Sind moderne Frauen ( westliche Frauen) beziehungsunfähig?

9 Antworten

Wie du bereits erwähnt hast, sind die "westlichen" Frauen daran gewöhnt, etwas mit vielen Männern zu unternehmen. Daher denken sie sich, dass sie einfach ihre Partner tauschen können ohne Konsequenzen mit sich tragen zu müssen. In Bosnien, Russland und dem Balkan allgemein ist es immer noch so, dass man verachtet wird, wenn man die Beziehung als Frau beendet oder sich eben scheiden lässt.

Zusammengefasst:

Eine Trennung führt in anderen Ländern zu stärken Konsequenzen, sodass sich die Frauen nicht so schnell scheiden lassen. Die sind auch nicht mit so vielen Jungs aufgewachsen und Wissen dementsprechend, was Liebe ist und fokussieren sich auf eine Person.

Ich mache die hohe Scheidungsquote zum Teil an unserer Konsumgesellschaft fest.

Wozu noch die Mühen unternehmen, etwas vorhandenes zu reparieren, wenn man etwas auch einfach wegschmeißen oder sogar austauschen kann?

Das bezieht sich immer häufiger auch auf sämtliche Beziehungen unter Menschen, denke ich.

Es gibt auch Beziehungen, wo ein Schlussstrich das beste ist. Ich beziehe mich mehr auf die Beziehungen, die eigentlich noch zu retten wären mit offener Kommunikation, etwas Mühe und Pflege.

Zwar schon was älter, aber so eine Frage verjährt ja nicht wirklich.

Kurz gesagt, ja! Die moderne westliche Frau ist beziehungsunfähiger geworden. Daran ist nicht nur die Emanzipation schuld, sondern auch Dinge wie Social Media etc. Die Frauen präsentieren sich zu Hauf auf online Plattformen, um nach noch mehr Aufmerksamkeit zu bulen.

Während der Mann sich zufrieden gibt, haben einige Frauen diesen Gedanken "Ich halte mir Optionen offen, vielleicht kommt ja noch was Besseres". Trennungen gehen auch meist von Frauen aus. Mittlerweile gehen sogar Frauen häufiger fremd als Männer. Dazu kommen möglicherweise auch noch bestimme Werte und Glaubenssätze, die einem mitgegeben worden sind. "Konzentriere Dich erstmal auf Deine Karriere, Familienplanung kannst Du auch noch später machen etc..". Oder es wird erstmal viel Action und Party gemacht bis 35. Und dann kommt irgendwann die Torschlusspanik wenn die biologische Uhr langsam abläuft, und die Frau irgendwann nicht mehr zeugungsfähig ist, und noch immer nicht den richtigen Mann gefunden hat. Der Mann hingegen ist ja auch noch im höheren Alter zeugungsfähig.

Und ja, in den konservativen Regionen sieht das Ganze noch etwas anders aus. Da gibt es überhaupt noch mehr Zusammenhalt in der Familie. Im Westen immer mehr Singles die alleine wohnen.

Und nein, natürlich ist nicht immer nur die Frau schuld, es gibt auch genügend Männer die Schuld mit tragen, dass Beziehungen scheitern.

Seit wann muss eine Ehe lange halten, um als Erfolgreich zu gelten? Ich sehe zumindest hier kein Scheitern, sondern zwei Menschen, die in der Zeit die sie hatten, swunderbare Augenblicke mitnehmen durften.

Nur das zwanghafte kletten an einander, ist bedauerlich. Aber diese Entwicklung lässt mich hoffen zu erkennen, das es so nicht funktioniert nach diesem Erwartungsmuster.

Diesbezogen ist es nur in Ausnahmen so, das zwei den selben Weg bis zum Tod gehen, weil jeder sein Leben anders geben will.

Und in dem Sinne ist die Ehe eine Abkupferung einer Kommunion mit dem Leben selbst, weil nur das Leben selbst mit dem Tod scheidet.


Apollo2k  06.08.2024, 11:45

Und genau dieses Denken ist leider ein Problem.

