Ist Lobbyismus von Großindsturiellen undemokratisch?

3 Antworten

Dem Allgemeinwohl schadender Lobbyismus muß mit aller Härte bekämpft werden, notfalls muss auf Lobbyismus spezialisierten Anwaltskanzleien die Zulassung entzogen und den Anwätinnen und Anwälten Berufsverbot erteilt werden. Das Lobby-Veto-Recht zum Rasen und Drängeln ist an Sittenwidrigkeit nicht zu überbieten. Dazu gehört auch, daß Paketdienste Druck ausüben, sich ihnen in den Weg stellende und am Drängeln hindernde Personen zu entlassen. Zum Glück nehmen die Arbeitsgerichte die Arbeitgeber gerade bei auf Anweisung anderer Personen ausgesprochener Kündigungen an die ganz kurze Leine.

Die Eisenbahn abschaffen wollen und auf Bahntrassen Spezialstraßen für australische RoadTrains zu fordern, nur weil die Autolobby den Verkehrsträger Schiene in Deutschland nicht mehr duldet, geht auch zu weit. Zum Glück hat sie dies bisher noch nicht gefordert. Brauchen die Hersteller von RoadTrains aber neue Absatzmärkte besteht aber die Gefahr, das unser Autobahnnetz für diese Fahrzeuge freigegeben und noch mehr Güterverkehr von der Schiene auf die Straße verlegt wird.

Auch die sich gefühlt stündlich ändernden Preise an den Tankstellen sind eine Folge von Lobbyismus. Oder kennt ihr einen anderen Einzelhandelsverkäufer der stündlich die Preise ändert.

Man hat leider das Gefühl, in Deutschland haben Lobbyisten Narrenfreiheit und können alles alleine durch ihr Veto durchsetzen oder verbieten.

Man sollte das Ganze grundsätzlich einfach den richtigen Rahmenbedingungen unterziehen. Privatsphäre hat im Lobbyismus nichts zu suchen. Gib mir einen guten Grund, weshalb sich Firmen und Regierungsvertreter hinter geschlossenen Türen beraten können sollen? Damit Profiteure im kleinen Kreis bleiben, ist in meinen Augen kein Argument, das für die breite Menge relevant ist.