Was haltet ihr von diesem text über Gott und die Hölle?

10 Antworten

Viele mit denen ich diskutiert habe, haben behauptet, dass sie mit “Gott“ sprechen können bzw es tun. Ich denke dazu nur, dass man sich alles mögliche vorstellen kann, wenn man nur fest dran glaubt. Wieso sollte ein Gott Menschen erschaffen. Mag er Hühner nicht? Will er, dass wir sie zu Chicken Wings verarbeiten?


Tuetensuppe459 
Beitragsersteller
 24.02.2025, 15:49

Ein gütiger Gott wäre immer gegen ausbeutung und Tötung. Jedes Lebewesen hat die gleichen Rechte von Natur aus. Der Mensch verdrehte und versteht nur immer alles zu seinen gunsten. Und das ist nicht göttlich.

Tuetensuppe459 
Beitragsersteller
 24.02.2025, 15:47

Eine Art Suggestion......

Nur einen Hinweis was den wahren Gott betrifft: Du hast eine völlig falsche Vorstellung von ihm. Würdest du die Bibel lesen, hättest du die richtige Ansicht über den wahren Gott, der nicht grausam ist.

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung – Weiterbildung durch fortlaufendes Bibelstudium

Tuetensuppe459 
Beitragsersteller
 26.02.2025, 13:42

Dann berichtigen doch, was ich sagte und sag, wie es deiner Meinung nach richtig ist. Die Bibel schrieb menschenhand und wurde ettliche male umgeschrieben oder nicht?

Friedliebender  26.02.2025, 21:30
@Tuetensuppe459

Nein, die Bibel haben wir so, wie sie geschrieben wurde. Die Qumran Schriftrollen und die gefundenen Fragmente beweisen das. Da wurde nichts umgeschrieben!

Ich bin Muslima und möchte dir aus der islamischen Sicht antworten.

Dein Post enthält eine Mischung aus Missverständnissen über Gott, Religion und Moral sowie emotionale Argumente, die auf persönlichen Erfahrungen oder Annahmen beruhen.

Der Islam ermutigt dazu, über die Existenz Gottes nachzudenken, nicht einfach blind zu glauben:

„Gewiss, in der Schöpfung der Himmel und der Erde und dem Unterschied von Nacht und Tag sind Zeichen für Leute, die verständig sind.“ (Koran 3:190)

Es gibt zahlreiche logische Argumente für Gottes Existenz, wie das Design des Universums, die Ordnung in der Natur und die moralische Gesetzmäßigkeit.

Gott zu erkennen ist keine blinde Annahme, sondern basiert auf Beweisen, die in der Schöpfung und in unserer eigenen Existenz liegen.

Wenn Religion nur ein Machtinstrument wäre, warum haben dann viele Propheten ihr eigenes Volk gegen sich gehabt und wurden verfolgt?

Der Islam ist keine Ideologie der Kontrolle, sondern eine Lebensweise, die dem Menschen wahre Freiheit gibt – die Freiheit von Ego, Gier und Unterdrückung.

Religion ist keine Erfindung von Menschen, sondern eine Anleitung von Gott, damit Menschen nicht durch ihre eigenen Schwächen in die Irre gehen.

Im Islam bedeutet das nicht, dass Gott überflüssig ist. Vielmehr lehrt der Islam den Gleichklang zwischen eigenem Handeln und Gottes Hilfe:

„Gewiss, Allah ändert die Lage eines Volkes nicht, bis sie das ändern, was in ihnen selbst ist.“ (Koran 13:11)

Gott hat den Menschen Verstand und Kraft gegeben, um aktiv zu sein – doch der Erfolg kommt letztlich von Ihm.

Im Islam bedeutet „Gottesfurcht“ nicht Angst vor einem grausamen Gott, sondern Ehrfurcht und Achtsamkeit.

Man fürchtet nicht Gott selbst, sondern die Konsequenzen von Sünde und Ungerechtigkeit.

Ein Kind „fürchtet“ seinen Vater nicht, weil er böse ist, sondern weil es seine Liebe nicht enttäuschen will. Genauso verhält es sich mit der Gottesfurcht.

Dein Text spricht das Leid von Tieren und Menschen an – eine berechtigte Frage.

Im Islam ist das Leben ein Test (Koran 67:2). Ungerechtigkeit existiert, weil der Mensch mit freiem Willen ausgestattet ist.

Aber das bedeutet nicht, dass Gott nicht sieht oder nicht eingreift. Er gibt jedem eine Frist, bevor am Tag des Gerichts alle Taten abgerechnet werden:

„Und wähnt nicht, dass Allah unachtsam sei dessen, was die Ungerechten tun.“ (Koran 14:42)

Gott greift nicht sofort ein, weil dieses Leben eine Prüfung ist. Doch am Jüngsten Tag wird absolute Gerechtigkeit herrschen.

