Warum unterscheidet man zwischen Singles und Langzeitsingles?
Bloß die Zeit dabei ist der Unterschied, meine Meinung.
4 Antworten
Hallo!
Langzeit-Singles entwickeln mit der Zeit eine etwas andere Lebensweise und Persönlichkeit.
Man richtet sich quasi auf das "Allein sein" ein.
Auch fällt es einem mit der Zeit immer schwerer, sich auf einen anderen Menschen einzulassen.
Ob nun "erneut", oder gar "das erste Mal" überhaupt...
Gruß
Martin
Ein LZSingle will vielleicht keine Beziehung (mehr), oder hat sogar Angst davor.
Das hängt viel von den jeweiligen Erfahrungen ab.
Und wenn man die Statistiken bemüht, erkennt man, daß es übermäßig viele Single-Haushalte gibt.
Da rechne ich "Alleinerziehende" (Singles) mit Kind(ern) mit hinein.
Und nur ein Teil davon lebt freiwillig so. Und manche kennen es gar nicht anders.
Also sind die meisten von denen Bindungsgestört? Das wäre ja dann fast eine ganze Generation 🙃
Also "Alle" mit Sicherheit nicht.
Und "gestört" ist der falsche Ausdruck.
Aber gewisse "Probleme" und "Hemmungen" sind wahrscheinlich schon vorhanden.
Ebenso könnten überhöhte Ansprüche und idealisierte Wünsche zum Problem werden.
Im Fernsehen und auch im Internet werden wir doch andauernd davon zugemüllt.
Das kann dann eine verbogene Sicht auf die Welt verursachen und auch das Selbstwertgefühl und die Selbstwahrnehmung beschädigen.
Und wenn man von anderen fast nur negatives und herabwürdigenes an den Kopf geworfen wird...
So kann es passieren, daß man sich für unwürdig und unfähig fühlt, eine ernsthafte Beziehung einzugehen und gemeinsam daran zu wachsen.
Daher lassen es so einige aus Enttäuschung ganz sein. Oft auch, um den damit verbundenen Schmerz zu vermeiden.
Es erscheint mir irgendwie Schade das immer mehr Männer und Frauen schon in jungen Jahren die Hoffnung aufgeben. Dazulernen kann man ja immer und grundsätzlich ist jeder Mensch Beziehungsfähig.
Dem stimme ich zu.
Der klassische Spruch dazu ist:
"Für jeden Topf gibt es einen passenden Deckel."
Der soll zwar Hoffnung machen, aber zeigt auch die Schwierigkeiten auf.
Denn wie und wo sollte man (aktiv?) suchen, bis es "irgendwann" per Zufall zu einem potentiellen "Match" kommt.
Und sind beide in dem Moment überhaupt bereit dazu?
Ja, das denke ich auch. Langzeitsingles ist einfach eine genauere Beschreibung für Singles, die schon lange Single sind.
Normale Single sind es nur vorübergehend.
Langzeitsingles auch, halt nur länger vorübergehend.
Und die Fähigkeit eine Beziehung einzugehen
Nun ja. Je länger man Single ist desto mehr wächst die Angst vor Ablehnung aufgrund schlechter Erfahrungen. Je mehr schlechte Erfahrungen dazu kommen desto mehr verfestigt sich die Theorie alleine sein ist besser. Also zieht man sich noch weiter zurück in die Einsamkeit. Das wird dann chronisch.
Hast du schlechte Erfahrungen mit dem Thema gemacht? Hört sich mir sehr nach Vorurteilen und Pauschalisierungen an.
Verstehe den Zusammenhang zwischen dem Einlassen und dem Langzeitsingledasein nicht ganz. Immerhin hat ja jeder noch seine eigene Persönlichkeit, ob Single oder LZSingle. Das mit dem Einlassen auf andere ist heutzutage überhaupt ein schwieriges Thema. Wir müssen einfach mehr Zuhören Einander.