Finanzielle Unterstützung bei Hangsicherung?
Seit 2004 bin ich Hausbesitzer mit einem Grundstück von ca. 2400m². Dazu gehören allerdings 600m² Unland, welche in einem Felshang enden.
Dieses grenzt durch eine ältere Mauer direkt im Stadtzentrum an eine Bundesstraße. Zwischen Mauer und Straße liegt ein Fußweg und Parkbuchten.
Im Laufe der Jahre ist zu beobachten, dass durch Witterung und kleineren Erdbeben (Schwarmbeben im Vogtland) immer mehr Material aus dem Felsen bricht. Als Grundstückseigentümer wäre wohl ich für die Sicherung verantwortlich...laut meiner Auffassung.
Meine Frage wäre, da hier im Falle des Falles auch die öffentliche Infrastruktur betroffen wäre, sollte doch auch ein öffentliches Interesse der Kommune bestehen...ist hier von staatlicher Seite ein Förderprogramm verfügbar?
Blick von unten und oben
3 Antworten
Da solltest du dich an deine Kommune wenden. Bundesweite Förderungen gibt es nicht.
Das war auch schon mein Gedanke, aber manchmal weiß jemand doch etwas und hat da eine Idee...aber danke trotzdem!
Welche an einem Felshang endet: bedeutet die Grundstücksgrenze ist wo? Auf wessen Eigentum steht die Mauer?
Du liegst höher wie die Bundesstraße? Wie hoch ist die Mauer, wo würde theoretisch das Gelände enden, wenn man statt Mauer eine Böschung macht. An der Frage klärt sich auch die Zuständigkeit. Reicht deine gedachte Böschung bis in die Straße: die Bundesstraßenverwaltung, reicht sie nur bis zum Gehweg die Kommune. Ich würde mich an die Bundesstraßenverwaltung halten: sofern hier eine Gefahr gesehen wird: hätte man vermutlich schon Kontakt zu dir gesucht.
Es gibt kein Förderprogramm, es gibt nur Baulast, die tlw. abweichend von Eigentum mit Vereinbarungen zwischen Bundesstraße und Kommune, oder auch Anlieger geregelt wurden.
Evtl musst du hier zurück bis zum letzten Ausbau der Straße, wann wurde die Mauer gebaut, wem dient sie. ...., wer war zuerst da Haus oder Straße.....
Je mehr Vorarbeit du leistest, desto besser kannst du dich der Auseinandersetzung stellen.
Bedeutet dein Felshang ist natürliches Gelände, die Mauer vermutlich um Gehweg und Parkkbuchten unterzubringen, ggfls wurde hier ein Teil des Felsen gesprengt.
Ich weiß, dass bei uns auch auf Privateigentum Hangsicherung (die Netze plus Bepflanzung) zu Lasten des Bundeshaushaltes durchgeführt wurde. Sofern auf dem Felshang Bewuchs steht, würde ich mit dem zuständigen Grünpfleger der Straßenbauverwaltung, bei einem reinen Steinhang mit dem Labor (sofern als eigene Abteilung vorhanden) Kontakt aufnehmen.
Alternativ: das gesamte Hanggrundstück zum Kauf anbieten.
Habe ich gerade hinter mir. Weil ich im Sanierungsgebiet liege, gab es vom Sanierungsträger einen kleinen Zuschuss.
Ansonsten ist das deine Rechung, weil die Gefahr von deinem Grundstück ausgeht.
Ich werde hier dann mal noch zur besseren Erläuterung Fotos einsetzen...so fern das geht...die Mauer selbst ist ca. 1,5-1,6m hoch und wurde nach meinem Wissen wohl in den 20iger- 30iger Jahren errichtet. Das Haus wurde um 1920 gebaut auf diesem Grundstück...und ja, ich liege beträchtlich höher als die Bundesstraße...