ADHS managen ohne verschreibungspflichtige Medikamente?
Ich denke, dass ich ADHS haben könnte. Bis ich darüber mit meinen Psychiater sprechen kann, dauert es aber noch, weil er im Moment im Urlaub ist. Hat jemand Tipps, was ich bis dahin machen kann? Gibt es vielleicht rezeptfreie Medikamente? Oder sonstige Strategien? Was mich am meisten stört, sind diese innere Unruhe und dass ich mich wirklich kaum noch konzentrieren kann
4 Antworten
Du machst genau das, was du bisher auch gemacht hast. Die paar Wochen machen auch keinen Unterschied mehr.
Innere Unruhe kommt vor allem durch Stress und Angst, Überlege mal emotional was dich innerlich wirklich andauernd fast täglich aufwühlt, es können auch deine Eltern sein etwas das sie tun oder sagen.
Atmen hilft erstmal, immer erstmal tief einatmen und langsam, dadurch fährt der Herzschlag runter. Es gibt Schlaf und Nerventee mit Baldrian der kann helfen dich etwass zu beruhigen, wirkt nicht sehr stark.
CBD ist legal und frei verkäuflich hat keine bekannten Nebenwirkungen und ist in vielen Formen erhätllich kann entspannend wirken. Es haben einige Pflanzen beruhigende Wirkungen.
Fokussiere dich auf einen gedanklichen Punkt der dich beruhigt.
Das kann auch nur ne einfarbige Wand sein hauptsache es beruhigt emotional egal was.
Nimm vllt was in die Hände dass du gern hast um dich zu entspannen.
Es ist nicht zwingend Ritalin ähnliches nötig, es gibt auch eine Vielzahl Patienten für die Ritalin die Hölle war, aber klar auch welche denne es hilft, daher wenn teste vorsichtig.
Mal ne Frage wirst du eig öfter mal umarmt? Oder nur ganz ganz selten? Fehlende Körperberührung kann auch unentspannt machen wegen dem Hormon Oxytocin das ist ein emotionaler Ausgleichshormon und Wachstumshormon. Wird bei Berührungen ausgeschüttet ohne fehlt es manchmal.
Dass könnte auch innere Unruhe bewirken denn wenn du auch als Kind wenig umarmt wurdest stört das die emotionale Entwicklung die eben für Ruhige Körperfunktionen sorgen würde, fehlt das komplett muss man es mit mehreren Strategien ausgleichen allerdings würde ich das nicht als Krankheit betiteln. Es ist eher ein Mangel an fühlbarer Liebe.
Genau das was ich erwähnte, beruhigende Pflanzen, Atemtechniken, Meditationen, es hilft auch sich den Tag emotional einzuteilen, heißt das man sich überlegt wofür man seine Emotionen aufwendet denn wenn die Kraft begrenzt ist muss man auch Grenzen setzen um die Kraft gut einzuteilen.
Ich zb nutze sehr viele Pausen um Emotionen und Gedanken zu verarbeiten.
Es hilft auch erstmal zu verstehen was genau einen eig unruhig macht bzw ängstliich. Damit man genau hier einlenken kann um Ruhe einzubauen.
Das ist es ja. Ich weiß gar nicht, was mich eigentlich unruhig macht. Eigentlich gibt's gar keinen Grund dazu, aber ich muss mich trotzdem ständig bewegen
Versuche mal die Unruhe auszuhalten und fühle sie Emotional ohne körperlich zu flüchten nur solange du es aushälst danach atme und mach direkt was angenehm entspanntes. Und ja ich habe diesen Dauerzustand auch bei mir liegt es an Traumata aber es muss nicht so heftig sein damit chronische Unruhe entsteht.
Mache Sport
Manchen helfen Baldrian-Tabletten. Die sind pflanzlich, sollen aber erst bei einer regelmäßigen Einnahme (ab zwei Wochen) wirklich helfen. Kommt aber auf die Person an.
Mir sind Strukturen sehr wichtig, um runterzufahren und den Alltag geregelt zu bekommen. Ordentlicher Platz und klare Listen was wann gemacht wird, damit es nicht ständig im Kopf aufploppt. Und ich habe sozusagen eine Stimme im Kopf, die immer beruhigend deutliche Anweisungen gibt. Zb "nein, bleib hierbei, erst das beenden". Keine Ahnung ob dir das hilft, ist etwas seltsam vermutlich.
Nein, ich werde leider nicht so oft umarmt