Glaubenskrise?

7 Antworten

Nehmen wir an, Du arbeitest in der grössten Bank Deutschlands als "einfacher" Angestellter. Dann gehst Du in das Büro des CEOs und sagst: "Ihre Geschäftspolitik ist ein völliges Disaster. Am morgen übernehme ich die Bank und zeige, wie es richtig gemacht wird."

So kommt es mir manchmal vor, wenn Menschen meinen, sie müssten Gott vorschreiben, wie er sich zu verhalten habe. Gott bestimmt die Regeln und nicht seine Schöpfung. Egal wie sinnig uns so etwas erscheint.

Dabei ist doch die Vergebungsbereitschaft Gottes gewaltig. Jede und jeder kann gerettet werden, egal wie jemand sein Leben geführt hat.

Er (Jesus) sagte: »Es steht doch dort geschrieben: Der von Gott erwählte Retter muss leiden und sterben, und er wird am dritten Tag von den Toten auferstehen. Allen Völkern wird in seinem Auftrag verkündet: Gott vergibt jedem die Schuld, der zu ihm umkehrt. Lukas 24,46-47

Klar, es braucht die Bekehrung und geistliche Wiedergeburt (Johannes 3,1-18):

1.. Erkennen, dass man in Gottes Augen nicht so gelebt hat, wie Gott es möchte. Reue über die gemachten Sünden haben.

2. Bereit sein, sein Leben Jesus Christus zu übergeben.

3. Anerkennen, dass Jesus für alle unsere Sünden am Kreuz gestorben ist.

4. Den Willen sein Leben zu ändern und so zu leben, wie es uns Jesus vorgelebt hat. Möglichst Sünden zu vermeiden. Für die Not der Mitmenschen da sein.

5. Die Lebensumkehr wird mit der öffentlichen Taufe bestätigt (Markus 16,16 und Lukas 3,3).

https://www.youtube.com/watch?v=oo7dnT2iDig 

Doch welche Befreiung für einen Menschen, der sein ganzes Leben lang kriminell gewesen ist. Der unter Drogen gelitten hat. Der einfach bewusst hat, dass er / sie so viele Dinge getan hat, die Gott nicht gefallen können.

Atheisten nach dem Tod in die Hölle, nur weil sie zu Lebzeiten nicht an Gott geglaubt haben? 

Wir wissen nicht, wie oft Gott sich diesen Personen gezeigt hat.

Warum kommen z.B. Atheisten nach dem Tod in die Hölle, nur weil sie zu Lebzeiten nicht an Gott geglaubt haben?

Es kommt Garkeiner in DIE Hölle (nach deiner Vorstellung) und schon garnicht weil man ungläubig ist. Du orientierst dich offensichtlich an der falschen Lehre. Gehörst du einer Religionsgemeinschaft aus der Reformation an ?

Wie soll man da die richtige Wahrheit erkennen?

Wohl nicht aus Lehren, welche Schrift- Fetischimus betreiben. Orientiere dich einfach an der Botschaft Jesu- mit Verstand, nicht mit Buchstabenklauberei.


Bodesurry  31.03.2025, 08:35

Es genügt, wenn jemand in die Hölle kommt. Egal wie diese auch aussehen mag.

Das Problem ist, dasss heilige Schriften von Religionen viel älter sind, als wir denken und zig mal gefälscht wurden.

Am besten du belässt es dabei an einen lieben Gott zu glauben. An Jesus kannst du auch glauben. Aber von den Schriften halte lieber Abstand, solange du keinen Durchblick hast. Ich habe aus verschiedenen Religionen viel gelernt. Ich kann falsche und richtige Inhalte gut unterscheiden. Aber das war auch nicht immer so.

Es gibt vieles, was mir in der Bibel geholfen hat. Vieles aber auch aus dem Hinduismus. Jesus ist ein Heiliger, aber er ist nicht Gott und wollte das auch nie sein.


Bodesurry  31.03.2025, 08:39
Der Vater, der sie mir gegeben hat, ist größer denn alles; und niemand kann sie aus meines Vaters Hand reißen. 30Ich und der Vater sind eins. 31Da hoben die Juden abermals Steine auf, daß sie ihn steinigten. Johannes 10

Kein Mensch kann Sünden vergeben. Das kann nur Gott. Jesus hat Sünden vergeben.

