Husky will nicht ganz ziehen?
Hey ich mache seit ca. 1 einhalb Jahre lang Dogscooting mit meinem 2 einhalb Jahre alten Siberian Husky.
Sie zieht gerne an der Leine (läuft aber top bei Fuß usw.), allerdings zieht sie nur mäßig beim Dogscooting.
Wenn ich Go sage, dann geht’s erstmal ab, aber sie zieht nicht an, bzw. nicht mit 100%.
Später, nach 2-3 Kilometern rennt sie zwar, aber zieht kaum noch, nur wenn ich anfeuere.
Selbst wenn ich auf geradem Asphalt (nur als Beispiel, die Strecke auf Asphalt ist kurz) nicht mehr mittrete, bleibt sie nach und nach stehen, weil es ihr anscheinend zu schwer wird bzw. Sie eher gesagt zu faul ist, sie es nicht einsieht, das alles alleine zu ziehen, wenn sie es sozusagen ohne zu ziehen gewöhnt ist. ;)
Ich wiege nicht allzu viel und der Dogscooter ist eigentlich auch leicht.
Ja, ich bin erfahren und kenne mich aus, ich habe alles richtig befolgt, habe sie langsam an die langen Strecken gewöhnt usw. Ihr Herz ist okay.
Der Zugwille ist nur nicht ganz so viel da. Kann ich da irgendwas tun?
Im Internet findet man ja entweder Nix oder nur Schrott 😉☺️
(Wünsche mir Antworten von Mushern, die vielleicht auch so etwas ähnliches erlebt hatten) :)
EDIT:
Hey Leute
ich habe nun von ganz vorne nochmal angefangen und sie im Trab laufen lassen. Dabei hab ich die Bremsen gedrückt. Hat gut gezogen, obwohl schon 5 km hinter uns lagen. Ich hoffe seit kriegen das noch in 3 Wochen hin (bis zum Wettkampf) weil eigentlich ist sie schon gut trainiert.
Wollte den Neuanfang eigentlich vermeiden, deshalb habe ich hier die Frage gestellt :)
Ist sie Showline oder Arbeitslinie? Reinrassiger Husky aus VDH/FCI Zucht? Gelenke usw alle iO? Wann hat das letzte Mal der Osteopath drauf geschaut?
Showlinie aber zieht gern. Aus dem Tierschutz, auf die Straße ausgesetzt worden von Familie, die sie wahrscheinlich beim Züchter gekauft hat. Rassestandart bei ihr ist nämlich 👍👍
Und wann war das letzte Mal der Osteopath da?
Achso, nein, der Tierarzt hat mir das nicht unbedingt empfohlen, weil bei ihr alles eigentlich okay ist.
4 Antworten
Hallo!
Soweit ich informiert bin, gibt es bei Schlittengespannen vorne einen Leithund, der die restlichen Hund antreibt und "mitzieht".
Vielleicht ist Dein Husky nicht so begeistert bei der Sache. Vielleicht fehlt ihm die Motivation das länger zu machen.
Und harter "Asphalt" ist auch nicht gerade der ideale Untergrund für rennende Hunde.
Da können die Pfoten durchaus anfangen zu schmerzen.
Hast Du mal versucht, Deinen Hund in einem Gespann (eines anderen) weiter hinten mitlaufen zu lassen?
Das war jetzt aber nur eine spontane Idee.
Ich weiß nicht, ob so etwas grundsätzlich funktionieren würde.
