Ist das Leben oft ein Dilemma, wo man Übel aufnehmen muss, um andere Übel zu vermeiden? Wie geht man da utilitaristisch vor?
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4 Antworten
Ja es gibt sehr viele Fragestellungen die ein ethisches Dilemma darstellen.
Utilitaristisch bedeutet "das Größte Glück der größtmöglichen Zahl". Demnach ist jedes Handeln gerechtfertigt, wenn die Mehrheit davon profitiert. Das bedeutet im Extrembeispiel das es gerechtfertigt ist, ein Menschenleben zu opfern, wenn dadurch 5 Menschen gerettet werden können ("Bauarbeiter Dilemma")
Demgegenüber steht die deontologische Ethik, nach dieser ist muss das Handeln immer den Normen und Werten der Gesellschaft entsprechen. Hier müssen sozusagen die Mittel um das Ziel zu erreichen ethisch vertretbar sein, während beim Utilitarismus quasi der Zweck die Mittel heiligt.
Bei vielen Dielemmafragestellungen widersprechen sich diese beiden Ansätze und oft muss ein angemessener Konsenz zwischen beiden gefunden werden, was bei Dilemma-Situationen nicht vollständig möglich ist.
Klassische Dilemma-Fragestellungen über die wir im Studium viel diskutiert haben sind z.B. die Themen Abtreibung, Widerspruchslösung bei der Organspende oder Steberhilfe.
Manchmal ist das so, ja.
Gehört dazu.
Einfach machen, so kompliziert ist es nicht.
Möglichst viel selber lernen, um wenig abhängig zu sein.