Warum sehen Frauen in Männerklamotten besser aus wie Männer in Frauenklamotten?

10 Antworten

das ist deine subjektive Wahrnehmung bzw. die Wahrnehmung der meisten in unserer heutigen Gesellschaft. Die Ursache ist denke ich wie man damit in Kontakt gerät und was einem von der Gesellschaft vermittelt wird.

Frauen in Hosen war auch mal skandalös und ist auf viel Gegenwind gestoßen, heute ist es vollkommen normal. Mode entwickelt sich und wer weiß was die Menschen in 100 Jahren an Frauen oder Männern als ästhetisch empfinden.

Weil die Männer übertreiben....

Im Übrigen ist das eine reine Gewohnheitsfrage...die Zeiten, in denen Frauen in Hosen skandalös waren, sind lange vorbei....ein Anzug mag noch als Herrenkleidung angesehen werden, aber da es das alles auch in der Damenabteilung gibt, gilt eigentlich fast nichts mehr als reine Männerkleidung.

Andersrum hat es sich eben nicht etabliert....die Männer wollten einfach nicht Mainstream in Röcken rumlaufen...auch wenn Thomas Gottschalk da mal den Vorreiter im Herrenrock machte. Und Schottenröcke sind hier nicht so verbreitet.

Frauen in "Männerkleidung" sehen einfach aus wie Frauen, die tragen was sie gerade wollen. Männer in Frauenkleidung sehen aus, als wollte sich ein Mann als Frau verkleiden.

Wenn es Mainstream würde, dass Männer in Kleidern rumlaufen, wäre es irgendwann ein ganz normaler Anblick und man würde es nicht als "sieht einfach nicht gut aus" wahr nehmen.


Da Androgynität bei Frauen viel stärker verbreitet ist als bei Männern. Zunächst trauen sich viele Männer nicht, femenin zu wirken und zu kleiden. Männermode hingegen ist oft recht basic, schon lange von Frauen vertreten, wie z.B. Jeans und T-shirt. Es hat denke ich viel damit zutun, was unser Auge oft sieht und was der Trend ist, so wie mit Schlaghosen. Vielleicht sind Röcke in einigen Jahren bei Männern beliebter geworden und wir finden Gefallen dran.

Weil wir das nach unseren Sehgewohnheiten beurteilen. Die ersten Frauen in Hosen wurden mitunter noch dafür angespuckt, heute ist das Bild einer Frau in Hosen üblich und normal geworden.

Was für einen Mann in Rock oder Kleid eher noch nicht der Fall ist. Der Anblick ist ungewohnt und deshalb findet man erst einmal, dass es nicht gut aussieht. Dass es wirklich nur an Sehgewohnheiten liegt, merkt man sehr schnell, wenn der Mann weitere feminine Aspekte ergänzt. Je mehr er optisch in Richtung Frau geht, umso gewohnter wird das Bild und umso besser beurteilen wir das Aussehen.

Und natürlich hat man das Problem, dass man bei "Frauenklamotten" aufgrund der Vielzahl der Farben, Stoffe und Schnitte etwas über Stil, Farben und Kombinationen wissen muss, damit es gut aussieht. Männer haben damit überhaupt keine Erfahrung, was bei ersten Versuchen dann gerne auch mal schief geht. Das ist ein Lernprozess, denn Mann erst einmal durchmachen muss.

Und es gibt noch ein Problem, wenn Männer darüber urteilen. Männer dürfen aufgrund ihrer indoktrinierten Geschlechterrolle andere Männer mit femininen Aspekten, wie eben auch femininer Kleidung, gar nicht schön finden. Sie lehnen es reflexartig ab, bevor es überhaupt zur Frage kommt, ob es gut aussieht.

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Das ist dein persönliches Empfinden, aber nicht jeder sieht das so wie du.