Habt ihr schon mal machgedacht, dass das wenn wir in den Himmel schauen in die Unendliche Weite schauen eigentlich?
Weil außerhalb der Erde also das Universum oder außerhalb des Universums muss ja immer was weiter gehen. Also selbst wenn es ein Ende gäben sollte dann müsste ja hinter dem Ende ja noch was weitergehen. Selbst wenn es nur Schwarz ist.
Naja komischer Gedanke aufjedenfall.
Was sagt ihr dazu? Habt ihr darüber schon mal nachgedacht so allgemein?
8 Antworten
Was wir sehen, ist bei uns eintreffendes Licht und das kommt aus maximal 46 Milliarden Lichtjahren, der Weite des sichtbaren Universums.
Das Universum dehnt sich seit dem Urknall laufend aus, sodass sich der heute sichtbare Bereich bis rund 46 Milliarden Lichtjahre erstreckt. Das Licht selber kommt natürlich nicht wirklich von so weit her, eben darum, weil das Universum früher bei der Aussendung dieses Lichtes kleiner war.
Ob das Universum tatsächlich unendlich ist oder nur in sich selber gekrümmt, wissen wir nicht.
Dass Würde doch dann bedeuten dass das Universum eine Kugel ist oder ? (Es gibt sogar Leute die behaupten dass die Erde eine Kugel ist 😂😂😂)
Die dreidimensionale "Oberfläche" einer 4-dimensionalen Kugel, wenn es in sich selber gekrümmt ist. Vorstellen können wir uns die 4. Dimension und einen gekrümmten Raum natürlich nicht, sondern nur als Fläche um eine Dimension gekürzt.
Nun, das ist ganz einfach. So einfach wie seine grammatischen Fehler zu beseitigen, damit die Frage nicht so zweifelhaft rüberkommt. Ich hätte ja vorher solche anspruchsvollen Themen durch ein Rechtschreibtool laufen lassen, damit es nicht so nach einer erbärmlich naiven Frage aussieht.
Habt ihr schon mal nachgedacht, dass wir, wenn wir in den Himmel schauen, in die unendliche Weite schauen?Meine Antwort darauf wäre folgende: Ja, ich habe schon des Öfteren darüber nachgedacht, was Unendlichkeit eigentlich bedeuten sollte.
Wäre etwas unendlich, wenn man dessen Ende nicht sehen und erfassen kann, oder wäre es nur ohne sichtbares Ende? Oder beschreibt man mit „unendlich" nur einen Zustand, der nie endet, was dann aber absurd wäre, weil jener auch den bewegungslosen Zustand beschreibt?
Hätten die Flacherdler recht, wenn sie sagen, der Rand der Erde sei unendlich weit entfernt, nur um erklären zu können, warum niemand vom Rand herunterfallen kann? Hätten die Ameisen von Eschers Grafik recht, wenn sie sagen, der Weg ist unendlich lang und verläuft grundsätzlich entlang der Oberfläche?
Gibt es vielleicht doch noch eine Dimension mehr, die wir einfach nicht geometrisch begreifen und daher nicht räumlich einordnen, aber dennoch wahrnehmen? Denn wenn wir sie optisch nicht wahrnehmen, aber dennoch konkret fühlen können, also nicht esoterisch, sondern messtechnisch real als Gewicht erfassen können, dann ist es eigentlich eine unverständliche Sache, warum wir noch nicht auf die Idee gekommen sind, dass die gravitativen Beziehungen rein räumlicher Natur sein müssen, weil die 1/r²-Regel ganz deutlich in einem Zusammenhang mit einer räumlichen Entfernung steht.
Daher: Unendlichkeit erhalten wir immer, wenn sich etwas Schritt für Schritt krümmt. Wobei der Ort des Anfangs dann auf der 3D-Ebene identisch mit dem Ort des Endes ist, aber sich von der 4. Koordinate unterscheidet. Die wir im raumzeitlich orientierten Vorstellungsmodell als Zeit verstehen wollen. Denn jeder Schritt ist ein Punkt weiter in der Zeit, womit wir niemals einen Punkt erhalten, der identisch ist mit jedem anderen jemals existierenden Punkt dieses Universums.
Nur das ist als Unendlichkeit zu verstehen. Der Raum selbst ist aber endlich, eben nur in sich selbst gekrümmt.

Ja, natürlich, und man ist sicher keine Ausnahmeerscheinung, wenn man über solche Fragen nachdenkt.
Schließlich gibt es ja auch die bekannten Deep-Field-Aufnahmen des Weltraumteleskops Hubble, wo sich Astronomen genau mit sowas beschäftigt haben und mit Langzeitaufnahmen einige der scheinbar dunkelsten Stellen am Himmel untersucht haben. Ergebnis: Auch dort wimmelt es von Galaxien, teilweise in solch gigantischen Entfernungen, dass man bei deren Beobachtung etliche Milliarden Jahre in die Vergangenheit schaut.
Ja es ist mit dem menschlichen Horizont nur schwer fassbar, dass das was wir sehen ja nur ein verschwindet kleiner Teil dessen ist, was da "draußen" wirklich ist.
Nicht nur das, wir schauen auch in die Vergangenheit.
Aber es geht dem Fragensteller ja nicht darum die weiteren Sachen zu sehen sondern nur dass Gewissen zu haben dass er in unendliche Weite schaut.