Bereitet uns Gott auf unsere Aufgaben vor?


18.12.2023, 15:56

Und irgendwie baut alles gefühlt aufeinander auf...

5 Antworten

Vom Beitragsersteller als hilfreich ausgezeichnet

Hallo bablbrabl123,

Ja, Gott bereitet die Menschen auf Ihre Aufgaben vor. Er versucht die Menschen wachsen zu lassen, an Erfahrung und Weisheit.

Alles was Du gelernt hast, hilft Dir, Deinen Mitmenschen besser zu helfen, und selbst besser mit Deinem Leben zurecht zu kommen.

Es ist schön, und wirklich gut, dass Du sagen kannst, in den letzten 10 Jahren gewachsen zu sein. Genau so ist es richtig. 💖😊

Darf ich Dir etwas empfehlen?

Kaufe Dir mal ein Buch von Pater Anselm Grün. Egal welches Thema Dich auch anspricht. Du wirst Dich wundern, was es noch alles schönes zu entdecken gibt für Dein Herz und Deine Seele. 🙌

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung – Gotteserfahrung 🙏

Ja, es baut alles aufeinander auf und jeder hat seine individuellen Aufgaben auf Erden, so glaube ich.

"Verkauft man nicht zwei Sperlinge für einen Groschen? Dennoch fällt keiner von ihnen auf die Erde ohne euren Vater." (Matthäus 10:29) Das bezeugt, dass Gott den Lebensweg jeder seiner Kinder kennt. Er nutzt unter anderem z.B. Schicksalsschläge um sie zu formen und zu bereiten, was aber nur geht, wenn derjenige sich dem auch öffnet. Würde man sich nicht der Wahrheit öffnen, so kämen trotzdem Schicksalsschläge, nur würde man nichts aus ihnen lernen.

God bless you,

seine Macht ist einfach erstaunlich. Natürlich kann es sein, dass es ein Schicksal gibt und wir für eine ganz bestimmte Aufgabe verantwortlich sind. Jetzt ist die Frage: Ist unser Leben nur ein Skript oder gibt es den allmächtigen Herren, der uns zu unserer Aufgabe führt? Das sind Fragen, die du für dich entscheiden musst. Du musst deine Denkweise und deine Weltanschauung für dich bestimmen.

Es gibt ja auch viele Menschen, die sind anti-Schicksal, und meinen alles ist Zufall. Das ist natürlich auch eine Frage, die man sich stellen kann. Schicksal oder Zufall? Aber das Leben kann doch nicht so zufällig sein. Du sagst ja selbst, dass es unglaublich ist, wie Gott dein Leben schmiedet und Ereignisse miteinander etwas zu tun haben.

Das sind die Fragen, worauf man keine Antwort finden wird. Du kannst dir aber deine Antwort selbst interpretieren. Deine Vermutung ist doch eine schöne Weltanschauung. Bleib ihr treu. Oder finde eine andere. Vielleicht Leben wir in einer Simulation oder wir werden mehr von der Regierung kontrolliert, als man denkt. Vielleicht gibt es unseren Herren, der uns liebt und uns seinen Segen schenk, oder es ist doch alles nur Zufall.

Wir wissen es nicht.

Liebe Grüße und dass Gott immer in unseren Herzen verweilt.

Woher ich das weiß:Hobby

Ja (Gal.5,22; Offb.20,4).

Woher ich das weiß:Recherche

Ich habe lange überlegt was ich darauf antworten soll und weiss es i´mmer noch nicht.

Im Abstand von mehreren Jahren hatte ich zwei Nahtodelebnisse. Einmal nach einem schwerem Verkehrsunfall. Im RTW erklärte mich ein Arzt für tot. Im Krankenhaus akzeptierte ein Arzt die Enweidung zu meinem Glück nicht. Das zweite mal wärend einer Magensesektion, die "in die Hose" sind. Dabei handelte es sich 1972 um eine schwere Operation.

Ich weiss nur, dass die beiden Erlebnisse meine Leben sehr stark, und zwar positiv verändert haben.


bablbrabl123 
Beitragsersteller
 18.12.2023, 16:58

Danke für deine Antwort! Hattest du auch eine außerkörperliche Erfahrung oder weißt du nur, dass du nah am körperlichen Tod warst?

