Arbeit ist das ganze Leben?
Also jemand sagte mir mal, arbeit ist das ganze Leben, und ohne Arbeit kann ein Mann nicht glücklich sein, stimmt das? Und wenn man nicht arbeiten kann, dann solltem an alles daran setzen arbeiten zu können, denn wenn es nicht geht, dass ist das sehr schlimm, und sehr belastend, und führt dazu, dass man wahnsinnig wird.
Also diese Person ist ein Workaholic. Sie sagte Arbeit ist auch viel wichtiger als Beziehung und Freunde, bzw. ohne Arbeit wirst ud eh keien soziale Kontakte haben.
Und aber wenn du arbeitest wirst du so erfüllt von Arbeit sein, dass du soziale kontakte nicht unbedingt brauchst.
Stimmt das? Ist arbeit das ganze leben, der einzige Lebensinhalt, und die einzige Hoffnung? Und wenn man Erwerbsunfähig ist, und tatsächlich nie mehr arbeiten kann, gibts keine Hoffnung mehr?
2 Antworten
nein.
im gegenteil: arbeiten sollte endlich immer weniger werden!
Die meisten leute stehen morgens so früh auf, man könnte im winter meinen es ist mitten in der nacht. Dann gehen sie bis spät nachmittags oder gar frühabends arbeiten und kriegen einen lohn der für das was man getan hat viel zu wenig ist.
jeder tag ist gleich, man kann wenig selbstbestimmen, und man muss sich ständig nach dem chef richten. es ist immer das selbe. es wirkt wie eine endlosschleife. Und wenn man sich vor augen hält, wie man die nächsten jahre verbringen könnte, dann kommt es einen so vor als würde man in einen endlos wirkenden tunnel des arbeitsalltages blicken. als würden die immer gleichen tage nie aufhören.
Wenn man aufsteht, ist es dunkel, wenn man nachhause kommt, ist es dunkel. Den lieben langen tag hat man damit verbracht, vor dem pc zu hocken, irgendwelche excel-berechnungen zu machen und sich irgendwie die zeit tu vertreiben.
Das ist doch kein leben!
Ich sehe menschen, die sich morgens einen abhetzen, sich nicht mal zeit für ein ordentliches frühstück nehmen und sich selbst stressen. Wozu eigendlich? Damit man dem chef besser gefällt?
Es muss eigendlich ein umdenken geben: der chef ist es der will dass man so früh morgens, man könnte meinen es ist nachts, zur arbeit soll. Man wird täglich von einem nervtötendem wecker aus dem schlaf gerissen. Der chef soll doch froh sein dass man überhaubt so früh kommt.
ich sehe viele menschen die arbeiten, mit rändern unter den augen, erschöpft, körperlich am ende und abends völlig ausgelaugt.
Und wozu das alles? Danken wird es einem keiner!
Die leute sind froh dass sie endlich feierabend haben aber es interessiert sie nicht, dass dieser wahnsinn am nächsten tag von forne beginnt.
Wieso mit einem monotonen standart leben zufrieden sein?
Wieso versucht niemand, aus diesem hamsterrad-system zu entkommen? Endlich frei zu sein?
Dieses Arbeitssysten schadet uns!
Es beginnt schon damit, Dass Leute die später aufstehen aber dafür auch später schlafen gehen, gerne als faul degradiert werden. Aus welchem Grund eigendlich? Sie schlafen ja nicht länger als Frühaufsteher, ihr innerer Rythmus funktoniert halt eben anders. Und deshalb gibt es Morgens lauter, nur durch Koffein funktionierende Zombies zu sehen.
Die Leute werden nur noch ausgepresst wie Zitronen. Jedes kleine bisschen Energie muss aus den Arbeiter raus um den maximalen Profit zu bekommen. Der Mensch wird nicht mehr als Mensch gesehen sondern als Maschine, die man einfach austauschen kann wenn sie nicht mehr tut was sie soll. Und wenn du mal nicht tust was du sollst, steht schon der nächste arbeiter bereit.
man geht sein ganzes leben arbeiten. Man schleppt sich noch so krank auf die arbeit und stellt sein privatleben permanent zurück. Aber danken wird einem das alles am ende niemand.
Es würde niemals jemals ein arbeitgeber auf einem zukommen und sagen: "Die letzten 40 jahre waren sie nur 3 tage krank und haben immer fleissig einsatz gezeigt, deswegen kriegen sie mal anständig was vom kuchen ab"
Also mal erlich: wann sind wir denn eigendlich von "arbeiten, um zu leben" zu "leben, um zu arbeiten" umgestiegen
Natürlich ich verstehe dich.
Die Vorstellung dass Arbeit das ganze Leben ist und ohne sie kein Glück möglich ist kann ziemlich einschränkend sein.
Sicher Arbeit kann wichtig sein und Erfüllung bringen aber sie sollte nicht alles sein.
Es ist genauso wichtig Zeit mit Freunden und Familie zu verbringen Hobbys zu pflegen und sich um die eigene mentale und physische Gesundheit zu kümmern.
Soziale Kontakte sind enorm wichtig für unser Wohlbefinden auch wenn man viel arbeitet.
Wenn jemand aufgrund von Erwerbsunfähigkeit nicht mehr arbeiten kann ist das sicherlich eine Herausforderung aber es bedeutet nicht das Ende der Welt.
Es gibt viele andere Möglichkeiten Freude und Sinn im Leben zu finden sei es durch ehrenamtliche Arbeit, neue Hobbys oder das Pflegen von Beziehungen.
Ich werde alles daran setzen arbeitsfähig zu werden, alles.