Haltet ihr eine Weltreise ohne Geld für realistisch?

6 Antworten

Ich empfehle das Buch das ich zu Hause habe von Christopher Schacht - Mit 50€ um die Welt.

In diesem Buch beschreibt er sehr gut seine Wege. Die 50€ reichten allerdings nur bis nach Amsterdam und in eine Kneipe. Danach musste er arbeiten und das auch wochenlang, von dem Geld ging es dann weiter. Wirklich ein spannendes Buch.

Ohne Geld vielleicht, aber ohne Arbeit auf keinen Fall. Man muss kommunikativ sein, man muss ja Leute fragen ob sie einen mit nehmen, Arbeit haben etc. Man ist auch selten allein unterwegs, denn überall findet man Weltreisende, die ähnliche Ideen haben, bspw. in Häfen, die von Schiffen aus aller Welt angelaufen werden. Da einen Platz zu bekommen, ist nicht einfach.

Sprache ist wichtig, kannst du nicht wenigstens englisch bist du aufgeschmissen.

Dazu brauchst du Fähigkeiten, damit du arbeiten kannst, musst wissbegierig und schnell lernen.

Was am meisten an die Nerven geht, so wird es auch im Buch beschrieben, das beantragen, erneuern von Aufenthaltsgenehmigungen. Da muss man wirklich genau sein, sonst hat man Probleme in dem jeweiligen Land. Zusätzlich Impfungen für gewisse Gebiete in Afrika und Asien, sowie eine gute Auslandskrankenversicherung.

Ohne Geld wird es nie gehen. Man braucht auch ein paar tausend Euro für den "Ernstfall" wenn man krank wird oder nach Hause muss. Dann braucht man ein Flugticket was von heute auf morgen viel kosten kann.

Es gibt zwei Szenarien: man schnorrt sich durch oder man arbeitet für Geld. Entweder, du gehst in den Ländern arbeiten, bietest beispielsweise Arbeit für Unterkunft an, oder für Essen, etc. Aber das ist vom Prinzip her nichts anderes, als würdest du für Geld arbeiten, am Ende wirst du schließlich entlohnt. Man kann sich natürlich auch durchschnorren. Das finde ich aber ehrlich gesagt ein bisschen schwierig. Aus einem reichen Land kommen und sich dann teilweise in Ländern, wo die Menschen bedeutend weniger haben, für eine Challange einladen oder die Gastfreundschaft ausnutzen, sowas ist ekelhaft.

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung – 26/197 Länder bereist

CK1986  10.03.2025, 12:05
bietest beispielsweise Arbeit für Unterkunft an

Wobei man da natürlich zunächst mal prüfen sollte, ob man da einfach so arbeiten darf oder eine Genehmigung bzw. ein entsprechendes Visum benötigt.

Macht man das einfach so, ist man schneller wieder aus dem Land raus als einem lieb ist... oder sitzt im Bau.

Lass228  11.03.2025, 09:21
@CK1986

Ja, das stimmt wohl, wobei das häufig glaube ich auch schwer nachweisbar ist. Wenn du bei irgendwem Zuhause das Haus putzt oder kochst und dafür auf dem Sofa schläfst, ist das wahrscheinlich nicht so bedenklich. Sollte man aber nicht ausprobieren.

Wenn du das so meinst, dass du die Reise machst, ohne dafür von Zuhause mitgebrachtes Geld zu nutzen, dann geht das. Ich hab mindestens 10 Jahre so zugebracht.

Man reist umher, und wenn man irgendwo für ´ne Weile bleiben will, sucht man sich Arbeit und Unterkunft. Und wenn man weiterziehen will, dann macht man das.

Ich halte so eine Reise sowieso für wertvoller, wenn man irgendwo länger bleibt, Land, Leute und Arbeit kennen lernt. Das ist viel besser, als nur auf der Durchreise zu sein, oder wie es üblich ist, ein paar Wochen in irgendeinem Hotel zu verbringen.

Mein Traum wäre es, in Chile von einem WWOOF-Hof zum anderen zu reisen.

Ich halte es für sehr gefährlich und nicht realisierbar


mUkling  13.03.2025, 23:03

Wieso gefährlich?

Klimaanlage43 
Beitragsersteller
 09.03.2025, 22:38

Wenn du eine Weltreise machen würdest, wie würdest du das machen?

Hi,

na ja, mit 14 hat man ja noch ein bisschen Zeit, sich sinnvoll vorzubereiten.

Und natürlich ist das realistisch, schließlich haben das ja unzählige Reisende vorgemacht, und das sogar bevor es YouTube überhaupt gab. Ich weiß, das kannst du dir nicht wirklich vorstellen.

Zum Nachlesen: https://www.checkfelix.com/reiseblog/reise-ohne-geld/


Klimaanlage43 
Beitragsersteller
 17.03.2025, 15:55

Haha, vorstellen kann ich mir das schon. Gucke nicht den ganzen tag youtube