Wie finanzieren Studierende ihr Leben – und welche Unterstützung brauchen sie?
Viele Studierende kämpfen mit finanziellen Problemen – sei es wegen hoher Mieten, teurer Lehrmaterialien oder geringer Einkünfte. Welche Erfahrungen haben Sie gemacht? Wie finanzieren Sie Ihr Studium, und welche Unterstützungsmöglichkeiten – etwa Darlehen oder Stipendien – halten Sie für sinnvoll? Gibt es alternative Wege, Studierende finanziell zu entlasten?
6 Antworten
Ich muss sagen, das ist schon ziemlich hart. Ich habe bis zum Master studiert. Im Grunde, muss man sich entscheiden, ob man nebenbei arbeitet und das Studium sich deswegen in die Länge zieht, oder man verzichtet auf sehr viel Lebensqualität und zieht stoisch das Studium durch.
Da ich mit 25 angefangen habe zu studieren, musste ich zusätzlich noch die studentische Krankenversicherung bezahlen. Das war schon hart, ich hatte über Jahre hinweg etwa 100-200 Euro zum leben nach Tilgung der Fixkosten.
Schau dich auf studis-online.de um. Bafög, Stipendium, ... oder als DH-Student quasi ein Azubi sein, der nicht auf eine Berufs- sondern Hochschule geht (stressiger als normales Studium, *wenn* man davon ausgeht, dass man an einer Uni/FH nicht arbeiten gehen muss).
notting
Na gut, ich schaue mal auf Studis-online.de um, ob ich etwas Hilfreiches finden kann.
Da gibt es unterschiedlichste Varianten: Eltern, Bafög, Studienkredit, Stipendien, Erspartes, nebenbei Arbeiten bzw. ein Mischung aus alldem. Kam bei mir und meinen Kommilitonen alles vor.
Ich halte es für sehr erstrebenswert, sich für ein Studium nicht großartig verschulden zu müssen. Ist wohl nur leider nicht für jeden möglich.
Als Student muss man minimalistisch leben können. Wichtig wäre allerdings, dass das auch möglich bleibt - erschwingliche klein WG-Butzen, Lehrmaterial von und Lernmöglichkeiten an der Uni, vernünftige Mensa, Rabatte für ÖPNV...
Ich war vor meinem Studium 3 Jahre berufstätig (Schichtarbeit bei einem Automobilhersteller) und habe mir dabei das Studiengeld gespart. In den Sommersemesterferien habe ich es dann durch Ferienarbeit wieder aufgestockt. Es hat gerade so gereicht (4 Jahre Studium).
Das war in den 80ern.
Mal im Ernst, die meisten Studenten die ich kannte hatten dicken support der Eltern.
Mit ein Grund warum ich selbst nie studierte. Ich musste mit 17 allein klar kommen. Da gabs 0,0 cent von meinen Eltern.
Also glückwunsch an alle die unterstützt werden.
Bin aber dennoch in der Programmierung heute. Nur eben ohne Studium. Musste eben mit meinem können überzeugen