Die Ehe ist ein Versprechen auf Dauer "Bis das der Tod uns scheidet", diese Worte gelten für viele die die Ehe schließen wohl nur noch als Floskel, so nach dem Motto "das gehört halt bei der Zeremonie dazu.." Wenn sich jemand nicht sicher ist, dass er mit der Person nicht ein Leben lang zusammen sein will, dann sollte man keine Ehe schließen.

Aussnahme ist natürlich wenn einer der Partner sich in der Ehe stark verändert, vielleicht sogar handgreiflich/gewalttätig wird, dazu zählt auch psychische Gewalt etc.. Oder in der Beziehung komplett faul wird und nichts mehr dafür tut, und auch nicht bereit ist an sich zu arbeiten.

Aber ansonsten sollte man dafür kämpfen, schließlich hatte man sich mal nicht ohne Grund für den Partner entschieden.

Aber die heutige Gesellschaft wirft leider eher weg, und holt sich lieber was Neues bzw. tauscht aus, um dann nach ein paar Jahren zu merken "ne das ist es auch nicht" und dann kommt der nächste Partner, dann der Nächste..

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diderot2019  18.12.2021, 16:25

Bei einer Partnerschaft kann man das ja durchaus so sehen. Da gibt es keinen Grund, mit jemandem zusammen zu bleiben, wenn man ihn nicht mehr liebt. In Ehen sind aber sehr oft Kinder involviert. Und da sieht es schon anders aus. Da reicht es eben nicht, wenn jemand sich gerade momentan etwas anderes auch vorstellen könnte, um die ganze Familie auseinander zu reissen. Da sollten die verschiedenen Interessen gegeneinander abgewogen werden. Und die Interessen jedes einzelnen Kindes wiegt mindestens so schwer wie die Interessen der Mutter. Denn die Mutter hat sich ja immerhin einmal für diesen Mann entschieden, während die Kinder keine Wahl hatten.

Das ist doch das Bedauerliche: Dass Eltern es nicht schaffen, ihr Bestes für die Kinder zu geben.

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MindFlower  18.12.2021, 16:31
@diderot2019

Das ist mit abstand einer der schwersten Wege, die ein Mensch gehen kann. Freiheit für andere zu beiten, und selbst frei zu sein.

Allerdings bin ich mir auch nicht sicher, ob Kinder eine Elternteil brauchen, oder nur das Rollenvorbild.

Es könnte sein, das wenn man es lockerer nimmt, nur die Menschen bleiben, die wirklich die Familie lieben. Anderseits kann man ein Kind auch nicht allein lassen, während die Eltern ihren Spaß mit anderen Kindern haben.

Da ich kein Vater bin, fehlt mir da auch das Verständnis, was diese Natur zusammenhält, und was nicht.

Ich denke jedoch, das wie es vielleicht überlegen sollten, den Kindern in gewissen bereichen mehr Entscheidungsgewalt zu geben, ihre Konsequenzen selbst zu wählen. Zum Beispiel mit Menschen, die sie von Natus aus mögen, Kontaktrecht zu erhalten, wenn eine die eigenen Eltern nicht das bieten können, was man will.

Ich als Kind habe zumindest zu vielen Erwachsen aufgesehen. Klar, meine Eltern waren für mich da, aber an Licht in dieser Welt hat es nicht gemangelt.

In dem Sinne fehlen uns hier Erfahrungen, anderer Erziehungssystem auszuprobieren.

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Ich fange jetzt erst Mal hinten an.

FAKE Check:
Land mit der höchsten Scheidungsraten? RUSSLAND! Platz 3 Ukraine!
Also sind deine Grundannahmen schon mal nicht zutreffend. Und die Hauptgründe für Scheidungen sind? Alkoholismus und Gewalt. Irgendwie die Themen die meistens von Männern ausgehen.

Also willst du das sich Frau wieder schlagen und misshandeln lässt und dann treu an der Seite des Mannes bleibt?

Das hat mit Menschenwürde zu tun und nicht mit einer "modernen" Erziehung.

Da sind die Männer egoistisch und nicht beziehungsfähig.