Sind Menschen am Klimawandel schuld?
Oder ist das eher so ein periodisches Ding der Natur?
29 Stimmen
9 Antworten
Die natürlichen Zyklen werden durch menschliche Aktivitäten beschleunigt.
In Deutschland gibt es circa alle 500 Jahre einen Wechsel von Kühl- zu Warmphase.
So wuchsen, als Beispiel, im Mittelalter Palmen in Deutschland - heute nur noch auf der Insel Mainau im Bodensee.
Auch wenn es natürliche Vorgänge gibt die ebenfalls den Wandel beschleunigen (in der Regel Vulkanausbrüche) darf das keine Rechtfertigung für die Menschheit sein sich rücksichtslos zu verhalten und einen egoistischen Raubbau an der Natur zu betreiben!
Der Anthropogene Klimawandel ist wissenschaftlicher konsensus und grundsätzlich tendiere ich dazu das zu glauben was die Wissenschaft sagt, da Sie unsere Realität am ehesten abbildet.
Kurzer Auszug aus Wikipedia:
Nearly all actively publishing climate scientists (97–98%[3]) support the consensus on anthropogenic climate change,[4][5] and the remaining 2% of contrarian studies either cannot be replicated or contain errors.
https://en.wikipedia.org/wiki/Scientific_consensus_on_climate_change
Im Endeffekt würde es aber nichts an der Bedrohlichkeit ändern.
Falls du mehr drüber lesen willst, hier etwas Lesestoff.
https://wiki.bildungsserver.de/klimawandel/index.php/Nachweis_einer_anthropogenen_Klima%C3%A4nderung
https://climate.nasa.gov/evidence/
https://archive.ipcc.ch/publications_and_data/ar4/wg1/en/ch9s9-7.html
Zumindest wird er von den Menschen beschleunigt.
Es stimmt, dass sich das Klima auf der Erde immer wieder ändert. Aber nicht in dem Ausmaße wie es jetzt der Fall ist. Der Grund ist die vermehrte Freisetzung von Treibhausgasen (durch den Menschen).
Ich finde das Video sehr informativ, es vergleicht Daten der letzten 800000 Jahre
Natürlich kommt mal ne Eiszeit bzw es wird heiß. Da kann man nichts machen. Die Menschheit beschleunigt den Prozess aber 1000 mal oder eventuell sogar mehr. :(