Ist das Glück oder nicht ?

7 Antworten

Hallo Job1567,

viele bringen Glück zum Beispiel mit Wohlstand und Erfolg im Beruf in Verbindung. Doch hat man festgestellt, dass vor allem in wirtschaftlich starken Ländern immer mehr Menschen psychisch erkranken. Laut Umfragen zum Thema Glück rangiert u.a.auch eine gut funktionierende Familie ganz oben.

Doch leider erfüllt sich dieser Wunsch aufgrund steigender Scheidungsraten sehr oft nicht. Auch führt der zunehmende Stress am Arbeitsplatz dazu, dass immer mehr Menschen mit ihrem Leben unzufrieden sind. Glück scheint daher für viele nur ein sehr flüchtiges Gefühl zu sein. Ist es aber möglich, dauerhaft glücklich zu sein? Gibt es so etwas wie einen Schlüssel zum Glück?

Damit die Suche nach dem Glück nicht zu einem endlosen Unterfangen wird, muss man an der richtigen Stelle danach suchen. Viele halten die Bibel zwar für veraltet, doch zeigt sie uns zum einen sehr deutlich, worin wahres Glück besteht und zum anderen, wie man es finden kann. Daher möchte ich mich in meiner Antwort auf dieses alte (aber nicht zu alte) Buch beziehen.

Jesus Christus brachte einmal auf den Punkt, was ein tragendes Element für echtes und dauerhaftes Glück ist, als er in der berühmten Bergpredigt sagte: "Glücklich sind die, die sich ihrer geistigen Bedürfnisse bewusst sind" (Matthäus 5:3).

Was meinte er mit "geistigen Bedürfnissen"? Nun, wir Menschen brauchen neben allem anderen, was das Leben ausmacht, auch Antworten auf die Fragen, wie z.B.: "Warum sind wir hier? , "Wofür lohnt es sich zu leben?" oder "Warum gibt es so viel Leid?" Auch die Frage nach Gott gehört dazu.

Da wir die Antworten nicht aus uns selbst heraus geben können, hat uns Gott ein Buch für die ganze Menschheit, die Bibel, gegeben. Sie beantwortet uns all die wichtigen Lebensfragen, die die Menschen schon so lange beschäftigen. Außerdem enthält die Bibel außerordentlich guten Rat zu sämtlichen Bereichen unseres Lebens.

Da wäre z.B. das, was sie über finanzielle Angelegenheiten sagt. Jesus gab einmal in dieser Hinsicht folgenden weisen Rat: "Hütet euch vor jeder Art von Habsucht, denn wenn jemand auch in Fülle hat, kommt doch sein Leben nicht aus den Dingen, die er besitzt" (Lukas 12:15). Frage Dich noch nur einmal, ob wohl die reichsten Menschen auch die glücklichsten Menschen sind.

Der Psychologieprofessor Richard Ryan sagte einmal: "Je mehr die Menschen in materiellen Dingen Befriedigung suchen, desto weniger finden sie sie dort". Das ist auch in Übereinstimmung mit folgender biblischer Aussage: "Wer das Geld liebt, bekommt vom Geld nie genug; wer den Luxus liebt, hat nie genug Einnahmen“ (Prediger 5:9, Einheitsübersetzung). Aus diesem Grund wäre die Suche nach Glück vergeblich, wenn man es in einem besseren Lebensstandard oder Reichtum suchen würde.

Ein anderes Gebiet, von denen sich Menschen im allgemeinen Glück erhoffen, sind die Vergnügungen des Lebens. Natürlich ist z.B. gutes Essen und Trinken nicht verkehrt und trägt mit zu unserer Freude bei. Auch Jesus Christus war dem nicht abgeneigt und nahm an Festivitäten, wie z.B. Hochzeitsfeiern teil (siehe Johannes 2:1-10). Doch ist es wichtig, diesen den richtigen Stellenwert beizumessen.

König Salomo, einer der reichsten Männer seiner Zeit, schrieb einmal "Ich werde mich ins Vergnügen stürzen und es mir gut gehen lassen!" Doch was war das Ergebnis? Salomo selbst kam zu dem Resüme: "Auch das war Leere" (Prediger 2:1, New English Bible). So fühlen sich auch heute viele Menschen, die dem Glück durch Vergnügungen hinterherjagen.

Wirkliches Glück hängt von ganz anderen Faktoren ab. Menschen, die nicht ichbezogen sind, sondern anderen von ihrer Zeit und Kraft geben, finden die Worte Jesu bestätigt: "Beglückender ist Geben als Empfangen" (Apostelgeschichte 20:35).

Wenn man sich für andere verausgabt und für sie da ist, bekommt man etwas Schönes zurück: das Gefühl, etwas Sinnvolles geleistet zu haben. Auf die Familie bezogen heißt das, dass alle viel zufriedener und glücklicher sind, wenn im täglichen Miteinander das Geben an erster Stelle steht und man sich umeinander kümmert!

Was zum Glück in jeder menschlichen Beziehung entscheidend beiträgt ist echte Liebe. Was ist darunter zu verstehen? Die Bibel beschreibt wahre Liebe wie folgt: "Die Liebe ist langmütig und gütig. Die Liebe ist nicht eifersüchtig, sie prahlt nicht, bläht sich nicht auf, benimmt sich nicht unanständig, blickt nicht nach ihren eigenen Interessen aus, lässt sich nicht aufreizen. Sie rechnet das Böse nicht an. Sie freut sich nicht über Ungerechtigkeit, sondern freut sich mit der Wahrheit. Sie erträgt alles, glaubt alles, hofft alles, erduldet alles" (1. Korinther 13:4-7).

Diese Art von Liebe ist z.B. selbstlos auf das Wohl anderer, statt auf das eigene Wohl bedacht. Viele fragen immer danach, "Was bringt mir das?" Doch wer echte Liebe im Umgang mit anderen praktiziert, profitiert z.B. selbst dadurch, dass er mit anderen viel besser auskommt und sogar tiefe Freundschaften entstehen können.

Das sind nur einige Faktoren, die dazu beitragen, wirklich auf Dauer glücklich werden zu können. Die Bibel nennt noch viele weitere, was ein Grund mehr ist, sich mit ihr einmal gründlich zu beschäftigen.

LG Philipp

Wenn man Hauptschüler ist, und einen Job ergattert, indem normal nur Leute mit Abitur genommen werden, dann ist das Glück ja.

Ansonsten ist das Gehalt ja hauptsächlich von den eigenen Leistungen abhängig, und hat da weniger mit Glück zu tun.

Glück ist es, wenn man einen coolen Chef hat, der einem sämtliche Freiheiten gewährt.

Oder Glück ist auch, wenn man sein Hobby zum Beruf machen kann.

Jein.

Mit einer guten Ausbildung bzw. einem guten Studium und entsprechender Qualifikation kann man das bis zu einem gewissen Punkt ja schon selber beeinflussen.

Vom rumsitzen und warten allein wird kein Job mit Managergehalt vom Himmel fallen.

Nicht unbedingt.

Wenn du 20.000€ im Monat verdienst und dafür eine 70 Stunden Woche hast, dann ist es meiner Meinung nach kein Glück.


Stellwerk  12.05.2022, 14:00

Das macht man vielleicht mal ein Jahr, um sich ein Polster anzusparen. Auf Dauer macht das definitiv keinen Spaß.

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Nein, man hat den Job aufgrund dessen was man ist. Das hat nichts mit Glück zu tun. Oder alles hat mit Glück zu tun.