Sollte die Menschheit weiterhin existieren? Ja oder nein?
Die Menschheit verursacht so viele grauenvolle Dinge, anderseits, was bestimmt, dass etwas grauenvoll ist? Was ist es nicht? Was rechtfertigt es, eine Spezies zu verbannen und was macht sie brauchbar? Ist die Menschheit brauchbar? Wofür ist sie da? Was bedeutet es brauchbar zu sein?
Diese Diskussion geht viel tiefer als man vielleicht denkt.
Ich möchte eure klare persönlichen Meinungen dazu hören, aber bitte stellt diese Meinung nicht als Tatsache hin und bleibt respektvoll. Jede Meinung ist willkommen
Bitte begründet eure Meinung
17 Antworten
Das "Problem" wird sich ganz von "allein" lösen.. wir sind auf dem besten Weg dahin.
Wer hier ist, ist oben. Romantische Vorstellungen einer perfekten Welt sind manchmal eine Orientierung, aber scheitern an der Realität.
Nichtexistenz beendet nicht das Leid, nur die eigene Wahrnehmung des Leids.
Es wäre besser, wenn es sie nicht mehr gäbe.
Hinterher, nach dem Tod, ist es so wie vor der Geburt, als hätte man nie existiert.
Wäre das schlimm? Nein, es wäre egal u. damit gut.
Das es sowas wie einem Sinn oder Unsinn im Leben nicht gibt ist auch die Argumentation ob man etwas braucht oder nicht braucht völlig hinfällig. Wenn es kein Ziel gibt wird auch nichts gebraucht.
Wir leben und verspüren den Wunsch zu leben (Zumindest im allgemeinen) von daher erübrigt sich die Disskusion.
Ja, denn das Existenzrecht hat jede Spezies. Wenn es keine Menschen mehr gäbe, dann gäbe es auch keine Mutter Theresa.
Eine Welt, in der keine Mutter Theresa gebraucht würde wöäre doch eine bessere Welt.
... und menschenfressenden Tieren wäre die Nahrungsgrundlage entzogen.
Ich denke, ich bin der selben Meinung wie du, aber ist das perfekte Weltbild nicht immer eine Art Ansichtssache? Vielleicht ist meine Vorstellung von Perfektion, in anderen Augen das vollkommene Chaos. Ich denke, egal wie etwas gesehen wird, wenn man herausfindet wie, ist alles möglich. Aber ich gebe dir recht, dass das Ergebnis der eigenen Vorhaben, nur sehr selten den vorherigen Vorstellungen entspricht.
Was genau wolltest du damit sagen? Man kann den Satz verschieden interpretieren. Allerdings geht es vielleicht nicht nur um das Leid an sich, viel mehr um das Gleichgewicht des Leides. Ein Leben fast ohne Leid, ist kein Leben, aber ein Leben voller Leid auch nicht oder? Ist es so wichtig das leid zu beenden? Sollte man es nicht lieber richtig verteilen?