Hallo, wir haben draußen einen Schäferhund?
Unser Schäferhund lebt draußen und im Moment sind es ca. -10°C ich finde wir sollten ihn auf den Flur hilen aber meine Großeltern meinen das sein Fell ihn schützt es lebt komplett im freien und hat nur einer Hundehütte die nicht grade dick ist.
14 Antworten
Mal abgesehen davon, dass ich es überhaupt nicht verstehen kann, wie man sein geliebtes Familienmitglied (auch wenn es ein Tier ist) so ausgrenzen kann bzw. es sogar will. Was ist denn so schlimm daran, den Hund im Haus schlafen zu lassen? Soll die Familie etwa nachts nicht vollständig sein?
Die Zeiten, in denen man den Hund draußen in einer Hundehütte (oder in einem Zwinger) "verbannt", sollten(!) eigentlich längst vorbei sein. Denn man hat herausgefunden, dass dies schwere Verhaltensstörungen bei einem so sozialen Tier, wie dem Hund, verursachen kann. Er ist nun mal ein Rudeltier und braucht sein Rudel, um glücklich und ausgeglichen zu sein.
Das Argument, dass das Fell den Hund vor den äußerlichen Wettereinflüssen schützt ist zwar richtig, jedenfalls für einen Hund wie den Schäferhund, da er die sogenannte Unterwolle besitzt, aber sein Fell schützt ihn nicht vor eurer Lieblosigkeit!
Vielleicht kannst du deinen Eltern das noch einmal mit diesen oder deinen eigenen Worten verdeutlichen. Für mich ist das jedenfalls Tierquälerei und das kannst du ihnen auch gerne so sagen.
Gruß
Das ist zwar gut gemeint, aber ihr solltet euch schon für eine Seite entscheiden: immer draußen oder immer drinnen. Ein Mischmasch sorgt nur dafür, dass der Hund seine Desensibilisierung gegen Kälte wieder verliert.
Die Hundehütte muss aber regen- und windgeschützt sein, sonst ist die Haltung tierschutzrelevant. Außerdem muss der Hund ausreichend Kontakt zu euch haben.
Wenn der Hund immer draußen ist und es in seiner Hütte trocken ist, dann sollte er auch draußen bleiben.
Drinnen fängt er mit Winterfell und wenn er es nicht gewohnt ist an zu schwitzen. Und da Hundenur an ihren Fußballen schwitzen können wird er drinnen ziemlich leiden.
Das arme Tier, egal ob Sommer oder Winter.
Hunde sind Rudeltiere und brauchen Gesellschaft! Und EIN Hund der draußen lebt hat nicht die Gesellschaft die er braucht.
So lange es da nicht zieht und er das Draussensein schon gewohnt ist, geht das wohl.
Bei den derzeitigen Temperaturen würde ich ihm aber doch ein anderes Plätzchen suchen (Scheune o.ä.)
Meine Oma hatte immer einen Hund - auf dem Bauernhof. Der hatte im Haus nichts verloren! Das war normal. Und heute: Hunde im Bett, na lecker.