Grießklößchen viel zu hart und trocken?
Hey, ich hab ein super Rezept von meiner Omi für Grießklößchen bekommen und das ganze jetzt schon drei mal ausprobiert (ich hab ihr beim Kochen über die Schulter geschaut und ich bin mir hundert pro sicher dass ich alles gleich mache wie sie). Jedes einzelne Mal sind Klößchen dabei, die einfach komplett trocken und hart in der Mitte sind, obwohl die von meiner Oma auf der Zunge zergehen. Ich hab auch schon versucht die länger ziehen zu lassen oder ganz leicht das Rezept (Ei, Hartweizengrieß, Margerine, Salz, Pfeffer, das ganze eine Stunde ziehen lassen und dann in Brühe garen) minimal zu verändern aber aus irgendeinem Grund wird das bei mir nie was... Weiss jemand was genau ich falsch mache? Danke schonmal!
3 Antworten
Ich glaube, dass die Ziehzeit etwas sehr lange ist - höchsten 10 Min.
Habe dir gerade ja nochmal geschrieben.
Bei diesem Nockerlgrieß (80 gr.) kommt 30 gr. weiche Butter, 1 mittelgroßes Ei und eine Prise Salz dazu (ich gebe von mir aus noch immer etwas geriebene Muskantnuss dazu - super).
Butter und Ei schaumig schlagen und dann den Grieß unterheben - 3-5 Min. ziehen lassen.
In mäßig kochendes Wasser einlegen, 12 Min. köcheln lassen und dann noch 5-8 Min. ziehen lassen.
Wie gesagt der Obertraum - diese Grießpäckchen sind ihr Geld wert.
PS: Ich bei Leihoma und meine zwei Mädchen 7 und 9 Jahre alt könnten jeden Tag diese Suppe essen. Bekommen von mir spät. alle 2 Wochen einen großes Topf vorbei gebracht (mache ich von 3 Päckchen). Wenn sie den Topf sehen, wissen sie was kommt und dann flippen sie immer aus. Du Mutter muss gleich für jeden einen Teller voll aufwärmen.
Kaufe dir mal den Nockerlgrieß von "Recheis".
Den benutze ich schon seit 40 Jahren - kommt aus Österreich. Wenn ich in Österreich bin, kaufe ich diesen dort.
Habe ihn auch schon mal bei uns in einem Laden gesehen, weiß aber leider nicht mehr wo. So bestelle ich diesen über Amazon.
Die Nockerln sind der Traum aller Träume.
Ich kaufe auch gleich immer etwas mehr, wegen der Frachtkosten, und lege die Päckchen in den Gefrierschrank, ändert nichts am Geschmack, an der Größe und sie werden auch hier schön locker.
Werde das Päckchen gleich mit in die Küche nehmen, gibt es morgen u.a. Grießnockerlsuppe.
Ich kenne leider deine Oma und ihre Klößchen nicht und weiß nicht wie sie es macht. Gehen wir es doch mal analytisch an: Wenn die Nocken innen zu trocken und hart sind, hat die Flüssigkeit wärend des Ziehen keine Gelegenheit bis nach innen vorzudringen. Wenn das über die Zeit alleine nicht zu regeln ist, liegt es vielleicht daran, dass die Außenhülle zu dicht ist. Dicht kann die Hülle durch zu schnell quellende Grieskörnchen oder stockendes Eiklar werden. Deshalb Lösungsansätze: Weniger Temperatur, anderes Gries oder weniger Eiklar. Ich kenne Griesklößchen zuwenig um beurteilen zu können, ob ein Vorquellen des Gries helfen könnte.
Was mir außer der langen "Ziehzeit" noch einfiele - hast Du sie in kochendes Wasser/Brühe gegeben und fest weiterkochen lassen?
Das könnte der Grund sein, denn sie sollen nach dem Einlegen mehr ziehen als kochen, also auf kleiner Flamme (kleiner Hitze) leise weiterköcheln.
Von dem abgesehen würde ich weiche Butter statt der Margarine nehmen.
Könnte mir vorstellen, daß sich die Margarine auskocht - und sie deswegen steinhart und trocken werden.
Ne, ich lasse sie immer in heißen Wasser ziehen nachdem sie einmal kurz gekocht wurden. Und meine Oma benutzt ja auch Magerine, daran kann es nicht liegen :(
Hab ich schon ausprobiert, daran kann es nicht liegen :( hab es das zweite Mal 15 min ziehen lassen und einige Klösschen waren ok aber ganz viele waren noch hart, als ob ich verflucht wäre