Findet ihr es "schlimm" als erwachsener Mensch kein Führerschein zu haben?

Nein weil 66%
Ja weil 23%
Anders den 11%

53 Stimmen

32 Antworten

Nein weil

es nicht unbedingt relevant ist, wenn man ihn nicht benötigt. Ich wohne z.B. selbst in der Stadt und hier fahren recht viele Öffis. Wenn man ihn dann also nicht z.B. beruflich braucht, dann sollte es auch für den AG nicht relevant sein, ob einer vorhanden ist. (Meiner hat z.B. nie gefragt, Hauptsache ich bin pünktlich. Da ich mittlerweile im Büro sitze, ist er auch im Job nicht notwendig)

Im klassischen Führerscheinalter war es oft noch eine Sache, worüber man sich definiert hat. Da war ich auch noch mega stolz drauf. Aber recht schnell wurde es eh zur Normalität. Bei vielen meiner Freunde weiß ich z.B. gar nicht, ob sie im Besitz sind ,weil es schlicht kein Thema ist.

Wenn du ihn nicht brauchst und eh erstmal kein Auto haben wirst, dann lass es einfach erstmal bleiben. Gerade als Fahranfänger ist es eh doof, wenn man dann den Schein hat und nicht mehr fährt.

Selbst als ich früher noch Auto gefahren bin, habe ich es nur beruflich genutzt (damals keinen Bürojob gehabt). In der Stadt selbst bin ich schon immer nur mit Öffis unterwegs gewesen, Auto hat mich da nur genervt^^ Das Ticket fürs Parken war da teurer als das Ticket für den Bus...und am Ende musste man wieder zum Parkplatz laufen, während ich beim Bus einfach irgendwo einsteigen konnte.

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung – Früher A, BE, CE, jetzt BE auf Space Drive (Handgas)
Nein weil

Ich habe mit 18 zwar meinen Führerschein gemacht, da ich aber keine reichen Eltern hatte, konnte ich mir lange kein Auto leisten. Als ich dann anständig verdiente und etwas mehr Geld hatte, überlegte ich, mir ein Auto zu kaufen, aber investierte mein Erspartes schließlich lieber in eine Eigentumswohnung.

Das Auto geht mir in der Stadt nicht wirklich ab, alles ist mit den öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar. Beim täglichen Weg in die Arbeit und nach Hause spare ich sogar Zeit gegenüber den Autofahrern, da es hier oft Stau gibt.

Es kommt nur sehr selten vor, dass ich mir von einem Bekannten das Auto leihen muss, um größere Gegenstände zu transporteren.

Darum finde ich es nicht schlimm, wenn jemand keinen Führerschein hat. Wenn du auf ein Auto verzichtest, sparst du im Monat gut 300 Euro, die du für sinnvollere Sachen ausgeben kannst.

Nein weil

... heutzutage der Führerschein nicht mehr als Statussymbol gilt. Wenn dich der eigene Führerschein nicht reizt, dann lass es sein.
Nur weil „alle“ das machen, sollte man besser die Frage stellen, ob man den Führerschein braucht.

Bei einem befreundeten Paar hat zBsp. nur die Frau einen Führerschein, weil die das auch zum Bringen der Kinder in die Schule benötigt. Er hat keinen Führerschein, weil er sonst ausreichend mobil ist und damit gut zurecht kommt. Er hat auch kein Problem damit, wenn er nur als Beifahrer mitfährt. Freunde sprechen ihn schon mal schwach darauf an, dass er sich immer von seiner Partnerin fahren lassen muss, das stört ihn auch ein wenig, er wird dabei fast ein bisschen verlegen.

Hier kommen die Rollenklischees in den Vordergrund, wie es zu sein hat: Mann fährt das Auto, Frau nur Beifahrerin

Fazit: Über so was sollte man drüberstehen. Keinen Führerschein zu haben, finde ich absolut nicht schlimm, sofern man den nicht benötigt oder haben will.

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Nein schlimm finde ich das nicht, wenn Du keinen Führerschein hast.

Es ist aus meiner Sicht nur schade, diese Fähigkeit des autofahrens nicht zu besitzen, weil Du so selbst deine Möglichkeiten begrenzt.

Als junger Mensch (ohne Familie und Job) hast Du dafür noch am meisten Zeit und Du lernst als junger Mensch wirklich leichter, als später im fortgeschrittenen Alter. Außerdem wird es kontenuierlich teurer, den Schein zu erwerben.

Ich finde, die Fähigkeit zum autofahren gibt Dir ein gewisses Maß an Unabhängigkeit. Auch für viele Jobs ist ein Führerschein notwendig oder zumindest von Vorteil, um eingestellt zu werden.

Aber wenn Du jetzt nicht die Motivation dazu aufbringst, dann fange nicht damit an, sonst wirst Du bei der kleinsten Schwierigkeit aufgeben und einen FS anfangen, aber nicht zuendeführen ist Geldverschwendung und würde bei deinen Eltern für viel Unmut sorgen.

Generell ist es für Dich der leichtere Weg, die Herausforderung des Führerscheinerwerbes jetzt anzunehmen und durchzuziehen. Eine Fähigkeit haben ist immer besser, als sie nicht zu haben. Du weißt nicht, wo Du einmal wohnen wirst, wie dein Leben verlaufen wird.

Entscheiden solltest Du es jedoch selbst, denn, wie schon geschrieben, bisschen anfangen und nicht durchziehen, ist einfach nur extrem teuer.

Nein weil

nicht jeder einen braucht. ne freundin hat ihren schein erst mit 30 gemacht. hat in zentrum gewohnt und konnte alles mit den öffentlichen erledigen. erst mit 30 ist sie dann etwas in den vorort gezogen - da musste sie dann.

schlimm oder traurig ist sowas nicht. und nur so am rande - es geht eigentlich auch niemand was an. wenn du es für dich schlimm findest? ok. andere können selbst entscheiden für sich.

Woher ich das weiß:Hobby – kein "echter" kfzler - aber viele jahre mit tuning/schrauben