Gruß
Martin
der Asphalt ist auch nur für kurze Zeit. Ich habe nur einen Hund und Dogscooting ist nur von 1-2 Hunde.. Danke aber!
es gibt bei Huskys durchaus welche die am Ziehen nur im Rudel so untergeordnet Spaß Wille und Antrieb haben. Ich kenne 2 die mehr Huskys haben und alles im Zugsport mit ihnen machen aber diese haben auch vereinzelnd Charaktere wo das einzeln nicht wirklich machbar ist. Diese haben solch Erfahrung mit der Rasse das es klar geht aber da die Hunde da nicht so rund laufen wie sie sollten werden diese fast nur im Rudel unter ihrem leit Hund zum ziehen verwendet
ich hab da 0 wissen eben nur 2 im bekannten Kreis wo echt Ahnung von dieser Rasse und dem Sport haben so kann ich nur das weiter geben was ich da hald mitbekommen habe ( ich hätte das nicht erkannt das bei dem Husky der nicht gut gelaufen ist so gehört das zu erkennen auch schon dazu)
Dankeschön! Ja, das schätze ich auch. Wenn sie vorn einen Hund sieht, zieht sie auch mehr. Das kann sein, ich will auch mal in ein paar Jahren ein größeres Rudel mir anschaffen aber gerade geht es schlecht mit Finanzierung. Mindestens einen zweiten Sibirier :) Grüße
Es gibt regelrechte Schoßhund-Linien bei Huskys. Die sind darauf gezüchtet eher ruhiger zu sein.
Sonst ist das zum einen eine Sache des Trainings und zum anderen natürlich auch eine Sache der Motivation. Einfach auf den Scooter stellen und gemütlich ziehen lassen läuft da meistens nicht.
Und letztlich ist jeder Hund auch anders.
Du, mein Beagle zieht mich mit schwerem Fahrrad auch ca. 2 - 3 km und dann geht's nur noch im Hundetrab weiter und ich muss komplett trampeln.
Also, fraglich, ob Dein Hund wirklich gut trainiert ist, für den Sport geeignet ist oder gesundheitlich gehandicapt ist.
... nur, wenn ich als Besitzer merke, das meinem Fiffi etwas so gar nicht in den Kram paßt, dann lasse ich es halt.
Egal ob der nun rassemäßig dafür geeignet wäre oder nicht ...
Es ist halt nicht jeder Hund für so eine Leistung gemacht. Und 1,5 Jahre Training ist auch nicht so sehr viel.
So viel fahre ich jetzt auch nicht. Jeden Tag ca. 2-5 km aber das dann in Galopp (trainieren für Wettkampf)
Gesundheitlich ist sie in Top Form, auch Herz, alles. Tatsächlich zieht sie im Winter besser als bei 12 Grad. Hängt auch ein bissl am Fell schätz ich ma
Bei Temperaturen über 15°C sollten Huskys eh nur noch locker bewegt werden ohne großartig ziehen zu müssen.
meine Güte ihr alle Schlaumeier ich hab doch geschrieben ich bin erfahren und kenne mich aus ☺️
ihr alle Schlaumeier ich hab doch geschrieben ich bin erfahren und kenne mich aus
Dann ist ja gut. Dann wirst du ja sicherlich selber genau wissen was du machen musst.
Nun, wenn Du "erfahren" bist und richtig an-/auftrainiert hast, merkst Du ja gerade, dass der Hund nicht wirklich Freude an diesem Sport hat.
Und da kann man auch nicht wirklich was machen ...
Du könntest aber durchaus mal Cani-Cross probieren, daran haben fast alle Hunde Spaß.
Ziehen an der Leine ist schlichte Ungezogenheit und hat nicht wirklich etwas mit Zughundsport zu tun.
Ja, ungezogen ist sie nicht, läuft bei Fuß, nur zieht sie gerne, meinte ich damit. Canicross mache ich auch, ist aber nicht viel anders
Ok. ... ja, dann hast Du halt kein "Arbeitstier" für solche Sachen.
Schau Dich doch bei anderen Hundesportsachen um, die Deinem Hund besser liegen und auch Dir Spaß machen.
So hat das ja keinen rechten Sinn ...
Ja, klar. Sie will ja ziehen, irgendwann nach ner halben Stunde trotz Pausen zu viel. Ich trete eigentlich die ganze Zeit mit