PraisemyLord  18.12.2023, 17:07
@bablbrabl123

Der Tod spielte keine Rolle, daran gabe ich nicht gedacht, Ich weiß nur, dass ich "bleiben" wollte, mich aber eine Kraft zurückzog, die stärker war.

Ich hatte jedesmal ganz intensive als real zu bezeichnende Erfahrunge,

Deshalb schrieb ich, dass die Erfahrungen mein Leben verändert haben.

Bei der 1. Visite nach der Magenoperation fragte ich den Arzt was schiefgelaufen ist. Er kam in´s stottern. :-)

Jedefalls konnte ich Teile der Gespräche während der OP zutieren, wie er nach Medikamenten verlangte usw. Bis ich dann "wegging".

bablbrabl123 
Beitragsersteller
 18.12.2023, 17:20
@PraisemyLord

Danke für deine Offenheit. Das ist genau das was man in hunderten anderen Nahtoderfahrungen nachlesen kann:

  • schweben über dem Körper
  • keine Identifikation mehr mit dem Körper, bzw. ist einem der Körper egal
  • erhöhtes Bewusstsein und Sinneswahrnehmung der Umgebung
  • tiefer innerer Friede
  • wieder hineingesogen werden in den Körper

Ich denke diese Erfahrung ist auf jeden Fall eine Bereicherung für dein Leben und du kannst echt dankbar dafür sein.

PraisemyLord  18.12.2023, 17:41
@bablbrabl123
schweben über dem Körper

Ich habe kurz der OP "zugeschaut".

keine Identifikation mehr mit dem Körper, bzw. ist einem der Körper egal

Für den, der operiert wurde, hatte ich keine "Gefühle". Er war mir fremd, gleichgültig.

erhöhtes Bewusstsein und Sinneswahrnehmung der Umgebung

werde ich nicht vergessen, obwohl es schon Jahrzehnte her ist.

tiefer innerer Friede

ein Gefühl wie es es nie wieder erlebt habe. Ich bin nicht in der Lage es treffend zu beschreiben.

wieder hineingesogen werden in den Körper

Das wollte ich nicht, ich wollte bleiben und habe mich dagegen mit aller Kraft gewehrt, doch die Kraft, die mich "zurückzog" war stärker. Ich nehme an, dass es der Moment war wo die Ärzte mich wiedebelebt haben. Jedenfalls habe ich seit der Zeit keine Angst vor dem Tod, er ist nicht das Ende.

JannesJustus  19.12.2023, 13:56
@bablbrabl123

Wenn dich Nahtoderfahrungen interessieren und das Leben nach dem Tode generell, gibt es zwei Bücher, die etwa 150 Jahre auseinander geschrieben wurden, aber das selbe sagen, nur in unterschiedlicher Ausführung: "Das Fortleben" von Joseph Weißenberg und "Das Leben nach dem Tode - Eine christliche Jenseitsschau" von Emanuel Swedenborg. Das letzte von beiden kann man auch online als PDF lesen.

Im ersten Buch geht es darum, dass das Fortleben in möglichst umfassender Weise zusammengefasst wird und im zweiten um eine sehr ausführliche Ausführung, in der aber nicht alles vom nahen beschrieben wird, wie im ersten Buch.

Weil das zweite Buch so ausführlich ist und es, im Gegensatz zum ersten Buch, eine persönliche Erfahrung des Sterbens gibt, wollte ich noch anmerken, dass diese auf Seite 110-111 ist, falls du sie lesen möchtest.

bablbrabl123 
Beitragsersteller
 19.12.2023, 15:37
@JannesJustus

Danke, ja ich beschäftige mich zur Zeit sehr viel mit diesem Thema. Das erste Buch klingt sehr interessant, werde ich mir denke ich bestellen. :)

Habe mir in letzter Zeit hunderte Videos und Zeugenberichte von verschiedensten Quellen und Zeitepochen durchgelesen und es ist einfach spannend, wie stark sich diese gleichen...

PraisemyLord  19.12.2023, 23:14
@bablbrabl123

Ich habe Berichte von Nahtoderlebnissen von Afrkanern im Busch gelesen. Sie haben vergleichbare Erlebnisse wie ich sie hatte. Ist doch wert das man darüber nachdenkt, oder?