Als Jesus ihren festen Glauben sah, sagte er zu dem Gelähmten: »Deine Sünden sind dir vergeben!« Lukas 5,20

Woher hast Du die Erkenntnis, das die Bibel verfälscht wurde? Wie wurde denn verfälscht? Ich selber habe mich über Monate mit der historisch-kritischen Betrachtung von Bibeltexten befasst.

Nach dem christlichen Glauben kommen alle in den Himmel, die keine Todsünden begangen haben.

Nur wer eine oder mehrere Todsünden begangen hat hat kein Recht nach dem irdischen Leben im Reich Gottes oder im Paradies weiterzuleben.

Todsünden wären :

Damit eine Sünde als schwere zu beurteilen ist, müssen drei Voraussetzungen gegeben sein:[2]

  • Die Sünde muss eine schwerwiegende Materie, insbesondere einen Verstoß gegen die Zehn Gebote zum Gegenstand haben; traditionell werden Ehebruch, Mord oder Apostasie (= Glaubensabfall) genannt.
  • Der Sünder muss die Todsünde „mit vollem Bewusstsein“ begehen, die Schwere der Sünde also bereits zuvor erkannt haben.
  • Die Sünde muss „mit bedachter Zustimmung“ (also aus freiem Willen) begangen werden.

Bodesurry  31.03.2025, 08:44

Das entspricht nicht der Bibel. Es gibt keine Todsünden. Das ist eine Erfindung der katholischen Kirche. Eine Sünde ist ein Verhalten, das Gott nicht gefallen kann.

In Kapitel 1,8-10 sagt er: "Wenn wir sagen, dass wir keine Sünde haben, so betrügen wir uns selbst, und die Wahrheit ist nicht in uns", ja, er geht noch weiter und nennt es Gott zum Lügner machen, weil Er in Seinem Wort doch deutlich unsere sündige Natur aufzeigt, und so lange wir in diesem Leib sind, dieselbe in uns tragen. 1. Johannes 1,8 nennt also die Behauptung, sündlos zu sein, mit Recht Selbstbetrug, denn sie wird deutlich von einem überheblichen Dünkel getragen, der schon in sich selber Sünde und Widerspruch gegen Gott ist.
https://www.bibelkommentare.de/fragen/484/kann-ein-glaeubiger-suendlos-werden

Kein Mensch ist sündlos. Keiner würde, ohne den Tod von Jesus am Kreuz, ins Himmelreich Gottes kommen. Es braucht für das Paradies die Bekehrung:

Er (Jesus) sagte: »Es steht doch dort geschrieben: Der von Gott erwählte Retter muss leiden und sterben, und er wird am dritten Tag von den Toten auferstehen. Allen Völkern wird in seinem Auftrag verkündet: Gott vergibt jedem die Schuld, der zu ihm umkehrt. Lukas 24,46-47

Diese Aussage gilt jeder und jedem:

20 Zuerst habe ich in Damaskus und Jerusalem gepredigt, dann in Judäa und bei den übrigen Völkern. Überall aber ich verkündet, die Menschen sollten sich von der Sünde abwenden, zu Gott umkehren und durch ihr Leben zeigen, dass es ihnen damit ernst ist. Apostel 26,20

Früher konnte man Vergebung für seine Sünden bekommen, wenn man ein Tier opferte. Daher war es für die damaligen Menschen durchaus logisch, durch Jesu Tod Vergebung zu bekommen.

Manche mögen das heute als überholte Ansicht ansehen. Interessant ist jedoch, dass gerade in der heutigen Zeit sehr viele Filme existieren, in denen sich ein Held opfert, um damit eine große Anzahl an Menschen zu retten. Vielleicht ist das also doch nicht so überholt...

Ich glaube an Gott, ich bin Christ. Wenn Du einiges wissen möchtest, was mich vom Christentum überzeugt, dann kannst Du mich z.b. fragen oder auf mein Profil gehen.