Hund hat angst gassi zu gehen?

4 Antworten

Nimm es so hin. Geht nur zum pullern raus.auch wenn es nur im Garten ist. 

Meiner ist auch 2 Tage vor Silvester nur zum lösen raus. Der pinkelt dann 20-30 sekunden eine Riesen Pfütze und das wars auch schon,kein schnuppern kein Zeitung lesen,der will gleich wieder rein. 

An Silvester stellt er selbstständig fressen und trinken ein. Wir waren am 31.12 über den Tag verteilt vielleicht 30 min draußen,gestern am 1.1 ist er nur zum pullern raus das wars. Ich wollte noch weiter gehen,keine Chance er will einfach nicht. Und zwingen werde ich ihn zu nichts. 

Heute früh haben wir nach 3 Tagen endlich mal wieder einen 2 stündigen Spaziergang gemacht. Er war entspannt und ausgeglichen. Tagsüber dann nochmal ne 30 min runde. Aber sowie der Abend immer näher rückt und die Leute von Arbeit heim kommen. Knallen die Leute noch gerne die Restbestände weg und man Hört man hier noch vereinzelt Etwas. 

Nach 7 Stunden habe ich ihn endlich gerade eben noch zum pinkeln bringen können. Danach schaut er mich an wie "können wir bitte wieder zurück gehen" 

Geht zum pullern raus und verlegt die große Runde auf morgens. Damit bin ich über die Silvester Knallerei gut klar gekommen Bzw.meine Fellnase. 

geh auf die Bedürfnisse deiner Fellnase ein. Der macht sich schon bemerkbar ,wenn es ganz dringend ist. Auch wenn es in der Nacht ist. 

Ein paar Tage noch und ich hoffe für alle ängstlichen Vierbeiner, das es dann endlich vorbei ist. 😰

Der Hund hat wohl Angst vor dem ganzen Krach, der an Silvester draußen passiert ist. Viele Tiere fürchten sich vor dem Geballer und daher sollte man seinem Hund einen dunklen Rückzugsraum mit heruntergelassenen Rollos und einer Höhle aus Decken/Kissen anbieten, ihn aber nicht "wegsprerren" oder unter Drogen zu setzen.

Die meisten Beruhigungsmittel wirken eher symptomatisch, entspannen den Hund also körperlich- die Angst im Kopf bleibt meist, daher bringt das nicht zwingend was.

Ich würde den Hund jetzt nicht zwingen, raus zu gehen- so lange er nicht in die Wohnung macht. Stattdessen würde ich die Haustür oder Terrassentür aufmachen und mich draußen hinstellen und warten. Man kann ihn ab und an mal locken, aber nicht übertreiben. 

Setz dich auf die Türschwelle und "zeig" ihm, dass DU ja auch keine Angst hast und dass es draußen sowieso wieder ruhig ist und er sich keine Sorgen machen muss.

Lass die Tür offen und geh einfach ein paar Meter raus- wenn noch jemand mit im Haus/in der Wohnung wohnt, nimm alle mit- damit er merkt, dass keiner von euch Schiss hat raus zu gehen. 

Sobald er den ersten Schritt vor die Tür getan hat und nicht gleich wieder reinrennt, lobe ihn und wirf ihm ein Leckerli hin. Sobald es für ihn wieder okay ist, halb drin und halb draußen zu sein, leg ihm mal eine Spur aus Leckerli und warte, ob er sich dann raus traut. 

Schieben und ziehen bringt nichts, das behebt die Angst nicht, sondern zwingt den Hund nur, quasi gegen sein besseres Wissen, raus zu gehen obwohl er "weiß", dass das gefährlich ist und ihm ganz sicher was passiert. 

Das kann ne Weile dauern, aber so hat man am Ende einen entspannten und keinen panischen/nervösen Hund.

Woher ich das weiß:Hobby – 20+ Jahre Erfahrung mit dem halten von Hunden

Hallo!

Viele Hunde schieben Panik zu Sylvester.

Früher hatten wir (bei meinen Eltern) auch so einen Vierbeiner. Die beiden jetzige sehen das locker.

Was der Tierarzt da gespritzt hat, war wahrscheinlich ein Beruhigungsmittel. Viel mehr kann man im Augenblick nicht tun.

Ist Dein Hund grundsätzlich unsicher, schreckhaft und/oder geräuschempfindlich?

Dann kann man im laufenden Jahr an dieser Stelle ansetzen und trainieren. Dann wird es zu Sylvester zumindest etwas entspannter.

Was absolut falsch wäre, ihn zu umarmen und mit Leckerlies "trösten",... quasi "belobigen". Dann denkt er, dass er für dieses Verhalten Aufmerksamkeit bekommt. Und steigert sich rein, um noch mehr abzugreifen.

Hast Du in der Gegend eine Hundeschule? Dort kannst Du bestimmt kompetente Hilfe bekommen.

Gruss,
Martin

öfter raus gehen mit dem Hund damit er mitbekommt, dass für ihn die Welt (wieder) in Ordnung ist!

mit der Zeit wird er wieder Vertrauen finden!