Frage an Gläubige, Adam und Eva vs Evolution?

31 Antworten

an die Entwicklungsbiologie wird nicht geglaubt, sie ist vielmehr ein wissenschaftliches Forschungsgebiet.

Die Fragen nach der Enstehung des Lebens und der Entwicklung der Arten wurden vor Charles Darwin einhellig beantwortet mit dem Schöpfungsmythos der Torah, Buch Bereschit (1 Mos). Charles Darwin war kein Antichrist, sondern er sagte zurecht, ein Mythos ist kein Augenzeugenbericht und auch kein Naturkundebuch. Darwin machte die Torah zu und öffnete seinen Blick für die Naturvorgänge, wie sie wissenschaftlich beobachtbar sind.

Der Standpunkt der meisten kirchlichen Theologen der Gegenwart ist: Die Theologie hält sich aus der Naturwissenschaft raus und umgekehrt.

Es gibt natürlich auch Entwicklungsbiologen wie Prof. Richard Dawkins, der sagt: "Ich bin ein Gegner der Religion. Sie lehrt uns, damit zufrieden zu sein, dass wir die Welt nicht verstehen."


Du hast nur die Möglichkeit weiter an Adam und Eva zu glauben, an den Sündenfall, die Gottessohnschaft und seine Ermordung wegen den Sünden, usw., oder du lässt das und schaust den Tatsachen in die Augen. Der Mensch ist lt. Bibel ca. 6.000 Jahre alt.


also, es gab (und gibt!!) adam und eva, aber anders, als es üblicherweise verstanden wird. in kürze dies: man wird nie ururururalte individuen namens adam oder eva finden. denn adam heißt übersetzt der mensch (schlechthin)

und eva heisst die leben sachenkende

die ganze urgeschichte (genesis 1-11) redet nicht von einem damals, sondern von dir und mir und uns allen


Genau, denn im Römerbrief steht, dass Leid und Tod durch den Sündenfall von Adam in die Welt kamen:

"Darum, gleichwie durch einen Menschen die Sünde in die Welt gekommen ist und durch die Sünde der Tod, und so der Tod zu allen Menschen hingelangt ist, weil sie alle gesündigt haben" (Römer 5,12).

Die Bibel wurde von Menschen geschrieben. grades diese ersten Passagen, wurden ja über viele Generationen wohl nur mündlich überliefert. Und die genauen Autoren, die das erstmalig aufgeschrieben haben, kennt man auch nicht mehr.

Aus heutiger Sicht kann man diese Geschichten nicht mehr wörtlich nehmen, aber sie haben durchaus einen historischen Kern. Sie wurden idealisiert.

Die Welt wurde in sieben Tagen erschaffen, kann man z. B. auch als sieben Zeitalter interpretieren.