Hat Hitler wirklich die Briten anfangs bewundert?
GB hat ihm ja den Krieg erklärt, wegen dem Beistandspakt mit Polen. Doch Hitler wollte einen Friedensvertrag mit GB, sicherlich auch aus strategischen Gründen (Zweifrontenkrieg). Dennoch habe ich öfters schon gehört, er habe eigentlich die Briten am meisten von allen Nationen geschätzt und es hätte auch Besuche gegeben von Leuten dort, z. B. die Midfords (adlige Familie aus GB). Also warum hat er diese bewundert, falls es stimm?
4 Antworten
Ja, Hitler hatte anfangs eine gewisse Bewunderung für Großbritannien, vor allem wegen seiner imperialen Macht und militärischen Stärke. Er sah Großbritannien als möglichen Verbündeten, um einen Zweifrontenkrieg zu vermeiden. Auch einige britische Adlige, wie die Mitfords, sympathisierten mit ihm. Doch als Großbritannien sich dem Krieg anschloss und nicht auf Hitlers Friedensangebote einging, verschwand diese Bewunderung und der Hass wuchs.
Auch nach Kriegsbeginn gab es noch 24 Friedensangebote Hitlers an England.
Das war schon vorher der Fall. Die Flottenrüstung war schon vor September 1939 gegen Grossbritannien gerichtet.
Nein, umgekehrt. Das britische Königshaus hat sich sehr für Hitler und den Faschismus interessiert.
Es gibt einen Original schwarz-weiss Film wo die damals noch kleine Queen Elisabeth die Führergeste nachspielt - und die muss sie ja von einem Erwachsenen vorgemacht bekommen haben.
https://www.youtube.com/watch?v=OB0YAVF-eOI
«Bis heute wissen wir wenig über die politischen Ansichten der königlichen Familie in den 1930ern», sagt die Historikerin Karina Urbach, die die «Sun» vor der Veröffentlichung befragt hat.
Bekannt sei, dass Edward sich für Faschismus interessierte und 1933 gesagt habe, England brauche diesen auch, da sich nur so der Kommunismus bekämpfen ließe.
https://www.fr.de/panorama/hitlergruss-film-setzt-windsors-zwielicht-11151182.html
Hitler hat die Engländer auch später im Krieg noch bewundert wie aus seinen „Monologen im Führerhauptquartier“ hervorging. So sagte er noch am 23. Juli 1941 z. B.:
„Überlegen ist der Engländer dem Deutschen durch sein Selbstbewußtsein. Selbstbewußtsein hat nur, wer befehlen kann.“
Er sah im Angelsachsen sicher den stärksten, herrenhaftesten, herrschaftsfähigsten Zweig der arisch-germanischen Völkerfamilie und gerade darin ein Vorbild für die Deutschen, die er (richtig) als zu gutmütig einschätzte.
Doch Hitler fehlte der Heilige Geist, da sein Handeln nicht den Segen Gottes hatte. Das hat das Handeln der großen Machiavellisten der Weltgeschichte niemals und wenn sie auch mächtige Reiche aufbauen, so werden diese irgendwann wieder zugrunde gehen, da sie mit dem Teufel im Bunde stehen, dem Geiste, der stets verneint. Das haben die Deutschen unter Hitler rasch erfahren müssen und das haben auch die Briten erfahren müssen und werden es auch in der Zukunft noch krasser erfahren. Ebenso Amerikaner, Russen, Chinesen und so weiter, denn:
Irret euch nicht! Gott läßt sich nicht spotten. Denn was der Mensch sät, das wird er ernten. (Gal 6,7)
Ja, sogar sehr, nur die "höheren Klassen" der englischen Klassengesellschaft, entsprachen sie doch sowohl mit ihrer ethnischen Herkunft (Angelsachsen und Normannen) als auch ihrer Stellung innerhalb eines Weltreiches genau seinen Idealen.