Habt ihr Respekt vor dem Typen, der sich in Aschaffenburg für die Kinder geopfert hat?
Normalerweise heißt es ja, daß wenn jemand ein Messer hat, man quasi keine Chance im Nahkampf hat. Selbst wenn jemand den zweiten Dan in eine Kampfsportart gemacht hat, wird einem immer zur Flucht geraten, wenn ein Messer im Spiel ist. Offenbar wusste das der 41-Jährige nicht, der gegen den Messerangriff in Aschaffenburg antrat. Was haltet ihr von ihm?
9 Antworten
Es ging ja nicht darum, den Messerstecher mit bloßen Händen im Kampf niederzuringen, sondern lediglich, ihn von seinem Tun abzubringen. Dazu hat am Ende eine scharfe Ansprache gereicht.
Der Versuch, Mörder vom Morden abzuhalten ist auf jeden Fall ehrenwert.
Ich antworte mal zweigeteilt, einfach weil große Teile deines Textes nichts mit der eigentlichen Fragestellung zu tun haben.
Habt ihr Respekt vor dem Typen, der sich in Aschaffenburg für die Kinder geopfert hat?
Ja, er ist der Prototyp eines mutigen und selbstlosen Helden, der den ultimativen Preis dafür gezahlt hat andere zu beschützen. Dem ist nichts weiteres hinzuzufügen.
Normalerweise heißt es ja, daß wenn jemand ein Messer hat, man quasi keine Chance im Nahkampf hat. Selbst wenn jemand den zweiten Dan in eine Kampfsportart gemacht hat, wird einem immer zur Flucht geraten, wenn ein Messer im Spiel ist. Offenbar wusste das der 41-Jährige nicht, der gegen den Messerangriff in Aschaffenburg antrat.
Der ganze Absatz ist völliger Unsinn und du solltest weitere Ratschläge der Person/en von der/denen du diese Aussagen übernommen hast meiden. "Weglaufen" ist einer der schwachsinnigsten (und wenn man die Sache zu ende denkt auch einer der gefährlichsten) Ratschläge den man in Bezug auf Messerattacken geben kann.
In eine Messerkonfrontation zu geraten ist niemals eine rationale Entscheidung. Entweder ist ein Vermeiden nicht möglich oder das Hirn funktioniert auf Autopilot und man hat einfach nicht die Kontrolle eine diesbezügliche Entscheidung zu treffen. Wenn jemand räumlich, emotional und kognitiv in der Lage ist zu fliehen, muss man ihm nicht dazu raten. Denn dann tut er es von alleine.
Über den Bereich Selbstverteidigung reden viel zu viele Leute die rein gar keine Ahnung haben.
Ich habe natürlich allerhöchsten Respekt vor diesem Helden, der sein Leben gab, um wehrlose Kinder zu schützen. Es erfüllt mich mit unfassbarer Trauer, dass er dafür sein Leben geben musste.
Sich ohne Schusswaffe gegen ein Messerangriff zu wehren, ist kein geeigneter Weg, sein eigenes Leben zu schützen. Es kann aber ein Weg sein, das Leben anderer zu schützen.
Auf jeden Fall. Sein Leben hinter das eines anderen zu stellen und aus reiner Nächstenliebe eine Person zu beschützen/mehrere Personen zu beschützen hat auf jeden Fall meinen vollen Respekt.
Mfg
DerEineHalt08