Hallo, ich habe seit mehreren Monaten Probleme mit Derealisation und wollte wissen ob jemand ähnliche Erfahrungen gemacht hat und wie er damit umgegangen ist. Angefangen hat es, als ich mir immer wieder sehr philosophische Fragen gestellt habe über das Universum, die Realität, den Sinn des Lebens, meine eigene Existenz, Existenz allgemein, Bewusstsein, ob es einen freien Willen gibt etc. Ich bin immer wieder in ein Thema nach dem anderen „reingerutscht“ was zu manchmal schwächerer, manchmal stärkerer Derealisation geführt hat.
Teilweise hab ich hinterfragt ob überhaupt irgendetwas real ist, ob andere Menschen oder ich überhaupt existieren und ähnliches. In solchen Momenten kommen mir auch alle Menschen in meinem Umfeld, Familie etc. fremd vor, was auch zu Panik führt. Ich habe dann auch das Gefühl, ich weiß selbst nicht mehr, wer ich bin und alles fühlt sich schrecklich an.
Über den Sinn des Lebens hab ich auch viel nachgedacht, ich glaube nicht an einen Gott oder ähnliches, für mich hat das Leben keinen tieferen Sinn und generell denke ich, dass der Mensch solche Fragen einfach nicht beantworten kann.
Vermutlich macht jeder Mensch sich darüber Gedanken, aber ich schaffe es da oft nicht wieder raus und fang wieder an alles zu hinterfragen. Ich kann mich dann auf nichts konzentrieren und es fällt mir teilweise schwer den Alltag zu bewältigen und mich normal zu fühlen und zu verhalten.
Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht und Tipps oder Ratschläge damit umzugehen? (Ich bin weiblich und unter 18 falls das hilft)