Nein. Gott zerstört nicht willkürlich. Die Sintflut kam als Strafe für ein Volk, das nach unzähligen Warnungen nicht umkehrte.

Der Islam lehrt, dass Gott barmherzig ist, aber auch gerecht.

Noah warnte sein Volk 950 Jahre lang (Koran 29:14). Sie hatten genug Zeit zur Umkehr.

Gottes Bestrafung ist immer gerecht und erfolgt nie ohne Warnung.

Natürlich kann ein Mensch auch ohne Religion Gutes tun, doch, wer definiert, was „gut“ ist? Moral kann sich ohne eine göttliche Quelle ständig ändern.

Ein wahrhaft guter Mensch erkennt, dass Moral nicht subjektiv ist und dass wahre Gerechtigkeit nur durch eine höhere Instanz besteht.

Gott gibt dem Menschen einen unveränderlichen Maßstab für Moral, während menschliche Moralvorstellungen schwanken.

Dein Satz: Was, wenn du schon in der Hölle bist.., ist ein poetischer Satz, aber bedeutungslos. Die Hölle ist im Islam eine tatsächliche Realität des Jenseits, nicht eine Metapher für irdisches Leid.

Doch spirituell gesehen könnte es sein, dass jemand so weit von Gott entfernt ist, dass sein Leben wie eine Hölle erscheint – aber Umkehr ist immer möglich.

Die wahre Hölle ist schlimmer als alles Leid auf Erden. Doch Gott gibt jedem die Chance, sich Ihm zuzuwenden, bevor es zu spät ist.

Der Glaube an Gott ist also kein blinder Aberglaube, sondern die einzig logische Antwort auf die Fragen des Lebens.

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung – Autodidakt Islam seit 2010 und Online-Studiengang Tauhid

Tuetensuppe459 
Beitragsersteller
 28.02.2025, 12:41

Darauf zielte doch die Frage ab, warum soll ich glauben und darf nicht wissen?

Tuetensuppe459 
Beitragsersteller
 26.02.2025, 13:55

Interessant. Werde drüber nach denken. Der islamische glaube ist anders, dem christlichen. Mir ist nur zu vieles widersprüchlich. Und was muß noch passieren? Wann greift er ein? Wenn die Erde, das letzte Tier getötet ist?

Ich wollte sagen, daß viele blind glauben, um sich zu klammern. Also, ich meine die Menschen damit. Menschen belügen sich oft selbst und somit andere und soe unterwerfen sich eher Politikern, als Gott.

Und unterstützen damit genau das falsche. Hilf dir selbst. Dann hilft dir Gott, doch alle warten nur auf Rettung von oben, tun selbst nichts. Sie sprechen von Liebe, lieben aber nicht.

Viele sagen, Menschen sind göttlich, von Gott, aber ich sehe mir lieber selber an, was sie tun und was aus ihrem Mund kommt. Und ja ich klage an. Ich spreche von dem, was ich sehe höre, erlebt habe und immer noch tue und es zerstört meine Seele, mein Herz, dies mit anzusehen und nichts tun zu können.

Und ich weiß, wer es seit ewig tut, wird es weiter tun.

Ja, das Leben hier ist ein Lehrgeld. Das meiste lernt man durch leid. Aber wann ist genug mit leid? Darf ich auch mal glücklich sein?

Muscimol  24.02.2025, 20:50

Unsinn, dür einen Gott gibt es keine Beweise...

Sonst würde man nicht daran "glauben". Auch ist der Islam nicht die "wahre" Religion, sonst gäbe es keine anderen Religionen...

Tuetensuppe459 
Beitragsersteller
 26.02.2025, 13:56
@Muscimol

Als würden Menschen ihre wahre Religion kennen. Es gäbe nur eine... und jeder nennt es anders und sieht es anders.

Ich habe nach 4 Sätzen aufgehört zu lesen. Statt einfach Kontakt mit Jesus aufzubauen, wird immer die gleiche theoretisch-schwachsinnige Gülle von sich gegeben. Pseudomoral.

Obwohl alle Gräueltaten von Menschen getan werden, beten einige, dass Gottes Wille auf der Erde wie im Himmel geschehen solle. Ohne seinen Willen zu kennen! Wenn die Kirchen ihn nicht kennen, wie sollen ihn dann deren Schafe ihn kennen. Man muss sich die Zeit nehmen, die Bibel zu prüfen und erforschen, was leider nur wenige tun. So würden sie erkennen, dass Gott keine Hölle schuf, um Menschen zu quäken, denn er ist ein Gott der Liebe! Obwohl sich Menschen vom Teufel täuschen lassen.