Ich sehe noch heute wie ich mich in dem Tunnel auf das strahlen weisse Licht zubewege. Es ist heller als das hellst Licht was ich je gesehen habe. Ich werde freudig wie ein alter Bekannter begrüßt, auf den man lange gewartet hat, Ich hatte keine Angst, keine Sorgen, nur ein Glücksgefühl wie ich es nicht beschreiben kann, doch dann kam dieser Sog der nich zurückzog. Ich griff nach den Händen, die mich halten wollten, doch der Sog war stärker, ich habe verloren, so empfand ich es, denn ich wollte bleiben.Dabei hatte ich keine Erinnerung an meine Familie, sie existierte nicht.

Du kannst dir vorstellen, wie dumm der Arzt aus der Wäsche schaute, als ich ihm bei der Visite erzählte was während der OP gesprochen wurde. Ich konnte ihm den Namen eines Medikaments nennen, nach dem er verlangt hat. Den Namen konnte ich aber nicht kennen, da dieses Medikament nur an Kliniken gegeben wird, im Handel auch nicht auf Rezept zu bekommen ist. Ich konnte ihm die Namen seiner Assistenzärzte nennen, die ich bis dahin noch nie gesehen hatte.

Jedenfalls hat er mich sehr nachdenklich verlassen.

Jedenfalls hat es mein Leben, und meine Einstellung zum Leben positiv beeinflüsst. Seitem lebe ich bewusster, dankbarer und rege mich nicht mehr über Kleinigkeiten auf, nehme vieles viel gelassener hin.

bablbrabl123 
Beitragsersteller
 20.12.2023, 10:28
@PraisemyLord

Danke für deinen ausführlichen Bericht und deine Offenheit. Deckt sich mit sehr vielen anderen Berichten.

PraisemyLord  20.12.2023, 17:45
@bablbrabl123

Ich weiss auch nicht warum ich gerade jetzt darüber sprechen kann. Mit meiner inzwischen verstorbenen Frau habe ich darüber nie gesprochen.

Weißt du, es sind mehrere Punkte, die mich nachdenken lassen.

  1. Ich hatte ein Nahtoderlebnis
  2. ich hatte ein zweites, mit dem ersten übereinstimmendes Nahtoderlbenis
  3. sie waren real. Ich konnte Vorgänge beschreiben, die ich nicht wissen konnte.
  4. beide Erlebnisse sind deckungsgleich mit Erlebnissen anderer Menschen von anderen Kontinenten, aus anderen Kulturkreisen.

Da soll man nicht nachdenklich werden?

Übrigens, ich habe davon weder gelesen, noch etwas davon gehört. Vor meinem erstem Erlebnis kannte ich den Begriff Nahtoderlebnis nicht. Etwas gelesenes, oder gehörtes kann mich nicht beeinflusst haben. Selbst wenn es so gewesen wäre......

Woher weiß ich was während er OP gesprochen wurde, woher kannte ich die Namen usw.

Ich höre mir jedes Gegenargument an, kann aber jedes widerlegen.

bablbrabl123 
Beitragsersteller
 20.12.2023, 17:57
@PraisemyLord

Ich finde solche Berichte sehr wertvoll, ich denke viele Menschen haben womöglich immer noch unbewusst Angst, dass sie als nicht ganz zurechnungsfähig abgestempelt werden.

Auch mein Arbeitskollege hatte mal einen Herzinfarkt bei uns in der Arbeit. Er hat nur mal etwas erwähnt von "Ich war schon auf der anderen Seite", als er da bei uns im Büro wiederbelebt wurde. Werde ihn bei Gelegenheit nochmal näher darauf befragen...

Ich denke aber eben auch dass dafür das richtige Umfeld gegeben sein muss.

Wann war das zweite Erlebnis von dir?

PraisemyLord  20.12.2023, 18:16
@bablbrabl123

Das 2. Erlebnis war die Magen-OP von 19. Da hat man mir 2/3 vom Magen weggeschnitten. Die OP ging daneben.

Das erste Erlebnis war 1970. Mit meinem etwa 7 Monate altem Sohn auf dem Arm nahm mich ein Autofahrer auf die Motorhaube und ich ging durch die Windschutzscheibe. Im RTW wurde ich für tot erklärt, im Krankenhaus wollte ein Arzt sich damit nicht abfinden, und beschäftigte sich mit mir. Wie man sieht erfolgreich. :-