Kann ich ein USB-Dongle an einer Starkstromsteckdose betreiben?
Hallo,
Ich habe ein USB-Dongle, welches den Stomverbrauch über die Kundenschnittstelle meines Smart-Meters ausliest und via WiFi übermittelt.
Diese benötigt eine externe Stromversorgung mit 12V. Habe versucht, es über eine Powerbank zu betreieben, welche jedoch bereits nach 2 Tagen entladen war.
Im Sicherungskasten habe ich lediglich eine 400V Steckdose. Nun überlegt ich, das Dongle mittels folgendem Wandler zu 260V und anschließend mittels USB-Netzteil zu 12V umzuwandeln: https://www.amazon.de/dp/B089YSXLNJ?smid=A3JWKAKR8XB7XF&ref_=chk_typ_imgToDp
Ist das bedenkenlos möglich bzw. entstehen dadurch irgendwelche Nachteile wie etwa erhöhter Stromverbrauch?
EDIT: Natürlich waren 230V gemeint.
2 Antworten
Starkstrom =3 Phasen + N +PE
Der Adapter schnappt sich einfach nur eine Phase + N und schon hast du hausübliche 230V Wechselspannung (statt der 400V zwischen 2 Phasen).
Also nein, da ist kein Mehrverbrauch zu erwarten, oder sonstige Nachteile. Das ist eher als wenn du den 12V Adapter in eine Steckdose Zuhause steckst
Lg
EDIT: Der Adapter nimmt vermutlich auch den PE (wäre jedenfalls sinnig) damit man bei erdschluss abgesichert ist. Aber als "Nutzer" ist die Info eher irrelevant.
Das stimmt natürlich, aber da er von Brennenstuhl ist, ist er ziemlich sicher CE Konform.
Allgemein stimmts natürlich und sogar deutsche Ware kann ohne CE Konformität vertrieben werden. Wenn der Hersteller das CE Zeichen drauf gibt reicht das für den Markteintritt bis es mal bei einer Stückprüfung auffällt.
Wenn die CEE-Dose mit 16A abgesichert ist, spricht technisch nichts dagegen, außer dass vielleicht die Klappe vom Sicherungskasten nicht mehr zugeht, weil der doch recht klobige Stecker dieses verhindert. :P
Das ist kein Wandler, sondern einfach nur ein simpler Adapter, der lediglich die Steckverbindung mechanisch anpasst, ähnlich wie beim Reisestecker.
Der Strom, der aus einer "normalen" Schukosteckdose kommt, ist exakt derselbe, weshalb es keinen Grund gibt, da irgendwas zu wandeln :).
Warum ist das so:
Unser Stromnetz besteht aus 3 Phasen, einem Neutralleiter und einem Schutzleiter.
Von Phase zu Phase liegen 400V. Von jeder Phase zum Neutralleiter liegen je 230V.
Sogesehen gibt es dieses seltsame Monster namens "Starkstrom" eigentlich gar nicht. Zumindest nicht in diesem Zusammenhang. :).
Der Adapter macht nichts anderes, als eine der 3 Phasen zusammen mit N und PE aus der CEE-Steckverbindung abzugreifen, um sie auf die darin verbaute Schukodose zu leiten.
Weil der Sicherungskasten vielleicht nicht der beste Ort ist, einen USB-Stick mit Funkverbindung zu betreiben, weil das die Funkverbindung beeinträchtigen kann, hast du zudem diese Alternativen:
- Ein Elektriker ersetzt den Schukostecker einer gewöhnlichen Verlängerung durch den passenden Stecker, um den Adapter unnötig zu machen oder du kaufst dir so ein Kabel: https://www.reichelt.de/de/de/shop/produkt/cee-stecker_400v_16a_auf_schutzkontaktkuppl_-29113?PROVID=2788&gad_source=1&gclid=Cj0KCQjwna6_BhCbARIsALId2Z0WVF3jPUDyR2Q_N3lG-20RI2n3NX2B2RoMMa1BiWEUDOdoseWDNRkaAmFuEALw_wcB
- Ein Elektriker legt eine Schukodose außerhalb des Kastens
Ich würde mal sagen nicht nur sinnig sondern anders gar nicht erlaubt.
Wenn ein Schutzkontakt vorhanden ist, muss dieser, meines Wissens, auch mit PE verbunden werden. Ein Adapter ohne Schutzkontakt wäre also zB nur mit Typ C Dose erlaubt und hier ist dann eben der Nutzer in der Verantwortung hier kein Gerät der Schutzklasse I in die Dose zu stecken.