Trag ich etwas zur klimakriese bei wenn ich ein gebrauchtes auto kaufe und es repariere und woeder fahre schon ich damit die Umwelt weil ich kein neues kauf?

3 Antworten

Die Herstellung eines neuen Autos ist auch sehr klimaschädlich. Ein altes Auto zu pflegen kann u.U. klimafreundlicher sein.

Ich würde sagen: ja

Du sparst die Resourcen zum Bau eines neuen Fahrzeugs ein. Strom, Rohstoffe, Transportkosten… da kommt etwas zusammen.
Im Gegenzug sind die Abgaswerte des älteren Fahrzeuges wohl eher nicht so gut. Trotzdem bin ich fast sicher, daß es umweltfreundlicher ist, ein älteres Fahrzeug weiter zu verwenden, wenn es sich nicht gerade um einen alten Ami handelt, der 30 Liter auf 100 Kilometer schluckt…


checkpointarea  06.02.2025, 21:53
Im Gegenzug sind die Abgaswerte des älteren Fahrzeuges wohl eher nicht so gut.

Das kommt ganz darauf an, welche Kraftstoffsorte der Motor nutzt, und welche Abgasnorm erfüllt wird. Beispielsweise gleichen die Grenzwerte der Euro 4 - Norm, welche ab spätestens 2006 Pflicht wurde, bei einem Ottomotor ohne Direkteinspritzung jenen der Euro 7, welche erst ab 2028 Pflicht wird - ausgenommen der Grenzwert für die Stickoxide, welcher minimal von 80 auf 60 mg/km verschärft wurde, was bei den meisten Ottomotoren jedoch nicht relevant ist, da sie den Wert erfahrungsgemäß ohnehin mit großem Abstand unterbieten. Deutliche Verschärfungen hat es jedoch für direkt einspritzende Ottomotoren bzgl. der Partikelemissionen gegeben (bei Euro 4 gab es hier gar keinen Grenzwert), außerdem wird ab der Euro 6d TEMP auch auf der Straße gemessen - es kommt somit auch auf die Fahrweise an. Und zuletzt altern Bauteile der Abgasreinigungsanlage, was zur Folge hat, dass sich die Schadstoffemissionen mit zunehmender Nutzungsdauer erhöhen. Bei noch älteren Euronormen als Euro 3 wurde außerdem nicht ab dem besonders schadstoffintensiven Kaltstart gemessen, die Thematik ist äußerst vielschichtig und komplex. Ganz grundsätzlich festhalten kann man nur, dass Pkw mit Ottomotor und geregeltem 3 - Wege - Katalysator extrem geringe Schadstoffemissionen aufweisen, selbst wenn es sich um die erste Generation mit Euro 1 (ab 1993 Pflicht) handelt. Bedingungen: Intakte Komponenten und eine schonende Fahrweise. Das bedeutet: Handelt es sich um einen Ottomotor ohne Direkteinspritzung mit G-Kat, und ist er nicht gerade uralt und/oder vollkommen zerritten, kann man die Denke namens "altes Auto = Umweltverschmutzer" getrost ignorieren.

in einem modernen Auto da passen locker 4 Personen rein, aber für Westeuropäer ist es wohl ein absurder Gedanke mit anderen Personen mitzufahren.

Gegen die Umweltkrise da hilft eigentlich nur Geburtenkontrolle und Verzicht auf tierische Nahrungsmittel, aber das will niemand hören.


Dk25051979  06.02.2025, 22:59

Bevor ich Tofu und Chemie fresse schlachte ich selbst