Alternative zu Yoga als Christ?
Mir geht es in dieser Frage weniger darum, warum ich dies nicht tun sollte, sondern was die Alternativen sind, ich brauche dementsprechend auch keine Links, die mir erklären was Yoga ist, darüber bin ich schon informiert.
Mobility ist für uns und unseren Körper sehr wichtig, ein steifer und unflexibler Körper hat bisher keinem was gebracht und es schränkt einem im Alltag schon irgendwo ein, wie ich merke.. und wenn man regelmäßig Sport betreibt, dann ist die mobility sowieso wichtig.
Jetzt ist es aber so, dass in sehr vielen Stretchworkouts sehr viel Yogaübungen enthalten sind, ich würde sogar sagen, in fast jeder Übung. Was für Alternativen gibt es denn dann, wenn man als Christ kein Yoga betreiben sollte? Gar nichts machen ist auch keine Lösung, weil es auf Dauer nicht gut für den Körper ist.
Für Alternativen in form von Links, Video's etc. bin ich sehr dankbar.
13 Antworten
Du gehst einer Vermischung und Verwechselung auf den Leim. Natürlich ist es richtig, dass Yoga aus dem Hinduismus entstanden ist und als letztes Ziel die Selbstverwirklichung oder "Erleuchtung" hat. Und dieses Ziel passt in der Tat nicht zum Christentum, das die Idee einer Errettung durch den Glauben und die Gnade Gottes hat.
Aber auf dieser Ebene machen nur wenige Menschen Yoga. Wenn Yogakurse über die Krankenkassen gefördert werden, dann sicher nicht, weil die Krankenkassen den Hinduismus fördern wollen. Sondern weil Yoga - wie in unzähligen wissenschaftlichen Untersuchungen nachgewiesen - sehr gut für die körperliche und psychische Gesundheit ist.
Die Asanas und Atemübungen im Yoga werden hier im Westen praktiziert, um diese positiven Auswirkungen zu bekommen. Daran ist natürlich auch nichts "unchristlich".
Wenn also Dein Ziel (z.B.) ist, beweglicher zu werden, dann ist Yoga eine gute Methode. Ob Du darüber hinaus noch den spirituellen Weg des Yoga gehen willst, bleibt Dir überlassen.
Noch als weiteren Tipp: Ein wenig hängt das alles auch davon ab, welchen Yogastil Du praktizierst und wo. In einem Fitnessstudio wirst Du garantiert nicht Hinduistisches finden (allerdings auch nicht unbedingt gutes Yoga!), aber sehr wohl etwa in Sivananda-Yogazentren (die ziemlich stark hinduistisch geprägt sind).
Alles an solchen Dehnübungen konnt im Endeffekt von der Quelle des Yogas.
Was soll falsch sein an den Übungen? Konzentration und fokussierte Energie werden trainiert.
Auszug aus Wiki:
Yoga, wie er im Westen gelehrt wird, beruht auf einer modernen Form, die ab Mitte des 19. Jahrhunderts entstanden ist, oft gekennzeichnet durch eine Übernahme westlicher esoterischer Ideen, westlicher Psychologie, physischen Trainings und wissenschaftlicher Annahmen durch englischsprachige und westlich ausgebildete Inder. In diesen Fällen stellt moderner Yoga eher eine New-Age-Lebenseinstellung dar als eine Form hinduistischer Spiritualität. Traditioneller, indischer Yoga unterscheidet sich grundsätzlich vom westlichen, modernen Yoga und enthält sehr viel komplexere Lehren und Praktiken als die modernen Formen. [1]
Christen sind keine Hindus und Yoga ist die Zentrale Praktik für die Gottverwirklichung etc. Yoga funktioniert nicht ohne Hinduismus und Hinduismus funktioniert nicht ohne Yoga. Der religiöse Aspekt wird lediglich hier bei uns im Westen in den Hintergrund gerückt.
Wer sagt, dass du als Christ kein Yoga betreiben darfst??? Hör auf dich von Menschen beeinflussen zu lassen, die denken zu wissen, was Gott will. Mach was du willst.
Nenn es halt Dehnung und nicht Yoga. Man kann zum Joggen auch Dauerlauf sagen.
Pilates ist doch ganz cool.