Warum werfen die Menschen nicht ihren trotz runter, emanzipieren sich und verstehen, dass wenn sie die AfD wählen, sie aus wirtschaftlicher Sicht auch die FDP

7 Antworten

die AfD ist nicht unbedingt eine ''NaziPartei''

Also wenn die AfD keine rechtsextreme Partei ist, dann weiß ich aber auch nicht! Das wäre ungefähr genauso wie die absurde Behauptung einer Alice Weidel, dass Hitler ein Kommunist gewesen wäre. Was grundsätzlich falsch ist und jeglicher Grundlage entbehrt, sofern man denn ein Minimum an geschichtlichen Wissen besitzt.

Aber hier mal ein paar Fakten:

  • Thüringens AfD-Fraktionschef und Bundestagsabgeordnete Björn Höcke durfte laut Gerichtsentscheidung sogar als Faschist bezeichnet werden.
  • Drei Landesverbände der AfD (Thüringen, Sachsen, Sachsen-Anhalt) sowie die Jugendorganisation Junge Alternative werden vom Bundesamt für Verfassungsschutz als gesichert rechtsextrem eingestuft. Das bedeutet, dass sie mit ihrem rassistischen Weltbild und ihrer diskriminierenden Haltung gegenüber Minderheiten im Widerspruch zu unserem Grundgesetz stehen. Die gesamte Partei gilt derzeit als rechtsextremer Verdachtsfall
  • Die AfD-Bundestagsfraktion beschäftigt über 100 Mitarbeitende aus dem rechtsextremen Milieu, darunter auch Personen aus dem Umfeld von Reichsbürgern und Neonazis. 
  • AfD-Politiker*innen verharmlosen immer wieder den Nationalsozialismus. Spitzenpolitiker wie Maximilian Krah und Björn Höcke ignorieren deutsche Kriegsverbrechen und benutzen nationalsozialistische Sprache. Höcke wurde verurteilt, weil er immer wieder einen Spruch der nationalsozialistischen Sturmabteilung verwendete, einer gewalttätigen Kampforganisation der NSDAP.

chaessus0000 
Beitragsersteller
 03.03.2025, 00:48

Wir sollten vor den Arbeitern, die sie wählen, nicht mit Nazipartei kommen, sondern vor allem klar machen, dass es eine Reichenpartei ist. Damit dezimiert man die Stimmen viel ehr

chaessus0000 
Beitragsersteller
 03.03.2025, 01:16
@JulietteLima

Hyperkapitalistisch zu sein, ist ebenfalls rechtsextremistisch, genau wie Nazismus. Das Naziargument ist jedoch für viele AfD Wähler ausgelutscht, egal ob es nun stimmt oder nicht, das ''Politik für Reiche Argument'' ist viel weniger leicht zu entkräften und nicht ausgelutscht; auch wenn die Nazis natürlich auch für Politik für Reiche standen...

Das letzte, was die AfD will, ist, dass Frauen sich emanzipieren. Im Gegenteil, die sollen zurück an den Herd und raus aus dem Berufsleben und möglichst viele Kinder in die Welt setzen. Ich wart ja nur noch drauf, dass die AfD die Mütterkreuze wieder einführen will.


chaessus0000 
Beitragsersteller
 03.03.2025, 00:44

Wer redet hier allein von der Emanzipation der Frauen? Ich rede nicht getrennt von Emanzipation der Frauen und Männer, sondern der der Menschen, der der Arbeiter. Auch wenn ich von Gleichberechtigung spreche, ist damit nicht die zwischen Mann und Frau gemeint, sondern zwischen Ausbeutern und Arbeitern und in beiden Klassen sind sowohl Männer, als auch Frauen Wir sind alle Menschen.

Gerechtigkeit2  03.03.2025, 00:43

Emazipation am Herd ist eher so eine Sache der "modernen Männer".

Tarani157  03.03.2025, 01:09
@Gerechtigkeit2

ich finde es gut, wenn Männer kochen können. Männer am Herd können ziemlich sexy sein. XD

Ich gehe jetzt nicht auf FDP vs AfD bei der Wirtschaft ein, aber Menschen geht es halt nicht nur um die Wirtschaft. Wenn man für alle wichtigen Fragen und Bereiche unterschiedliche Parteien wählen könnte, wäre die AfD sicher nicht so stark. Sie polarisiert aber leider primär mit ihren Parolen und der "Gegen die anderen"-Stimmung. Manche glauben dann auch tatsächlich, dass nur diese Partei deren Retter und Erlöser sein kann..

Du schreibst doch selbst: "wenn man ihr Programm liest (und versteht!)"...

= tut keiner, der nur sein "Schimpfbedürfnis" befriedigt sehen will...


chaessus0000 
Beitragsersteller
 04.03.2025, 19:31

Also die Allmacht des Trotzes und der Wissensverweigerung. Wie kann man nur die Arbeiterklasse durch die Bank weg emanzipieren? traurig

myotis  05.03.2025, 00:16
@chaessus0000

Der Begriff "Arbeiterklasse" ist dafür denke ich schon mal der falsche Ansatz - und nicht nur weil a) nicht alle Arbeiter "blau" denken und b) weil nicht nur Arbeiter "blau" wählen...

...und ich denke gerade die mit der "Wissensverweigerung" werden nicht hören wollen...

Wer nicht hören will müsste also eigentlich fühlen - doch die AgD will letztlich ja auch gar nicht "an die Macht" - dann müsste man ja Problem lösen und nicht nur drauf zeigen oder heraufbeschwören...

chaessus0000 
Beitragsersteller
 07.03.2025, 18:29
@myotis

a) nicht alle Arbeiter "blau" denken

Es geht ja bei der Emanzipation auch nicht nur darum, es geht um die Schaffung eines Klassenbewusstseins der Arbeiterklasse und damit um die Bewusstwerdung, dass wir uns in einem permanenten Klassenkampf befinden und all unsere erkämpften Privilegien verlieren könnten.

b) weil nicht nur Arbeiter "blau" wählen...

Naja, denen nützt ihre Wahlentscheidung wenigstens

Der Begriff Arbeiterklasse, also ich weiß nicht, präziser geht's nicht

Die AFD könnte also wie die FDP zu einer Porsche-Fahrer-Partei mutieren ... ?

Möglich ist viel, aber vielleicht ist die AFD eher auf eine andere Automarke fixiert... auf jeden Fall auf einen modernen Verbrennermotor mit minimalem Schadstoff-Ausstoß.


chaessus0000 
Beitragsersteller
 03.03.2025, 00:49

Die AfD ist eine Porschefahrer und Yachtbesitzer Partei

Gerechtigkeit2  03.03.2025, 01:04
@chaessus0000

Neoliberale Ansatzpunkte sind vorhanden. Ist halt die Frage, ob die auch Sozial-Staatlichkeit können... ???