteil "gewohnt"
Gibt viele Gründe dafür und dagegen
Nein. Ich würde es Inteligenz nennen.
Man spart sich die Miete und bekommt die Möglichkeit seine Eltern jeden Tag zu sehen. Win win.
Inteligenz..? das Sparen hat auch seinen Preis.. wenig selbständig und gut möglich das man keine Frau findet
...man erst einmal näher ergründen muß, WARUM es so ist.
Ich kannte eine junge Frau, die mit 26 Jahren noch bei den Eltern wohnte...aber warum???
Vater verstarb und ihre Mutter war stark gehbehindert und sie opferte ihre Freizeit, um für sie dasein zu können. RESPEKT !!!
Wenn du dich gut mit deinen Eltern verstehst und ein eigenständiges Leben führst, dich selber um deine Sachen, wie Wäsche, Essen, im Haushalt kümmerst und nicht alles von Mutti machen läßt und dich finanzieren läßt, dann spricht nichts dagegen.
Das kommt auf die Lebenssituation an.
Wenn man sich gut mit den Eltern versteht, einen Rückzugsbereich hat (oder sogar einen eigenen Wohnbereich im Haus der Eltern) spricht nichts dagegen. Zumindest ist es finanziell günstiger.
Aber spätestens wenn es Spannungen gibt oder wenn man selbst eine eigene Familie gründet, sollte man man ausziehen und sein eigenes Leben leben.
Für ich wäre das in dem Alter nichts gewesen - aber da war ich auch bereits verheiratet, hatte zwei Kinder und war Abteilungsleiter in einem Großbetrieb.